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Strauss, Richard · opera

Arabella

Arabella Strauss, Richard · opera
Strauss, Richard

Arabella

Full Libretto
Source
ERSTER AUFZUG
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Diedaɪ
Kartenˈkaʁtn̩
fallenˈfalən
besserˈbɛsɐ
alsals
dasdas
letzteˈlɛt͡stə
Malmaːl
.
ADELAIDE
Dasdas
gebeˈɡeːbə
Gottɡɔt
!
Es klopft
ADELAIDE
Nurnuːɐ̯
keineˈkaɪ̯nə
Störungˈʃtøːʁʊŋ
jetztjɛt͡st
!
läuft an die Mitteltür. Man gibt ihr von draussen etwas herein
ZDENKA
Meinmaɪ̯n
Vaterˈfaːtɐ
istɪst
nichtnɪçt
hierhiːɐ̯
,
diedaɪ
Mutterˈmʊtɐ
hathat
Migränemiˈɡʁɛːnə
!
Kommenˈkɔmən
Sieziː
späterˈʃpɛːtɐ
.
-
Eseːs
istɪst
wiederˈviːdɐ
eineˈaɪ̯nə
Rechnungˈʁɛçnʊŋ
!
abwinkend
ADELAIDE
Jetztjɛt͡st
nichtnɪçt
!
legleːk
sieziː
dorthinˈdɔʁthɪn
!
ZDENKA
Eseːs
liegenˈliːɡn̩
schonʃoːn
sozoː
vieleˈfiːlə
dadaː
.
ADELAIDE
Stillʃtɪl
,
stillʃtɪl
!
-
Wieviː
liegenˈliːɡn̩
unsreˈʊn.zʁə
Kartenˈkaʁtn̩
?
Diedaɪ
Sorgeˈzɔʁɡə
undʊnt
diedaɪ
Ungeduldˈʊnɡədʊlt
verzehrenˌfɛɐ̯ˈt͡seːʁən
michmɪç
!
über die Karten gebeugt
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Beruhigenbəˈʁuːɪɡn̩
Sieziː
sichzɪç
.
Diedaɪ
Erbschaftˈɛʁpʃaft
rücktʁʏkt
schonʃoːn
näherˈnɛːɐ
-
nurnuːɐ̯
langsamˈlaŋzaːm
!
mit gerungenen Händen
ADELAIDE
Neinnaɪ̯n
,
wirviːɐ̯
könnenˈkœnən
nichtnɪçt
mehrmeːɐ̯
wartenˈvaʁtən
!
Eseːs
-
gibtɡiːpt
nurnuːɐ̯
eineˈaɪ̯nə
Hoffnungˈhɔfnʊŋ
diedaɪ
baldigeˈbaldɪɡə
Vermählungˌfɛɐ̯ˈmɛːlʊŋ
meinerˈmaɪ̯nɐ
Arabella
!
Wasvas
sagenˈzaːɡn̩
Ihreˈiːʁə
Kartenˈkaʁtn̩
,
liebsteˈliːpstə
Fraufʁaʊ̯
!
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Sieziː
zeigenˈt͡saɪ̯ɡn̩
allesˈaləs
wieviː
iniˈʔɛn
einemˈaɪ̯nəm
Spiegelˈʃpiːɡl̩
:
Dendeːn
Vaterˈfaːtɐ
sehzeː
ichɪç
,
Ihrenˈiːʁən
Herrnhɛʁn
Gemahlɡəˈmaːl
-
o
wehveː
,
diedaɪ
Sorgeˈzɔʁɡə
stehtʃteːt
ihmiːm
nahnaː
-ganz
finsterˈfɪnstɐ
ist's
umʊm
ihniːn
.
Ereːɐ̯
kämpftkɛmp͡ft
,
ereːɐ̯
spieltʃpiːlt
-
o
wehveː
,
undʊnt
ereːɐ̯
verspieltfɛɐ̯ˈʃpiːlt
schonʃoːn
wiederˈviːdɐ
diedaɪ
grosseˈɡʁɔsə
Summeˈzʊmə
.
ADELAIDE
Heiligeˈhaɪ̯lɪɡə
Mutterˈmʊtɐ
Gottesˈɡɔtəs
!
Kommkɔm
mirmiːɐ̯
zut͡suː
Hilfeˈhɪlfə
durchdʊʁç
meinmaɪ̯n
schönesˈʃøːnəs
Kindkɪnt
!
Umʊm
Gottesˈɡɔtəs
Willenˈvɪlən
,
diedaɪ
Verlobungˌfɛɐ̯ˈloːbʊŋ
-
istɪst
sieziː
nahnaː
?
Unserˈʊnzɐ
Credit
istɪst
sehrzeːɐ̯
imiˈʔɛm
Wankenˈvaŋkn̩
,
liebsteˈliːpstə
Fraufʁaʊ̯
!
betrachtet lange die Karten
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Dadaː
stehtʃteːt
derdeːɐ̯
Officierɔfiˈtsiːr
.
ADELAIDE
Einaɪ̯n
Officierɔfiˈtsiːr
?
o
wehveː
!
vor sich
ZDENKA
Matteo
!
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Neinnaɪ̯n
!
derdeːɐ̯
istɪst
derdeːɐ̯
Eigentlicheˈaɪ̯ɡn̩tlɪçə
nichtnɪçt
!
ADELAIDE
Dasdas
willvɪl
ichɪç
hoffenˈhɔfn̩
!
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Vonfɔn
dortdɔʁt
herüberhɛˈʁyːbɐ
kommtkɔmt
derdeːɐ̯
fremdeˈfʁɛmdə
Herrhɛʁ
,
derdeːɐ̯
Bräutigamˈbʁɔɪ̯tɪɡam
.
ADELAIDE
Diedaɪ
Broscheˈbʁɔʃə
mitmɪt
Smaragdensmaˈʁakdn̩
istɪst
Ihriːɐ̯
Eigentumˈaɪ̯ɡn̩tuːm
wennvɛn
Ihreˈiːʁə
Prophezeiungpʁofeˈt͡saɪ̯ʊŋ
Wahrheitˈvaːɐ̯haɪ̯t
wirdvɪʁt
,
iniˈʔɛn
dieserˈdiːzɐ
Wocheˈvɔxə
!
langsam, wie das Schicksalsbuch entziffernd
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Ereːɐ̯
kommtkɔmt
vonfɔn
weiterˈvaɪ̯tɐ
herheːɐ̯
.
Einaɪ̯n
Briefbʁiːf
hathat
ihniːn
gerufenɡəˈʁuːfn̩
.
ADELAIDE
Vonfɔn
weiterˈvaɪ̯tɐ
herheːɐ̯
?
Eseːs
istɪst
Grafɡʁaːf
Elerner
,
keinkaɪ̯n
Zweifelˈt͡svaɪ̯fl̩
!
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Ichɪç
seheˈzeːə
einenˈaɪ̯nən
grossenˈɡʁɔsn̩
Waldvalt
:
dortdɔʁt
kommtkɔmt
ereːɐ̯
herheːɐ̯
.
ADELAIDE
Dasdas
istɪst
ereːɐ̯
!
Elemer
!
o
wieviː
Sieziː
ihniːn
beschreibenbəˈʃʁaɪ̯bm̩
!
Herrlichˈhɛʁlɪç
!
-
Dochdɔx
warumvaˈʁʊm
zögertˈt͡søːɡɐt
ereːɐ̯
?
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Diedaɪ
Zögerung
kommtkɔmt
vonfɔn
ihriːɐ̯
.
jubelnd
ADELAIDE
Sieziː
sehenˈzeːən
durchdʊʁç
diedaɪ
Menschenˈmɛnʃn̩
wieviː
durchdʊʁç
Glasɡlaːs
!
Dasdas
istɪst
ihriːɐ̯
namenloserˈnaːmənˌloːzɐ
Stolzʃtɔlt͡s
.
0
Gottɡɔt
,
erweicheɛɐ̯ˈvaɪ̯çə
ihrenˈiːʁən
Stolzʃtɔlt͡s
!
Ereːɐ̯
istɪst
sozoː
grossɡroːs
wieviː
ihreˈiːʁə
Schönheitˈʃøːnhaɪ̯t
.
Es klopft. Zdenka eilt an die Tür
ZDENKA
Neinnaɪ̯n
,
jetztjɛt͡st
istɪst
eseːs
ganzɡant͡s
unmöglichˈʊnmøːklɪç
!
Sie empfängt wieder eine Rechnung, die sie hinlegt
ADELAIDE
Wasvas
meinenˈmaɪ̯nn̩
Sieziː
?
wasvas
runzelnˈʁʊnt͡sl̩n
Sieziː
diedaɪ
Stirnʃtɪʁn
?
über die Karten sinnend
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Eseːs
drängtdʁɛŋt
sichzɪç
werveːɐ̯
hineinhɪˈnaɪ̯n
zwischenˈt͡svɪʃn̩
diedaɪ
schöneˈʃøːnə
Tochterˈtɔxtɐ
undʊnt
dendeːn
reichenˈʁaɪ̯çn̩
Herrnhɛʁn
!
ADELAIDE
Heiligeˈhaɪ̯lɪɡə
Mutterˈmʊtɐ
Gottesˈɡɔtəs
,
lasslas
eseːs
nichtnɪçt
geschehenɡəˈʃeːən
!
über die Karten gebeugt
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Wieviː
?
habenˈhaːbm̩
Euerˈɔɪ̯ɐ
Gnadenˈɡnaːdn̩
eineˈaɪ̯nə
zweiteˈt͡svaɪ̯tə
Tochterˈtɔxtɐ
?
Dasdas
warvaːɐ̯
mirmiːɐ̯
nichtnɪçt
bekanntbəˈkant
.
Oh
,
dasdas
wirdvɪʁt
eineˈaɪ̯nə
ernstlicheˈɛʁnstlɪç
Gefahrɡəˈfaːɐ̯
!
leise
ADELAIDE
Leiseˈlaɪ̯zə
!
Sieziː
rührenˈʁyːʁən
hierhiːɐ̯
anaːˈʔɛn
einaɪ̯n
Familiengeheimnisfaˈmiːli̯ənɡəˌhaɪ̯mnɪs
!
Zdenka rechts, horcht herüber
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Wovoː
kommtkɔmt
dasdas
zweiteˈt͡svaɪ̯tə
Mädchenˈmeːtçən
dadaː
aufaʊ̯f
einmalˈaɪ̯nmaːl
herheːɐ̯
?
Sieziː
bringtbʁɪŋt
dasdas
Unheilˈʊnˌhaɪ̯l
überˈyːbɐ
ihreˈiːʁə
Schwesterˈʃvɛstɐ
!
ADELAIDE
Umʊm
Himmelswillen
,
leiseˈlaɪ̯zə
!
über den Karten
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Haltenˈhaltn̩
Sieziː
diedaɪ
Schwesternˈʃvɛstɐn
auseinanderˌaʊ̯sʔaɪ̯ˈnandɐ
!
Sonstzɔnst
gehtɡeːt
nochnɔx
allesˈaləs
fehlfeːl
!
dicht bei ihr
ADELAIDE
Wasvas
istɪst
eseːs
,
dasdas
Sieziː
sehenˈzeːən
?
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Ichɪç
seheˈzeːə
einenˈaɪ̯nən
grossenˈɡʁɔsn̩
Streitʃtʁaɪ̯t
-
Entzweiung
Derdeːɐ̯
Bräutigamˈbʁɔɪ̯tɪɡam
willvɪl
fortfoːɐ̯
!
Eseːs
fallenˈfalən
fürchterlicheˈfʏʁçtɐlɪçə
Worteˈvɔʁtə
!
fremdeˈfʁɛmdə
Leuteˈlɔɪ̯tə
hörenˈhøːʁən
zut͡suː
!
ADELAIDE
Duduː
grosserɡʁoːs
Gottɡɔt
imiˈʔɛm
Himmelˈhɪml̩
!
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Allesˈaləs
Übelˈyːbl̩
kommtkɔmt
vonfɔn
derdeːɐ̯
kleinenˈklaɪ̯nən
Blondenˈblɔndn̩
undʊnt
demdeːm
Officierɔfiˈtsiːr
.
kniet neben dem Tisch nieder
ADELAIDE
Ihriːɐ̯
Engelscharen
drobenˈdʁoːbn̩
,
hörthøːɐ̯t
dasdas
Flehenˈfleːən
einerˈaɪ̯nɐ
Mutterˈmʊtɐ
iniˈʔɛn
ihrerˈiːʁɐ
Herzensangstˈhɛʁt͡sn̩sˌʔaŋst
!
ängstlich
ZDENKA
Mamaˈmama
!
ADELAIDE
Zdenkaˈsdɛŋka
!
bleibblaɪ̯p
stillʃtɪl
undʊnt
kümmreˈkʏmʁə
dichdɪç
umʊm
nichtsnɪçt͡s
wasvas
hierhiːɐ̯
geschiehtɡəˈʃiːt
!
Auf, leise; auf Zdenka deutend
ADELAIDE
Leiseˈlaɪ̯zə
!
sieziː
istɪst
eseːs
!
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Dortdɔʁt
derdeːɐ̯
jungeˈjʊŋə
Herrhɛʁ
?
ADELAIDE
Sieziː
istɪst
einaɪ̯n
Mädchenˈmeːtçən
.
Weilvaɪ̯l
sieziː
wildvɪlt
warvaːɐ̯
wieviː
einaɪ̯n
Bubbuːp
hathat
manman
sieziː
weiterhinˈvaɪ̯tɐhɪn
alsals
Bubenˈbuːbn̩
laufenˈlaʊ̯fm̩
lassenˈlasn̩
.
Wirviːɐ̯
sindzɪnt
nichtnɪçt
reichʁaɪ̯ç
genugɡəˈnuːk
,
iniˈʔɛn
dieserˈdiːzɐ
Stadtʃtat
zweit͡svaɪ̯
Mädchenˈmeːtçən
standeswürdig
auszuführenˈaʊ̯st͡suˌfyːʁən
.
-
Alleinaˈlaɪ̯n
sieziː
liebtliːpt
diedaɪ
ältre
Schwesterˈʃvɛstɐ
überˈyːbɐ
alleˈalə
Massenˈmasn̩
wieviː
könnteˈkœntə
sieziː
ihriːɐ̯
Bösesˈbøːzəs
tuntjuːn
?
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Diedaɪ
Kartenˈkaʁtn̩
lügenˈlyːɡn̩
nichtnɪçt
.
Dadaː
stehtʃteːt
derdeːɐ̯
Officierɔfiˈtsiːr
.
Dadaː
stehtʃteːt
dasdas
blondeˈblɔndə
Mädchenˈmeːtçən
.
Gezogne Säbel seh ich, und der Bräutigam zieht sich zurück.
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Diedaɪ
Kartenˈkaʁtn̩
warnenˈvaʁnən
Sieziː
!
steht auf
ADELAIDE
Sieziː
sindzɪnt
meinmaɪ̯n
guterˈɡuːtɐ
Engelˈɛŋl̩
!
Hierhiːɐ̯
iniˈʔɛn
meinmaɪ̯n
Zimmerˈt͡sɪmɐ
!
Sieziː
versuchenfɛɐ̯ˈzuːxn̩
eseːs
nochnɔx
einmalˈaɪ̯nmaːl
!
KARTENAUFSCHLÄGERIN
Diedaɪ
Kartenˈkaʁtn̩
nehmenˈneːmən
nichtsnɪçt͡s
zurückt͡suˈʁʏk
.
ADELAIDE
Schnellʃnɛl
,
schnellʃnɛl
!
Ichɪç
flehfleː
Sieziː
anaːˈʔɛn
.
Zieht sie ins Nebenzimmer rechts
nimmt die Rechnungen zur Hand, die sich angehäuft haben, sieht hinein
ZDENKA
Sieziː
wollenˈvɔlən
alleˈalə
Geldɡɛlt
!
Sieziː
drohndʁoːn
mitmɪt
dendeːn
Gerichtenɡəˈʁɪçtn̩
!
Wasvas
?
davondaˈfɔn
weissvaɪ̯s
jajaː
ichɪç
garɡaːɐ̯
nichtsnɪçt͡s
:
sieziː
schreibenˈʃʁaɪ̯bm̩
:
sieziː
habenˈhaːbm̩
schonʃoːn
gehörtɡəˈhøːɐ̯t
dassdas
wirviːɐ̯
verreisenfɛɐ̯ˈʁaɪ̯zn̩
wollenˈvɔlən
!
Oh
!
danndan
istɪst
allesˈaləs
ausaʊ̯s
!
Danndan
sehzeː
ichɪç
ihniːn
nieniː
mehrmeːɐ̯
!
Sie läuft in ihrer Angst an die Tür links und horcht
ZDENKA
Sieziː
sagtzaːkt
:
derdeːɐ̯
Arabella
drohtdʁoːt
etwasˈɛtvas
-
vonfɔn
einemˈaɪ̯nəm
Officierɔfiˈtsiːr
.
Ereːɐ̯
darfdaʁf
nichtnɪçt
mehrmeːɐ̯
insɪns
Haushaʊ̯s
,
sagtzaːkt
diedaɪ
Mamaˈmama
,
sieziː
wirdvɪʁt
compromittiert
vonfɔn
ihmiːm
.
Nichtnɪçt
mehrmeːɐ̯
insɪns
Haushaʊ̯s
?
O
Gottɡɔt
-
danndan
bringtbʁɪŋt
ereːɐ̯
sichzɪç
jajaː
umʊm
-
undʊnt
alleˈalə
wissenˈvɪsn̩
drumdʁʊm
:
eseːs
istɪst
wegenˈveːɡn̩
ihriːɐ̯
-
undʊnt
sieziː
-
danndan
endlichˈɛntlɪç
weissvaɪ̯s
sieziː
,
wieviː
ereːɐ̯
sieziː
geliebtɡəˈliːpt
hathat
11
Geht weg von der Tür
ZDENKA
Meinmaɪ̯n
Gottɡɔt
,
lasslas
dasdas
nichtnɪçt
zut͡suː
,
dassdas
wirviːɐ̯
verreisenfɛɐ̯ˈʁaɪ̯zn̩
müssenˈmʏsn̩
!
Lasslas
dendeːn
Papaˈpapa
gewinnenɡəˈvɪnən
!
Lasslas
iniˈʔɛn
Goerz
diedaɪ
Tanteˈtantə
sterbenˈʃtɛʁbn̩
!
Machmax
dassdas
diedaɪ
Bella
dendeːn
Matteo
überˈyːbɐ
allesˈaləs
liebtliːpt
undʊnt
dassdas
ereːɐ̯
glücklichˈɡlʏklɪç
wirdvɪʁt
,
undʊnt
dassdas
wirviːɐ̯
nichtnɪçt
mehrmeːɐ̯
armaʁm
sindzɪnt
!
Aufopfernˈaʊ̯fˌʔɔp͡fɐn
willvɪl
ichɪç
michmɪç
dafürdaˈfyːɐ̯
-
meinmaɪ̯n
Lebenˈleːbm̩
langlaŋ
iniˈʔɛn
Bubenkleidern
laufenˈlaʊ̯fm̩
undʊnt
Verzichtfɛɐ̯ˈt͡sɪçt
aufaʊ̯f
allesˈaləs
tuntjuːn
!
Es klopft. Sie geht an die Mitteltür. Indem wird die Tür von aussen vorsichtig aufgemacht und Matteo tritt ein, in Jägeruniform, die Kappe in der Hand, aber ohne Säbel
erblasst
ZDENKA
Matteo
!
MATTEO
Zdenkoˈsdɛŋko
!
duduː
!
Bistbɪst
duduː
alleinaˈlaɪ̯n
?
leise, ängstlich
ZDENKA
Dadaː
drindʁɪn
istɪst
diedaɪ
Mamaˈmama
.
MATTE0
Undʊnt
Arabella
?
ZDENKA
Sieziː
istɪst
spazierenʃpaˈt͡siːʁən
aufaʊ̯f
demdeːm
Ringʁɪŋ
mitmɪt
derdeːɐ̯
Begleiterinbəˈɡlaɪ̯təʁɪn
.
einen Schritt näher
MATTEO
Undʊnt
nichtsnɪçt͡s
fürfyːɐ̯
michmɪç
?
Keinkaɪ̯n
Wortvɔʁt
?
keinkaɪ̯n
Briefbʁiːf
?
Zdenka schüttelt traurig den Kopf
MATTEO
Undʊnt
gesternˈɡɛstɐn
abendˈaːbm̩t
?
ZDENKA
Warvaːɐ̯
sieziː
iniˈʔɛn
derdeːɐ̯
Operˈoːpɐ
mitmɪt
derdeːɐ̯
Mamaˈmama
.
eifersüchtig
MATTEO
Mitmɪt
derdeːɐ̯
Mamaˈmama
alleinaˈlaɪ̯n
?
zögernd
ZDENKA
Ichɪç
glaubɡlaʊ̯p
mitmɪt
derdeːɐ̯
Mamaˈmama
undʊnt
dendeːn
dreidʁaɪ̯
Grafenˈɡʁaːfn̩
.
MATTEO
Undʊnt
nachmittagˈnaːxmɪˌtaːk
?
zögernd, ängstlich
ZDENKA
Sieziː
kommenˈkɔmən
mitmɪt
Schlittenˈʃlɪtn̩
undʊnt
holenˈhoːlən
sieziː
abaːbeː
-
ichɪç
sollzɔl
auchaʊ̯x
mitmɪt
:
einaɪ̯n
Chaperon
mussmʊs
dochdɔx
dabeidaˈbaɪ̯
seinzaɪ̯n
.
MATTEO
tieftiːf
getroffenɡəˈtʁɔfn̩
Dahindaˈhɪn
istɪst
eseːs
gekommenɡəˈkɔmən
zwischenˈt͡svɪʃn̩
mirmiːɐ̯
undʊnt
ihriːɐ̯
!
Hätt
ichɪç
nichtnɪçt
dichdɪç
,
ichɪç
wüssteˈvʏstə
nichtnɪçt
einmalˈaɪ̯nmaːl
mehrmeːɐ̯
wasvas
sieziː
tuttuːt
!
Sieziː
hathat
nichtsnɪçt͡s
mehrmeːɐ̯
fürfyːɐ̯
michmɪç
alsals
hiehiː
undʊnt
dadaː
einenˈaɪ̯nən
halbhalp
finsternˈfɪnstɐn
halbhalp
zerstreutent͡sɛɐ̯ˈʃtʁɔɪ̯tn̩
Blickblɪk
!
ZDENKA
Undʊnt
dochdɔx
hathat
sieziː
dichdɪç
liebliːp
!
Glaubɡlaʊ̯p
mirmiːɐ̯
!
Ichɪç
weissvaɪ̯s
eseːs
,
ichɪç
!
aufleuchtend
MATTEO
Zdenkoˈsdɛŋko
,
meinmaɪ̯n
einzigerˈaɪ̯nt͡sɪɡɐ
Freundfʁɔɪ̯nt
!
duduː
weisst's
?
Sieziː
hathat
eseːs
dirdiːɐ̯
gestandenɡəˈʃtandn̩
?
ZDENKA
Duduː
weisstvaɪ̯st
:
sieziː
istɪst
verschlossenfɛɐ̯ˈʃlɔsn̩
wieviː
dasdas
Grabɡʁaːp
,
mitmɪt
Wortenˈvɔʁtn̩
sagtzaːkt
sie's
nichtnɪçt
.
Ichɪç
weissvaɪ̯s
eseːs
halthalt
-
undʊnt
hathat
sieziː
dirdiːɐ̯
nichtnɪçt
vorfoːɐ̯
dreidʁaɪ̯
Tagenˈtaːɡn̩
dendeːn
Briefbʁiːf
geschriebenɡəˈʃʁiːbm̩
,
überˈyːbɐ
dendeːn
duduː
seligˈzeːlɪk
warstvaːɐ̯st
?
MATTEO
O
dreimalˈdʁaɪ̯maːl
seligˈzeːlɪk
-
wieviː
vomfɔm
Himmelˈhɪml̩
warvaːɐ̯
derdeːɐ̯
Briefbʁiːf
!
Danndan
aberˈaːbɐ
gehtɡeːt
sieziː
wiederˈviːdɐ
kaltkalt
undʊnt
fremdfʁɛmt
anaːˈʔɛn
mirmiːɐ̯
vorbeifoːɐ̯ˈbaɪ̯
!
Wieviː
sollzɔl
ichɪç
dasdas
begreifenbəˈɡʁaɪ̯fn̩
-
undʊnt
ertragenɛɐ̯ˈtʁaːɡn̩
,
Zdenkoˈsdɛŋko
-
wieviː
?
leise, wichtig
ZDENKA
Sozoː
istɪst
einaɪ̯n
Mädelˈmɛːdl̩
.
Gebenˈɡeːbm̩
willvɪl
einaɪ̯n
Mädelˈmɛːdl̩
mehrmeːɐ̯
undʊnt
mehrmeːɐ̯
-
nurnuːɐ̯
zeigenˈt͡saɪ̯ɡn̩
willvɪl
sieziː
nichtsnɪçt͡s
.
Sieziː
schämtʃɛːmt
sichzɪç
halthalt
sozoː
furchtbarˈfʊʁçtbaːɐ̯
.
MATTEO
Wieviː
duduː
dasdas
weisstvaɪ̯st
,
duduː
lieberˈliːbɐ
Bubbuːp
!
Sozoː
weisstvaɪ̯st
duduː
auchaʊ̯x
-
er fasst Zdenka am Arm, sie macht sich sogleich los
MATTEO
-
wasvas
dasdas
fürfyːɐ̯
Stundenˈʃtʊndn̩
sindzɪnt
undʊnt
wasvas
dadaː
fürfyːɐ̯
Gedankenɡəˈdaŋkn̩
Herrschaftˈhɛʁʃaft
habenˈhaːbm̩
überˈyːbɐ
michmɪç
wennvɛn
sieziː
sozoː
durchdʊʁç
michmɪç
durchschautdʊʁçˈʃaʊ̯t
wieviː
durchdʊʁç
leereˈleːʁə
Luftlʊft
-
undʊnt
duduː
mirmiːɐ̯
nichtnɪçt
einaɪ̯n
Zeichenˈt͡saɪ̯çn̩
bringstbʁɪŋst
vonfɔn
demdeːm
ichɪç
wiederˈviːdɐ
hoffenˈhɔfn̩
kannkan
undʊnt
lebenˈleːbm̩
!
hastig
ZDENKA
Gewissɡəˈvɪs
.
Ichɪç
bringbʁɪŋ
dirdiːɐ̯
wiederˈviːdɐ
einenˈaɪ̯nən
solchenˈzɔlçn̩
Briefbʁiːf
heuthɔɪ̯t
oderˈoːdɐ
morgenˈmɔʁɡn̩
!
drängend
MATTEO
Heuteˈhɔɪ̯tə
nochnɔx
!
Duduː
bistbɪst
meinmaɪ̯n
einzigerˈaɪ̯nt͡sɪɡɐ
Freundfʁɔɪ̯nt
!
Gibɡiːp
mirmiːɐ̯
deindaɪ̯n
Manneswort
-
aufaʊ̯f
dichdɪç
verlassfɛɐ̯ˈlas
ichɪç
michmɪç
!
Undʊnt
wennvɛn
ichɪç
michmɪç
aufaʊ̯f
dichdɪç
nichtnɪçt
mehrmeːɐ̯
verlassenfɛɐ̯ˈlasn̩
könnteˈkœntə
,
danndan
kämeˈkɛːmə
etwasˈɛtvas
andres[ˈʔandʁəs]
!
angstvoll
ZDENKA
Wasvas
?
wasvas
kämeˈkɛːmə
danndan
,
Matteo
?
sehr finster
MATTEO
Danndan
stünd
ichɪç
morgenˈmɔʁɡn̩
beimbaɪ̯m
Rapportʁaˈpɔʁt
undʊnt
bäteˈbɛːtə
umʊm
Versetzungfɛɐ̯ˈzɛt͡sʊŋ
nachnaːx
Galizienɡaˈliːt͡si̯ən
.
Undʊnt
wennvɛn
mirmiːɐ̯
dasdas
nichtsnɪçt͡s
hilfthɪlft
undʊnt
ichɪç
auchaʊ̯x
dortdɔʁt
diedaɪ
Arabella
nichtnɪçt
vergessenfɛɐ̯ˈɡɛsn̩
kannkan
-
danndan
gibts
halthalt
einenˈaɪ̯nən
Auswegˈaʊ̯sˌveːk
:
dendeːn
Revolverʁeˈvɔlvɐ
.
ZDENKA
Meinmaɪ̯n
Gottɡɔt
imiˈʔɛm
Himmelˈhɪml̩
!
MATTEO
Denkdɛŋk
darandaˈʁan
,
wieviː
duduː
mirmiːɐ̯
hilfsthɪlfst
!
Er eilt weg
fast sinnlos vor Aufregung und Angst zwischen so vielen Gefahren und Schwierigkeiten
ZDENKA
Ihmiːm
helfenˈhɛlfn̩
-
o
meinmaɪ̯n
Gottɡɔt
!
Undʊnt
mirmiːɐ̯
,
werveːɐ̯
hilfthɪlft
denndɛn
mirmiːɐ̯
!
Diedaɪ
Wörterˈvœʁtɐ
hätt
ichɪç
wohlvoːl
iniˈʔɛn
mirmiːɐ̯
fürfyːɐ̯
hundertˈhʊndɐt
solcheˈzɔlçə
Briefeˈbʁiːfə
-
undʊnt
auchaʊ̯x
diedaɪ
Schriftʃʁɪft
diedaɪ
treff'
ichɪç
jajaː
imiˈʔɛm
Schlafʃlaːf
-
wasvas
aberˈaːbɐ
hilfthɪlft
ihmiːm
denndɛn
derdeːɐ̯
Briefbʁiːf
,
wennvɛn
ichɪç
fürfyːɐ̯
sieziː
diedaɪ
zärtlichenˈt͡sɛʁtlɪçn̩
verliebtenfɛɐ̯ˈliːptn̩
Wörterˈvœʁtɐ
schreibeˈʃʁaɪ̯bə
!
Diedaɪ
Wörterˈvœʁtɐ
mussmʊs
ichɪç
findenˈfɪndn̩
diedaɪ
insɪns
Herzhɛʁt͡s
ihriːɐ̯
gehnɡeːn
dassdas
sieziː
erkenntɛɐ̯ˈkɛnt
dendeːn
Einzigenˈaɪ̯nt͡sɪɡŋ̩
derdeːɐ̯
eseːs
verdientfɛɐ̯ˈdiːnt
vonfɔn
ihriːɐ̯
geliebtɡəˈliːpt
zut͡suː
seinzaɪ̯n
-
Dasdas
istɪst
dasdas
Schwerereˈʃveːʁəʁə
undʊnt
wennvɛn
's
mirmiːɐ̯
nichtnɪçt
gelingtɡəˈlɪŋt
-
habhaːp
ichɪç
verspieltfɛɐ̯ˈʃpiːlt
.
ist von rechts eingetreten, in Hut, Schleier und Pelzjacke, hinter ihr die Begleiterin
ARABELLA
Ichɪç
dankeˈdaŋkə
,
Fräuleinˈfʁɔɪ̯laɪ̯n
.
Holenˈhoːlən
Sieziː
michmɪç
morgenˈmɔʁɡn̩
umʊm
diedaɪ
gleicheˈɡlaɪ̯çə
Zeitt͡saɪ̯t
,
fürfyːɐ̯
heuteˈhɔɪ̯tə
brauchbʁaʊ̯x
ichɪç
sieziː
nichtnɪçt
mehrmeːɐ̯
.
Adieuaˈdjøː
.
Begleiterin geht ab
legt den Hut und die Jacke ab. Sie sieht die Rosen, die auf einem Guéridon stehen
ARABELLA
Diedaɪ
schönenˈʃøːnən
Rosenˈʁoːzn̩
!
Hathat
diedaɪ
einaɪ̯n
Husarhuˈzaːɐ̯
gebrachtɡəˈbʁaxt
?
Sie nimmt die Rosen
ZDENKA
Wieviː
?
einaɪ̯n
Husarhuˈzaːɐ̯
?
ARABELLA
Derdeːɐ̯
Leibhusar
vonfɔn
einemˈaɪ̯nəm
fremdenˈfʁɛmdn̩
Reisendenˈʁaɪ̯zn̩dən
!
ZDENKA
Neinnaɪ̯n
.
Sieziː
sindzɪnt
vonfɔn
Matteo
.
Arabella legt die Rosen schnell weg - Zdenka tut sie wieder in die Vase
sanft
ZDENKA
Sozoː
gehstɡeːst
duduː
mitmɪt
seinenˈzaɪ̯nən
Blumenˈbluːmən
umʊm
!
Undʊnt
trotzdemtʁɔt͡sˈdeːm
bringtbʁɪŋt
ereːɐ̯
neueˈnɔɪ̯ə
jedenˈjeːdn̩
Tagtaːk
.
kurz
ARABELLA
Ah
,
lasslas
!
-
Undʊnt
dortdɔʁt
dasdas
andereˈandəʁə
Bukettbuˈkeː
?
ZDENKA
Vomfɔm
Elemer
.
Undʊnt
dadaː
Parfumpaʁˈfyːm
vomfɔm
Dominik[ˈdɔmiˌnɪk]
,
undʊnt
Spitzenˈʃpɪt͡sn̩
vomfɔm
Lamoral
.
spöttisch
ARABELLA
Diedaɪ
dreidʁaɪ̯
!
Verlumpen
Geldɡɛlt
zut͡suː
drittdʁɪt
,
verliebenfɛɐ̯ˈliːbm̩
sichzɪç
zut͡suː
drittdʁɪt
insɪns
gleicheˈɡlaɪ̯çə
Mädelˈmɛːdl̩
-
amaːm
Endɛnt
verlobenfɛɐ̯ˈloːbn̩
sieziː
sichzɪç
auchaʊ̯x
nochnɔx
alleˈalə
dreidʁaɪ̯
mitmɪt
mirmiːɐ̯
!
ZDENKA
Nichtsnɪçt͡s
wertveːɐ̯t
sindzɪnt
sieziː
-
undʊnt
etwasˈɛtvas
wertveːɐ̯t
istɪst
nurnuːɐ̯
derdeːɐ̯
eineˈaɪ̯nə
-
d
e
r
!
Sie hält ihr Matteos Rosen entgegen
ARABELLA
Ah
,
lasslas
!
Diedaɪ
dreidʁaɪ̯
sindzɪnt
lustigerˈlʊstɪɡɐ
undʊnt
habenˈhaːbm̩
mehrmeːɐ̯
iniˈʔɛn
sichzɪç
.
vorwurfsvoll
ZDENKA
Kannstkanst
duduː
dasdas
sagenˈzaːɡn̩
!
Mehrmeːɐ̯
iniˈʔɛn
sichzɪç
alsals
derdeːɐ̯
Matteo
!
Ereːɐ̯
liebtliːpt
dichdɪç
dochdɔx
ausaʊ̯s
seinerˈzaɪ̯nɐ
ganzenˈɡant͡sn̩
Seeleˈzeːlə
,
ausaʊ̯s
seinemˈzaɪ̯nəm
ganzenˈɡant͡sn̩
Herzenˈhɛʁt͡sn̩
-
spöttisch
ARABELLA
undʊnt
ausaʊ̯s
allenˈælən
seinenˈzaɪ̯nən
Kräftenˈkʁɛftn̩
!
Nurnuːɐ̯
sindzɪnt
diedaɪ
Kräfteˈkʁɛftə
halthalt
nichtnɪçt
grossɡroːs
!
heftig
ZDENKA
Versündigfɛɐ̯ˈzʏndɪk
dichdɪç
nurnuːɐ̯
nichtnɪçt
!
Duduː
hasthast
ihniːn
liebliːp
gehabtɡəˈhapt
!
ARABELLA
Vielleichtfiˈlaɪ̯çt
!
Gehabtɡəˈhapt
!
Sozoː
istsɪst͡s
vorbeifoːɐ̯ˈbaɪ̯
:
duduː
sagstzaːkst
eseːs
selbstzɛlpst
.
ZDENKA
Gibɡiːp
achtaxt
dassdas
ereːɐ̯
dichdɪç
dasdas
aussprechenˈaʊ̯sˌʃpʁɛçn̩
hörthøːɐ̯t
!
Eseːs
wärvɛːr
seinzaɪ̯n
Todtoːt
.
leichthin
ARABELLA
Mannsbilderˈmansˌbɪldɐ
sterbenˈʃtɛʁbn̩
nichtnɪçt
sozoː
schnellʃnɛl
!
heftiger
ZDENKA
Eseːs
wärvɛːr
seinzaɪ̯n
Todtoːt
!
anbetenˈanˌbeːtn̩
tuttuːt
ereːɐ̯
dichdɪç
!
sieht sie an
ARABELLA
Zdenkerl
,
duduː
hasthast
schonʃoːn
ganzɡant͡s
dendeːn
exaltiertenɛksalˈtiːɐ̯tn̩
Tontoːn
vonfɔn
derdeːɐ̯
Mamaˈmama
!
Passpas
aufaʊ̯f
aufaʊ̯f
dichdɪç
!
ZDENKA
Weilsvaɪ̯ls
mirmiːɐ̯
dasdas
Herzhɛʁt͡s
umdrehtˈʊmˌdʁeːt
,
wieviː
ichɪç
ihniːn
leidenˈlaɪ̯dn̩
sehzeː
!
ohne sie anzusehen
ARABELLA
Bistbɪst
duduː
verliebtfɛɐ̯ˈliːpt
iniˈʔɛn
ihniːn
?
stampft auf
ZDENKA
Seinzaɪ̯n
Freundfʁɔɪ̯nt
binbɪn
ichɪç
!
Seinzaɪ̯n
einzigerˈaɪ̯nt͡sɪɡɐ
Freundfʁɔɪ̯nt
aufaʊ̯f
dieserˈdiːzɐ
Weltvɛlt
!
sieht sie wieder aufmerksam an
ARABELLA
Zdenkerl
,
iniˈʔɛn
dirdiːɐ̯
stecktʃtɛkt
wasvas
Gefährlichesɡəˈfɛːɐ̯lɪçəs
seitzaɪ̯t
letzterˈlɛt͡stɐ
Zeitt͡saɪ̯t
.
Mirmiːɐ̯
scheintʃaɪ̯nt
,
Zeitt͡saɪ̯t
wärs
,
dassdas
duduː
einaɪ̯n
Mädelˈmɛːdl̩
wirstvɪʁst
vorfoːɐ̯
allerˈalɐ
Weltvɛlt
undʊnt
dassdas
diedaɪ
Maskerad
einaɪ̯n
Endɛnt
hathat
.
ZDENKA
Ichɪç
bleibblaɪ̯p
einaɪ̯n
Bubbuːp
bisbɪs
anaːˈʔɛn
meinmaɪ̯n
Endɛnt
.
Ichɪç
willvɪl
nichtnɪçt
eineˈaɪ̯nə
Fraufʁaʊ̯
seinzaɪ̯n
-
sozoː
eineˈaɪ̯nə
wieviː
duduː
bistbɪst
.
Stolzʃtɔlt͡s
undʊnt
coquett
,
undʊnt
kaltkalt
dabeidaˈbaɪ̯
!
ARABELLA
Duduː
,
duduː
!
Mirmiːɐ̯
scheintʃaɪ̯nt
eseːs
istɪst
sogarzoˈɡaːɐ̯
diedaɪ
höchsteˈhøːçstə
Zeitt͡saɪ̯t
!
heftig
ZDENKA
Zeitt͡saɪ̯t
wärs
dassdas
duduː
dasdas
einzigeˈaɪ̯nt͡sɪɡə
Herzhɛʁt͡s
,
dasdas
deinerˈdaɪ̯nɐ
wertveːɐ̯t
istɪst
,
nichtnɪçt
unterˈʊntɐ
deineˈdaɪ̯nə
Füsseˈfyːsə
trittsttʁɪt͡st
!
sehr ernst
ARABELLA
Ereːɐ̯
istɪst
derdeːɐ̯
Richtigeˈʁɪçtɪɡə
nichtnɪçt
fürfyːɐ̯
michmɪç
!
Ereːɐ̯
istɪst
keinkaɪ̯n
ganzerˈɡant͡sɐ
Mannman
.
Ichɪç
könntkœnt
michmɪç
halthalt
vorfoːɐ̯
ihmiːm
nichtnɪçt
fürchtenˈfʏʁçtn̩
.
Werveːɐ̯
dasdas
nichtnɪçt
istɪst
,
derdeːɐ̯
hathat
beibaɪ̯
mirmiːɐ̯
verspieltfɛɐ̯ˈʃpiːlt
!
ZDENKA
Wieviː
eineˈaɪ̯nə
Hexeˈhɛksə
redestˈʁeːdəst
duduː
!
sie hat sich gesetzt
ARABELLA
Ichɪç
redʁeːt
imiˈʔɛm
Ernstɛʁnst
,
ichɪç
redʁeːt
diedaɪ
Wahrheitˈvaːɐ̯haɪ̯t
jetztjɛt͡st
zut͡suː
dirdiːɐ̯
!
Ichɪç
kannkan
jajaː
nichtnɪçt
dafürdaˈfyːɐ̯
,
dassdas
ichɪç
sozoː
binbɪn
.
Einaɪ̯n
Mannman
wirdvɪʁt
mirmiːɐ̯
garɡaːɐ̯
schnellʃnɛl
rechtʁɛçt
vielfiːl
undʊnt
wiederˈviːdɐ
schnellʃnɛl
istɪst
ereːɐ̯
schonʃoːn
garɡaːɐ̯
nichtsnɪçt͡s
mehrmeːɐ̯
fürfyːɐ̯
michmɪç
!
Dadaː
drindʁɪn
imiˈʔɛm
Kopfkɔp͡f
geschiehts
,
undʊnt
schnellʃnɛl
,
ichɪç
weissvaɪ̯s
nichtnɪçt
wieviː
!
Eseːs
fangtfaŋt
zut͡suː
fragenˈfʁaːɡn̩
anaːˈʔɛn
,
undʊnt
aufaʊ̯f
diedaɪ
Fragenˈfʁaːɡn̩
findfɪnt
ichɪç
diedaɪ
Antwortˈantvɔʁt
nichtnɪçt
,
beibaɪ̯
Tagtaːk
undʊnt
nichtnɪçt
beibaɪ̯
Nachtnaxt
.
Ganzɡant͡s
ohneˈoːnə
meinenˈmaɪ̯nn̩
Willenˈvɪlən
drehtdʁeːt
sichzɪç
danndan
meinmaɪ̯n
Herzhɛʁt͡s
undʊnt
drehtdʁeːt
sichzɪç
losloːs
vonfɔn
ihmiːm
.
Ichɪç
kannkan
jajaː
nichtsnɪçt͡s
dafürdaˈfyːɐ̯
-
aberˈaːbɐ
derdeːɐ̯
Richtigeˈʁɪçtɪɡə
-
wenn's
einenˈaɪ̯nən
gibtɡiːpt
fürfyːɐ̯
michmɪç
aufaʊ̯f
dieserˈdiːzɐ
Weltvɛlt
-
derdeːɐ̯
wirdvɪʁt
aufaʊ̯f
einmalˈaɪ̯nmaːl
dastehenˈdaːˌʃteːən
,
dadaː
vorfoːɐ̯
mirmiːɐ̯
undʊnt
wirdvɪʁt
michmɪç
anschaun
undʊnt
ichɪç
ihniːn
undʊnt
keineˈkaɪ̯nə
Zweifelˈt͡svaɪ̯fl̩
werdenˈveːɐ̯dn̩
seinzaɪ̯n
undʊnt
keineˈkaɪ̯nə
Fragenˈfʁaːɡn̩
undʊnt
seligˈzeːlɪk
werdveːɐ̯t
ichɪç
seinzaɪ̯n
undʊnt
ihmiːm
gehorsamɡeˈhoːɐ̯zaːm
wieviː
einaɪ̯n
Kindkɪnt
.
nach einer kleinen Pause, sie liebevoll ansehend
ZDENKA
Ichɪç
weissvaɪ̯s
nichtnɪçt
wieviː
duduː
bistbɪst
,
ichɪç
weissvaɪ̯s
nichtnɪçt
oboːˈbeː
duduː
Rechtʁɛçt
hasthast
-
dazudaˈt͡suː
habhaːp
ichɪç
dichdɪç
vielfiːl
zut͡suː
liebliːp
!
Ichɪç
willvɪl
nurnuːɐ̯
dassdas
duduː
glücklichˈɡlʏklɪç
wirstvɪʁst
-
mitmɪt
einemˈaɪ̯nəm
der's
verdientfɛɐ̯ˈdiːnt
!
undʊnt
helfenˈhɛlfn̩
willvɪl
ichɪç
dirdiːɐ̯
dazudaˈt͡suː
.
Noch inniger, mehr für sich, und zugleich mit Arabella
ZDENKA
Sozoː
hathat
jajaː
diedaɪ
Prophetinpʁoˈfeːtɪn
eseːs
gesehn
:
sieziː
ganzɡant͡s
imiˈʔɛm
Lichtlɪçt
undʊnt
ichɪç
hinabhɪˈnap
insɪns
Dunkelˈdʊŋkl̩
.
Sieziː
istɪst
sozoː
schönʃøːn
undʊnt
liebliːp
,
-
ichɪç
werdeˈveːɐ̯də
gehnɡeːn
undʊnt
nochnɔx
imiˈʔɛm
Gehnɡeːn
werdveːɐ̯t
ichɪç
dichdɪç
segnenˈzeːɡnən
,
meineˈmaɪ̯nə
Schwesterˈʃvɛstɐ
.
für sich und zugleich mit Zdenka
ARABELLA
Derdeːɐ̯
Richtigeˈʁɪçtɪɡə
,
wenn's
einenˈaɪ̯nən
gibtɡiːpt
fürfyːɐ̯
michmɪç
,
derdeːɐ̯
wirdvɪʁt
michmɪç
anschaun
undʊnt
ichɪç
ihniːn
undʊnt
keineˈkaɪ̯nə
Zweifelˈt͡svaɪ̯fl̩
werdenˈveːɐ̯dn̩
seinzaɪ̯n
undʊnt
keineˈkaɪ̯nə
Fragenˈfʁaːɡn̩
,
undʊnt
seligˈzeːlɪk
werdveːɐ̯t
ichɪç
seinzaɪ̯n
undʊnt
ihmiːm
gehorsamɡeˈhoːɐ̯zaːm
wieviː
einaɪ̯n
Kindkɪnt
!
Man hört die Glöckchen eines Schlittens
ZDENKA
Dasdas
istɪst
derdeːɐ̯
Schlittenˈʃlɪtn̩
vomfɔm
Elemer
.
Ichɪç
kennkɛn
diedaɪ
Schellenˈʃɛlən
.
wieder ganz leicht und munter
ARABELLA
Undʊnt
hinterˈhɪntɐ
ihmiːm
kommtkɔmt
danndan
derdeːɐ̯
Dominik[ˈdɔmiˌnɪk]
gefahrenɡəˈfaːʁən
undʊnt
hinterˈhɪntɐ
demdeːm
derdeːɐ̯
Lamoral
.
Sozoː
treibenˈtʁaɪ̯bm̩
sie's
.
Undʊnt
ichɪç
-
ichɪç
treib's
halthalt
mitmɪt
-
weilvaɪ̯l
halthalt
nurnuːɐ̯
einmalˈaɪ̯nmaːl
Faschingˈfaʃɪŋ
istɪst
.
ZDENKA
Neinnaɪ̯n
:
heuteˈhɔɪ̯tə
kommtkɔmt
derdeːɐ̯
Elemer
alleinaˈlaɪ̯n
.
Dasdas
istɪst
sozoː
zwischenˈt͡svɪʃn̩
ihnenˈiːnən
abgemachtˈapɡəˌmaxt
.
Freustfʁɔɪ̯st
duduː
dichdɪç
?
Neinnaɪ̯n
!
Ereːɐ̯
kannkan
derdeːɐ̯
Richtigeˈʁɪçtɪɡə
nichtnɪçt
seinzaɪ̯n
!
Neinnaɪ̯n
,
neinnaɪ̯n
,
dasdas
darfdaʁf
nichtnɪçt
seinzaɪ̯n
!
ARABELLA
Ichɪç
weissvaɪ̯s
jajaː
nichtnɪçt
!
Einaɪ̯n
Mannman
,
dasdas
istɪst
ereːɐ̯
wohlvoːl
.
Vielleichtfiˈlaɪ̯çt
zut͡suː
vielfiːl
einaɪ̯n
Mannman
.
Einaɪ̯n
wilderˈvɪldɐ
zornigerˈt͡sɔʁnɪɡɐ
Mannman
-
kannkan
seinzaɪ̯n
,
ichɪç
mussmʊs
ihniːn
nehmenˈneːmən
!
Sie steht nachdenklich
ZDENKA
Meinmaɪ̯n
Gottɡɔt
,
danndan
bringtbʁɪŋt
sichzɪç
derdeːɐ̯
Matteo
umʊm
-
visionär
ZDENKA
Ichɪç
klopfklɔp͡f
anaːˈʔɛn
seineˈzaɪ̯nə
Türtyːɐ̯
,
ereːɐ̯
gibtɡiːpt
nichtnɪçt
Antwortˈantvɔʁt
.
Ichɪç
werf
michmɪç
überˈyːbɐ
ihniːn
-
ichɪç
küsskʏs
zumt͡sʊm
erstenˈeːɐ̯stn̩
Malmaːl
seineˈzaɪ̯nə
eiskaltenˈaɪ̯sˈkaltn̩
Lippenˈlɪpm̩
!
danndan
istɪst
allesˈaləs
ausaʊ̯s
.
für sich, ohne auf Zdenka zu achten
ARABELLA
Kannkan
seinzaɪ̯n
,
ichɪç
mussmʊs
.
Eseːs
wirdvɪʁt
mirmiːɐ̯
schonʃoːn
einaɪ̯n
Zeichenˈt͡saɪ̯çn̩
kommenˈkɔmən
!
Heuthɔɪ̯t
abendˈaːbm̩t
istɪst
derdeːɐ̯
Faschingˈfaʃɪŋ
ausaʊ̯s
.
Heuthɔɪ̯t
abendˈaːbm̩t
mussmʊs
ichɪç
michmɪç
entscheidenɛntˈʃaɪ̯dn̩
.
Zdenkerl
,
wasvas
schaustʃaʊ̯st
duduː
denndɛn
sozoː
traurigˈtʁaʊ̯ʁɪk
dreindʁaɪ̯n
?
Ichɪç
weissvaɪ̯s
jajaː
dochdɔx
.,
diedaɪ
Elternˈɛltɐn
zitternˈt͡sɪtɐn
draufdʁaʊ̯f
michmɪç
losloːs
zut͡suː
seinzaɪ̯n
.
Undʊnt
ichɪç
,
ichɪç
kannkan
dochdɔx
nichtnɪçt
wennvɛn
michmɪç
nichtnɪçt
allesˈaləs
stosst[ˈʃtoːsn̩]
undʊnt
drängtdʁɛŋt
undʊnt
hinwirftˈhɪnˌvɪʁft
zut͡suː
demdeːm
einenˈaɪ̯nən
!
Siehstziːst
duduː
-
dadaː
warvaːɐ̯
einaɪ̯n
fremderˈfʁɛmdɐ
Menschmɛnʃ
heuthɔɪ̯t
vormittagˈfoːɐ̯mɪˌtaːk
-
sie geht gegen das Fenster
ARABELLA
wieviː
ichɪç
hierhiːɐ̯
ausaʊ̯s
demdeːm
Haushaʊ̯s
gegangenɡəˈɡaŋən
binbɪn
,
dortdɔʁt
drübenˈdʁyːbn̩
warvaːɐ̯
ereːɐ̯
,
anaːˈʔɛn
derdeːɐ̯
Eckeˈɛkə
,
grossɡroːs
,
iniˈʔɛn
einemˈaɪ̯nəm
Reisepelz
,
undʊnt
hinterˈhɪntɐ
ihmiːm
einaɪ̯n
Leibhusar
-
einaɪ̯n
Fremderˈfʁɛmdɐ
halthalt
ausaʊ̯s
Ungarnˈʊŋɡaʁn
oderˈoːdɐ
ausaʊ̯s
derdeːɐ̯
Wallachei
Derdeːɐ̯
hathat
michmɪç
angeschautˈanɡəˌʃaʊ̯t
mitmɪt
grossenˈɡʁɔsn̩
ernstenˈɛʁnstn̩
festenˈfɛstn̩
Augenˈaʊ̯ɡn̩
,
danndan
hathat
ereːɐ̯
wasvas
gesagtɡəˈzaːkt
zut͡suː
seinemˈzaɪ̯nəm
Dienerˈdiːnɐ
.
Ichɪç
hätt
geschworenɡəˈʃvoːʁən
draufdʁaʊ̯f
,
dassdas
ereːɐ̯
mirmiːɐ̯
Blumenˈbluːmən
schicktʃɪkt
.
Blumenˈbluːmən
vonfɔn
demdeːm
,
dasdas
wäreˈvɛːʁə
heuteˈhɔɪ̯tə
mehrmeːɐ̯
fürfyːɐ̯
michmɪç
alsals
allesˈaləs
!
Diedaɪ
täteˈtɛːtə
ichɪç
mirmiːɐ̯
iniˈʔɛn
meinmaɪ̯n
Zimmerˈt͡sɪmɐ
nehmenˈneːmən
undʊnt
wennvɛn
ichɪç
heimkäm
iniˈʔɛn
derdeːɐ̯
Nachtnaxt
vomfɔm
Ballbal
fänd
ichɪç
sieziː
wiederˈviːdɐ
,
undʊnt
ichɪç
liess
sieziː
nichtnɪçt
verblühn
-
alsals
bisbɪs
ereːɐ̯
selberˈzɛlbɐ
kämeˈkɛːmə
!
Lasslas
michmɪç
nurnuːɐ̯
dasdas
sindzɪnt
sozoː
Phantasienfantaˈziːən
-
schauʃaʊ̯
michmɪç
dochdɔx
nichtnɪçt
sozoː
ängstlichˈɛŋstlɪç
anaːˈʔɛn
!
reisst die Rosen von Matteo aus der Vase, hält sie ihr leidenschaftlich hin
ZDENKA
Nimmnɪm
diedaɪ
!
sieziː
kommenˈkɔmən
vonfɔn
demdeːm
treuestenˈtʁɔɪ̯əstn̩
Menschenˈmɛnʃn̩
aufaʊ̯f
derdeːɐ̯
Weltvɛlt
!
Nimmnɪm
sieziː
zut͡suː
dirdiːɐ̯
,
ganzɡant͡s
nahnaː
zut͡suː
dirdiːɐ̯
,
nimmnɪm
keineˈkaɪ̯nə
anderenˈandəʁən
alsals
diedaɪ
!
Ichɪç
fühls
:
deindaɪ̯n
undʊnt
meinmaɪ̯n
Schicksalˈʃɪkˌz̥aːl
hängthɛŋt
darandaˈʁan
!
Die Glöckchen des Schlittens stärker
verwundert
ARABELLA
Wasvas
hasthast
duduː
denndɛn
?
Wasvas
istɪst
denndɛn
losloːs
mitmɪt
dirdiːɐ̯
?
ZDENKA
Seizaɪ̯
stillʃtɪl
!
dadaː
kommtkɔmt
derdeːɐ̯
Elemer
.
Die Mitteltür geht auf, Elemer steht in der Tür, wirft den Pelz ab, den er umhängen hat, ein Groom fängt den Pelz auf, schliesst von aussen die Tür. Zdenka ist schnell und leise rechts abgegangen
ARABELLA
Sozoː
triumphierendtʁiʊmˈfiːʁənt
tretenˈtʁeːtn̩
Sieziː
hereinhɛˈʁaɪ̯n
?
ELEMER
Heuthɔɪ̯t
istɪst
meinmaɪ̯n
Tagtaːk
!
sozoː
habenˈhaːbm̩
wirviːɐ̯
gelostɡəˈloːst
.
Anspannenˈanˌʃpanən
lassenˈlasn̩
habhaːp
ichɪç
meineˈmaɪ̯nə
Russenˈʁʊsn̩
denndɛn
heuteˈhɔɪ̯tə
darfdaʁf
ichɪç
Sieziː
iniˈʔɛn
meinemˈmaɪ̯nəm
Schlittenˈʃlɪtn̩
führenˈfyːʁən
,
undʊnt
abendsˈaːbm̩t͡s
danndan
aufaʊ̯f
demdeːm
Fiakerball
binbɪn
ichɪç
Ihriːɐ̯
Herrhɛʁ
!
Arabella runzelt die Stirn
ELEMER
Ichɪç
meineˈmaɪ̯nə
:
ichɪç
Ihriːɐ̯
ersterˈeːɐ̯stɐ
Knechtknɛçt
denndɛn
Sieziː
sindzɪnt
immerdarɪmɐˈdaːɐ̯
diedaɪ
Königinˈkøːnɪɡɪn
!
ARABELLA
Ihriːɐ̯
habthaːpt
umʊm
michmɪç
gelostɡəˈloːst
!
Ihriːɐ̯
seidzaɪ̯t
mirmiːɐ̯
schonʃoːn
diedaɪ
Rechtenˈʁɛçtn̩
!
ELEMER
Jajaː
,
einerˈaɪ̯nɐ
vonfɔn
unsʊns
dreienˈdʁaɪ̯ən
mussmʊs
eseːs
seinzaɪ̯n
,
dendeːn
Sieziː
erwählenɛɐ̯ˈvɛːlən
!
Sozoː
ist's
beschlossenbəˈʃlɔsn̩
undʊnt
beschworenbəˈʃvoːʁən
unterˈʊntɐ
unsʊns
.
ARABELLA
Ah
?
einerˈaɪ̯nɐ
vonfɔn
euchɔɪ̯ç
dreienˈdʁaɪ̯ən
mussmʊs
eseːs
seinzaɪ̯n
?
Undʊnt
ichɪç
?
ichɪç
binbɪn
diedaɪ
Sclavin
überˈyːbɐ
diedaɪ
ihriːɐ̯
schonʃoːn
dasdas
Losloːs
geworfenɡəˈvɔʁfn̩
habthaːpt
?
Iniˈʔɛn
welchemˈvɛlçəm
Kriegkʁiːk
habthaːpt
ihriːɐ̯
michmɪç
denndɛn
erbeutetɛɐ̯ˈbɔɪ̯tət
wennvɛn
ichɪç
fragenˈfʁaːɡn̩
darfdaʁf
?
ELEMER
Zumt͡sʊm
Preispʁaɪ̯s
hathat
Sieziː
sichzɪç
selberˈzɛlbɐ
eingesetztˈaɪ̯nɡəˌzɛt͡st
mitmɪt
Ihrenˈiːʁən
Blickenˈblɪkn̩
hathat
Sieziː
unsʊns
gefordertɡəˈfɔʁdɐt
,
Ihriːɐ̯
zut͡suː
stehnʃteːn
:
Ein Mädchenblick ist stark und gibt und nimmt -
ELEMER
undʊnt
ereːɐ̯
verheisst
nochnɔx
mehrmeːɐ̯
!
für sich
ARABELLA
Mitmɪt
wieviː
ganzɡant͡s
andernˈandɐn
Augenˈaʊ̯ɡn̩
hathat
michmɪç
heuteˈhɔɪ̯tə
einerˈaɪ̯nɐ
angeschautˈanɡəˌʃaʊ̯t
!
Sie sieht ihn fest an
ARABELLA
Jajaː
,
-
Sieziː
verlangenfɛɐ̯ˈlaŋən
-
undʊnt
Sieziː
wollenˈvɔlən
-
undʊnt
Sieziː
liebenˈliːbn̩
auchaʊ̯x
-
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
!
ELEMER
Vielleichtfiˈlaɪ̯çt
?
Dasdas
Wortvɔʁt
dadaː
wagenˈvaːɡn̩
Sieziː
zut͡suː
sagenˈzaːɡn̩
-
mirmiːɐ̯
nachnaːx
diesenˈdiːzn̩
Wochenˈvɔxn̩
-
?
Er packt sie zornig beim Handgelenk
sie macht sich los und geht ein paar Schritte von ihm weg
ARABELLA
Ichɪç
aberˈaːbɐ
habeˈhaːbə
meinenˈmaɪ̯nn̩
Stolzʃtɔlt͡s
undʊnt
könnteˈkœntə
Vielesˈfiːləs
nichtnɪçt
verzeihn
!
Undʊnt
eineˈaɪ̯nə
Fesselˈfɛsl̩
tragenˈtʁaːɡn̩
willvɪl
ichɪç
nichtnɪçt
!
ELEMER
Ihriːɐ̯
Stolzʃtɔlt͡s
verlangtfɛɐ̯ˈlaŋt
nurnuːɐ̯
einesˈaɪ̯nəs
:
sichzɪç
zut͡suː
schmiegenˈʃmiːɡn̩
unterˈʊntɐ
eineˈaɪ̯nə
Manneshand
!
ARABELLA
Verlangtfɛɐ̯ˈlaŋt
ereːɐ̯
dasdas
?
Danndan
solltzɔlt
ichɪç
zornigˈt͡sɔʁnɪk
seinzaɪ̯n
aufaʊ̯f
euchɔɪ̯ç
dassdas
ihriːɐ̯
mirmiːɐ̯
jetztjɛt͡st
dendeːn
Hofhoːf
machtmaxt
einenˈaɪ̯nən
Faschingˈfaʃɪŋ
langlaŋ
-
undʊnt
immerˈɪmɐ
nochnɔx
habthaːpt
ihriːɐ̯
mirmiːɐ̯
nichtnɪçt
dasdas
Herzhɛʁt͡s
erlöstɛɐ̯ˈløːst
vonfɔn
diesemˈdiːzm̩
Stolzʃtɔlt͡s
-
undʊnt
habthaːpt
mirmiːɐ̯
nochnɔx
nichtsnɪçt͡s
Besseresˈbɛsəʁəs
geschenktɡəˈʃɛŋkt
-
undʊnt
immerˈɪmɐ
binbɪn
ichɪç
nochnɔx
diedaɪ
Gleicheˈɡlaɪ̯çə
diedaɪ
ichɪç
warvaːɐ̯
,
undʊnt
diesesˈdiːzəs
einzigeˈaɪ̯nt͡sɪɡə
bittersüsse
Glückɡlʏk
dasdas
einemˈaɪ̯nəm
Mädelˈmɛːdl̩
bleibtblaɪ̯pt
,
dasdas
kostkoːst
ichɪç
ausaʊ̯s
:
verstecktfɛɐ̯ˈʃtɛkt
undʊnt
iniˈʔɛn
derdeːɐ̯
Schwebeˈʃveːbə
seinzaɪ̯n
,
undʊnt
keinemkaɪ̯nəm
ganzɡant͡s
sichzɪç
gebenˈɡeːbm̩
!
undʊnt
zögernˈt͡søːɡɐn
nochnɔx
undʊnt
nochnɔx
-
Vielleichtfiˈlaɪ̯çt
wirdvɪʁt
aberˈaːbɐ
baldbalt
wasvas
Andres[ˈʔandʁəs]
kommenˈkɔmən
,
Elemer
.
Mit einem süssen Lächeln
ARABELLA
Werveːɐ̯
weissvaɪ̯s
-
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
sehrzeːɐ̯
baldbalt
,
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
nochnɔx
dieseˈdiːzə
Nachtnaxt
!
ELEMER
Dasdas
Andereˈandəʁə
wirdvɪʁt
kommenˈkɔmən
iniˈʔɛn
derdeːɐ̯
Stundeˈʃtʊndə
diedaɪ
ichɪç
herabhɛˈʁap
vomfɔm
Himmelˈhɪml̩
fleheˈfleːə
,
Bella
-
wovoː
Sieziː
abwerfenˈapˌvɛʁfn̩
dieseˈdiːzə
feigenˈfaɪ̯ɡn̩
zauderndenˈt͡saʊ̯dɐndn̩
Bedenkenbəˈdɛŋkn̩
undʊnt
dasdas
seinzaɪ̯n
wollenˈvɔlən
wasvas
Sieziː
sindzɪnt
,
dasdas
herrlichsteˈhɛʁlɪçstə
Geschöpfɡəˈʃœp͡f
geschaffenɡəˈʃafn̩
Seligkeitˈzeːlɪkkaɪ̯t
zut͡suː
bringenˈbʁɪŋən
überˈyːbɐ
michmɪç
,
alleinaˈlaɪ̯n
aufaʊ̯f
dieserˈdiːzɐ
Weltvɛlt
!
Hörenˈhøːʁən
Sieziː
meineˈmaɪ̯nə
Pferdeˈp͡feːɐ̯də
?
Wieviː
sieziː
stampfenˈʃtamp͡fn̩
undʊnt
ihreˈiːʁə
Glockenˈɡlɔkn̩
schüttelnˈʃʏtl̩n
?
Wieviː
sieziː
läutenˈlɔɪ̯tn̩
:
Duduː
willstvɪlst
jajaː
!
Kommkɔm
!
danndan
sausenˈzaʊ̯zn̩
wirviːɐ̯
mitmɪt
dirdiːɐ̯
dahindaˈhɪn
!
Nachdenkenˈnaːxˌdɛŋkn̩
istɪst
derdeːɐ̯
Todtoːt
!
imiˈʔɛm
Nicht-bedenken
liegtliːkt
dasdas
Glückɡlʏk
!
ARABELLA
Sindzɪnt
eseːs
diedaɪ
Russenˈʁʊsn̩
?
schüttelnˈʃʏtl̩n
sieziː
sichzɪç
schonʃoːn
vorfoːɐ̯
Ungeduldˈʊnɡədʊlt
?
Jajaː
,
jajaː
!
Ichɪç
willvɪl
.
Heuthɔɪ̯t
istɪst
dochdɔx
Faschingdienstag
undʊnt
heuthɔɪ̯t
umʊm
Mitternachtˈmɪtɐˌnaxt
istɪst
allesˈaləs
ausaʊ̯s
.
Diedaɪ
Hauptallee
hinunterhɪˈnʊntɐ
-
dassdas
derdeːɐ̯
Atemˈaːtəm
mirmiːɐ̯
vergehtfɛɐ̯ˈɡeːt
.
-
Aberˈaːbɐ
derdeːɐ̯
Zdenkoˈsdɛŋko
fahrtfaːɐ̯t
mitmɪt
unsʊns
.
zornig, unglücklich
ELEMER
Keinkaɪ̯n
Wortvɔʁt
,
keinkaɪ̯n
Wortvɔʁt
sollzɔl
ichɪç
zut͡suː
Ihnenˈiːnən
redenˈʁeːdn̩
dürfenˈdʏʁfn̩
?
Iniˈʔɛn
mirmiːɐ̯
sindzɪnt
Worteˈvɔʁtə
,
brennendeˈbʁɛnəndə
,
fürfyːɐ̯
Sieziː
alleinaˈlaɪ̯n
bestimmtbəˈʃtɪmt
!
undʊnt
sonstzɔnst
fürfyːɐ̯
keinesˈkaɪ̯nəs
Menschenˈmɛnʃn̩
Ohroːɐ̯
!
bestimmt
ARABELLA
Derdeːɐ̯
Bubbuːp
kommtkɔmt
mitmɪt
.
ELEMER
Sieziː
Grausameˈɡʁaʊ̯ˌzaːmə
!
ARABELLA
Iniˈʔɛn
einerˈaɪ̯nɐ
halbenˈhalbn̩
Stundeˈʃtʊndə
binbɪn
ichɪç
untenˈʊntn̩
mitmɪt
ihmiːm
.
Solangezoˈlaŋə
müssenˈmʏsn̩
sichzɪç
diedaɪ
Russenˈʁʊsn̩
geduldenɡəˈdʊldn̩
!
Ihn verabschiedend
ARABELLA
Aufaʊ̯f
Wiedersehn
!
ELEMER
Sieziː
sindzɪnt
einaɪ̯n
angebetetesˈanɡəˌbeːtətəs
Geschöpfɡəˈʃœp͡f
einaɪ̯n
unbegreiflichesˈʊnbəˌɡʁaɪ̯flɪçəs
!
einaɪ̯n
grausamesˈɡʁaʊ̯ˌzaːməs
!
entzückendesɛntˈt͡sʏkn̩dəs
!
Er geht
tritt rechts herein
ZDENKA
Hasthast
duduː
ihniːn
fortgeschicktˈfɔʁtɡəˌʃɪkt
?
ARABELLA
Wirviːɐ̯
fahrenˈfaːʁən
ausaʊ̯s
mitmɪt
ihmiːm
.
Schnellʃnɛl
zieht͡siː
dichdɪç
anaːˈʔɛn
.
Imiˈʔɛm
Schlittenˈʃlɪtn̩
.
ZDENKA
Dazudaˈt͡suː
brauchstbʁaʊ̯xst
duduː
michmɪç
?
ARABELLA
Jajaː
,
dazudaˈt͡suː
brauchbʁaʊ̯x
ichɪç
dichdɪç
.
Der Schlitten unten lebhafter
ARABELLA
Schauʃaʊ̯
dochdɔx
diedaɪ
schönenˈʃøːnən
Rappenˈʁapm̩
,
wieviː
sieziː
ungeduldigˈʊnɡədʊldɪk
sindzɪnt
.
-
Mit plötzlich veränderter Stimme rufend
ARABELLA
Zdenkaˈsdɛŋka
!
ZDENKA
Wasvas
istɪst
denndɛn
?
wasvas
erschrickstɛɐ̯ˈʃʁɪkst
duduː
sozoː
?
ARABELLA
Ereːɐ̯
!
dasdas
istɪst
ereːɐ̯
!
ereːɐ̯
!
meinmaɪ̯n
Fremderˈfʁɛmdɐ
!
dadaː
!
dortdɔʁt
drübenˈdʁyːbn̩
gehtɡeːt
ereːɐ̯
!
mitmɪt
seinemˈzaɪ̯nəm
Dienerˈdiːnɐ
.
Sicherˈzɪçɐ
willvɪl
ereːɐ̯
wissenˈvɪsn̩
,
wovoː
ichɪç
wohn'
.
Passpas
aufaʊ̯f
,
jetztjɛt͡st
suchtzuːxt
ereːɐ̯
,
welchesˈvɛlçəs
meineˈmaɪ̯nə
Fensterˈfɛnstɐ
sindzɪnt
.
Schauʃaʊ̯
seineˈzaɪ̯nə
Augenˈaʊ̯ɡn̩
anaːˈʔɛn
,
wasvas
dasdas
fürfyːɐ̯
grosseˈɡʁɔsə
ernsteˈɛʁnstə
Augenˈaʊ̯ɡn̩
sindzɪnt
-
hinter ihr
ZDENKA
Wieviː
sollzɔl
ichɪç
seineˈzaɪ̯nə
Augenˈaʊ̯ɡn̩
sehnzeːn
,
ereːɐ̯
schautʃaʊ̯t
jajaː
nichtnɪçt
heraufhɛˈʁaʊ̯f
!
wartet
ARABELLA
Neinnaɪ̯n
,
ereːɐ̯
schautʃaʊ̯t
nichtnɪçt
heraufhɛˈʁaʊ̯f
.
Wendet sich ins Zimmer
ARABELLA
Ereːɐ̯
gehtɡeːt
vorüberfoˈʁyːbɐ
.
Anderswoˈandɐsˌvoː
erwartetɛɐ̯ˈvaʁtət
ihniːn
halthalt
eineˈaɪ̯nə
andreˈʔandəʁə
Fraufʁaʊ̯
-
Diedaɪ
hasshas
ichɪç
jetztjɛt͡st
!
Undʊnt
wünschvʏnʃ
ihriːɐ̯
allesˈaləs
Böseˈbøːzə
aufaʊ̯f
derdeːɐ̯
Weltvɛlt
!
ZDENKA
Undʊnt
heuthɔɪ̯t
amaːm
Abendˈaːbm̩t
hasthast
duduː
sieziː
vergessenfɛɐ̯ˈɡɛsn̩
-
undʊnt
ihniːn
auchaʊ̯x
.
Duduː
hasthast
sozoː
deineˈdaɪ̯nə
Phantasienfantaˈziːən
.
Arabella steht finster
nähert sich ihr
ZDENKA
Diedaɪ
Männerˈmɛnɐ
sind's
alleinaˈlaɪ̯n
,
diedaɪ
wählenˈvɛːlən
dürfenˈdʏʁfn̩
,
undʊnt
wirviːɐ̯
,
wirviːɐ̯
müssenˈmʏsn̩
wartenˈvaʁtən
bisbɪs
manman
unsʊns
erwähltɛɐ̯ˈvɛːlt
oderˈoːdɐ
wirviːɐ̯
sindzɪnt
verlorenfɛɐ̯ˈloːʁən
.
Sie drückt ihren Kopf an Arabellas Schulter
ARABELLA
Duduː
Weisheitˈvaɪ̯shaɪ̯t
!
Zdenka hebt den Kopf
ARABELLA
Lasslas
dichdɪç
anschaun
!
Deineˈdaɪ̯nə
Augenˈaʊ̯ɡn̩
sindzɪnt
jajaː
vollfɔl
Wasserˈvasɐ
!
Zdenkerl
,
sagzaːk
wasvas
istɪst
mitmɪt
dirdiːɐ̯
?
Man hört die Schlittenglocken
macht sich los
ZDENKA
Garɡaːɐ̯
nichtsnɪçt͡s
.
Sozoː
willstvɪlst
duduː
fahrenˈfaːʁən
mitmɪt
demdeːm
Elemer
?
ARABELLA
Jajaː
,
jajaː
.
Gehɡeː
.
Zieht͡siː
dichdɪç
anaːˈʔɛn
.
Duduː
fahrst
mitmɪt
unsʊns
.
Ichɪç
willsvɪls
.
ZDENKA
Pstps̩t
,
diedaɪ
Mamaˈmama
.
Adelaide ist links herausgetreten, horchend: sie hat Waldner kommen gehört. Waldner kommt im gleichen Augenblick durch die Mitteltür, gut angezogen, Stadtpelz und Cylinder, Stock, Handschuhe. Er sieht elegant, aber ermüdet und übernächtig aus, geht durchs Zimmer, als sehe er die andern nicht und lässt sich in einem Fauteuil vorne rechts nieder.
ADELAIDE
Lasstlast
unsʊns
alleinaˈlaɪ̯n
,
meineˈmaɪ̯nə
Kinderˈkɪndɐ
.
Euerˈɔɪ̯ɐ
Vaterˈfaːtɐ
hathat
Sorgenˈzɔʁɡn̩
.
Arabella geht links rückwärts ab. Zdenka rechts rückwärts
steht auf, legt ab - hinter einem Paravent - legt den Cylinder auf den Tisch. Er sieht die Couverts mit den Rechnungen, betrachtet sie mechanisch, reisst ein Couvert auf, dann das nächste
WALDNER
Nichtsnɪçt͡s
alsals
dasdas
Zeugt͡sɔɪ̯k
dadaː
?
undʊnt
vonfɔn
niemandˈniːmant
sonstzɔnst
einaɪ̯n
Briefbʁiːf
?
ADELAIDE
Duduː
hasthast
gespieltɡəˈʃpiːlt
?
Duduː
hasthast
verlorenfɛɐ̯ˈloːʁən
,
Theodorˈteːodoːɐ̯
?
Waldner schweigt
ADELAIDE
Duduː
hasthast
anaːˈʔɛn
deindaɪ̯n
Regimentscameraden
geschriebenɡəˈʃʁiːbm̩
?
WALDNER
Vonfɔn
keinemkaɪ̯nəm
eineˈaɪ̯nə
Antwortˈantvɔʁt
!
dasdas
istɪst
harthaʁt
.
Wirft sich auf den Fauteuil; vor sich hin, halb zu Adelaide
WALDNER
Dadaː
warvaːɐ̯
einaɪ̯n
gewisserɡəˈvɪsɐ
Mandryka
derdeːɐ̯
warvaːɐ̯
steinreichˈʃtaɪ̯nˈʁaɪ̯ç
undʊnt
einaɪ̯n
Phantastfanˈtast
dazudaˈt͡suː
.
Fürfyːɐ̯
einaɪ̯n
Mädelˈmɛːdl̩
hathat
derdeːɐ̯
einmalˈaɪ̯nmaːl
diedaɪ
Strassenˈʃtʁasn̩
vonfɔn
Veronaveˈʁoːna
bestreuenbəˈʃtʁɔɪ̯ən
lassenˈlasn̩
mitmɪt
dreitausenddʁaɪ̯ˈtaʊ̯zn̩t
Scheffelnˈʃɛfl̩n
Salzzalt͡s
weilvaɪ̯l
sieziː
hathat
Schlittenˈʃlɪtn̩
fahrenˈfaːʁən
wollenˈvɔlən
mittenˈmɪtn̩
imiˈʔɛm
Augustaʊ̯ˈɡʊst
!
Ichɪç
habhaːp
anaːˈʔɛn
seineˈzaɪ̯nə
Grossmutˈɡʁoːsmuːt
appelliertapɛˈliːɐ̯t
-
undʊnt
habhaːp
vonfɔn
derdeːɐ̯
Bella
einaɪ̯n
Bildbɪlt
hineingelegt
-
iniˈʔɛn
demdeːm
stahlblauenˈʃtaːlˌblaʊ̯
Ballkleidˈbalˌklaɪ̯t
mitmɪt
Schwanenbesatz
Ichɪç
habhaːp
mirmiːɐ̯
gedachtɡəˈdaxt
:
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
kommtkɔmt
ereːɐ̯
daherdaˈheːɐ̯
,
einaɪ̯n
Narrnaʁ
wieviː
ereːɐ̯
istɪst
,
undʊnt
heirath
dasdas
Mädelˈmɛːdl̩
!
ADELAIDE
O
Gottɡɔt
meinmaɪ̯n
schönesˈʃøːnəs
Kindkɪnt
mitmɪt
einemˈaɪ̯nəm
altenˈaltn̩
Mannman
!
heftig
WALDNER
Eseːs
mussmʊs
einaɪ̯n
soliderzoˈliːdɐ
Bewerberbəˈvɛʁbɐ
daherdaˈheːɐ̯
undʊnt
einaɪ̯n
Endɛnt
mitmɪt
derdeːɐ̯
ewigenˈeːvɪɡn̩
Hofmacherei
diedaɪ
zut͡suː
nichtsnɪçt͡s
führtfyːɐ̯t
!
Ichɪç
weissvaɪ̯s
sonstzɔnst
keinenˈkaɪ̯nən
Auswegˈaʊ̯sˌveːk
!
Er ist aufgestanden - geht im Zimmer umher
mit plötzlicher Ekstase
ADELAIDE
Fortfoːɐ̯
mitmɪt
unsʊns
!
Zurt͡suːɐ̯
Tanteˈtantə
Jadwiga
!
Sieziː
nimmtnɪmt
unsʊns
aufaʊ̯f
aufaʊ̯f
ihreˈiːʁə
Schlösserˈʃlœsɐ
!
Duduː
wirstvɪʁst
Verwalterfɛɐ̯ˈvaltɐ
ichɪç
führeˈfyːʁə
derdeːɐ̯
Tanteˈtantə
dasdas
Haushaʊ̯s
.
WALDNER
Undʊnt
diedaɪ
Mädelnˈmɛːdl̩n
?
ADELAIDE
Zdenkaˈsdɛŋka
wirdvɪʁt
groomɡʁuːm
fürfyːɐ̯
ewigeˈeːvɪɡə
Zeitenˈt͡saɪ̯tn̩
-
wirviːɐ̯
sindzɪnt
nichtnɪçt
iniˈʔɛn
derdeːɐ̯
Lageˈlaːɡə
zweit͡svaɪ̯
Töchterˈtœçtɐ
zut͡suː
erhaltenɛɐ̯ˈhaltn̩
!
Undʊnt
Arabella
-
ihriːɐ̯
istɪst
prophezeitpʁofeˈt͡saɪ̯t
sieziː
machtmaxt
ihriːɐ̯
Glückɡlʏk
durchdʊʁç
eineˈaɪ̯nə
grosseˈɡʁɔsə
Heirath
!
grimmig
WALDNER
Inzwischenɪnˈt͡svɪʃn̩
istɪst
derdeːɐ̯
letzteˈlɛt͡stə
Fünfzigerˈfʏnft͡sɪɡɐ
dahindaˈhɪn
!
ADELAIDE
Seizaɪ̯
ruhigˈʁuːɪk
,
Theodorˈteːodoːɐ̯
,
mirmiːɐ̯
sindzɪnt
imiˈʔɛm
Traumtʁaʊ̯m
dreidʁaɪ̯
Nummernˈnʊmɐn
erschienenɛɐ̯ˈʃiːnən
!
Unfehlbareˈʊnfeːlbaːʁə
herrlicheˈhɛʁlɪçə
Zahlenˈt͡saːlən
!
WALDNER
Ah
,
Geschwätzɡəˈʃvɛt͡s
!
Versetzfɛɐ̯ˈzɛt͡s
diedaɪ
Smaragdbrosch
undʊnt
gibɡiːp
mirmiːɐ̯
dasdas
Geldɡɛlt
!
Wasvas
?
duduː
hasthast
sieziː
nichtnɪçt
mehrmeːɐ̯
?
versetztfɛɐ̯ˈzɛt͡st
?
verpfändetfɛɐ̯ˈp͡fɛndət
?
ADELAIDE
Schonʃoːn
vorigeˈfoːʁɪɡə
Wocheˈvɔxə
.
Sieziː
warvaːɐ̯
dasdas
Letzteˈlɛt͡stə
.
WALDNER
Undʊnt
heuthɔɪ̯t
hätt
ichɪç
Glückɡlʏk
!
Ichɪç
spürs
iniˈʔɛn
jedemˈjeːdəm
Fingerˈfɪŋɐ
!
Duduː
unglückseligeˈʊnɡlʏkˌzeːlɪɡə
Personpɛʁˈzoːn
!
Im Herumgehen sieht er die Kartons
WALDNER
Wasvas
sindzɪnt
dasdas
dadaː
fürfyːɐ̯
Sachenˈzaxn̩
?
hat schnell die Kartons geöffnet
ADELAIDE
Bonbonsbɔmˈbɔŋs
vomfɔm
Dominik[ˈdɔmiˌnɪk]
!
Parfumpaʁˈfyːm
vomfɔm
Elemer
!
Spitzenˈʃpɪt͡sn̩
vomfɔm
Lamoral
!
Sozoː
vollerˈfɔlɐ
Attentionen
sindzɪnt
diedaɪ
jungenˈjʊŋən
Herrnhɛʁn
!
tritt näher
WALDNER
Spitzenˈʃpɪt͡sn̩
?
wovoː
sindzɪnt
diedaɪ
Spitzenˈʃpɪt͡sn̩
?
Da: point d'Alençon.
WALDNER
Gehɡeː
ausaʊ̯s
,
sofortzoˈfɔʁt
undʊnt
schauʃaʊ̯
wieviː
duduː
sieziː
möglichstˈmøːklɪçst
gutɡuːt
verkaufstfɛɐ̯ˈkaʊ̯fst
.
ADELAIDE
Diedaɪ
Spitzenˈʃpɪt͡sn̩
,
diedaɪ
demdeːm
Kindkɪnt
gehörenɡəˈhøːʁən
?
WALDNER
A
tempoˈtɛmpo
!
fixfɪks
!
Ichɪç
habhaːp
nichtnɪçt
einenˈaɪ̯nən
Guldenˈɡʊldn̩
mehrmeːɐ̯
imiˈʔɛm
Sackzak
!
ADELAIDE
O
diesesˈdiːzəs
Wienviːn
!
Sie nimmt das Päckchen Spitzen zu sich
ADELAIDE
Alleinaˈlaɪ̯n
sozoː
habhaːp
ich's
oftɔft
geträumtɡəˈtʁɔɪ̯mt
!
Ausaʊ̯s
tiefsterˈtiːfstɐ
Schmachʃmaːx
hebt's
unsʊns
einmalˈaɪ̯nmaːl
emporɛmˈpoːɐ̯
zut͡suː
höchsterˈhøːçstɐ
Höheˈhøːə
durchdʊʁç
diedaɪ
Handhant
derdeːɐ̯
Schönheitˈʃøːnhaɪ̯t
!
Waldner winkt ihr heftig ab
sich zurückziehend, links vorne, zwischen Tür und Angel in Ekstase
ADELAIDE
Hat's
denndɛn
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
imiˈʔɛm
Allerhöchsten
Erzhaus
nochnɔx
keineˈkaɪ̯nə
Liebesheirathen
gegebenɡəˈɡeːbm̩
?
Sie geht ab
wieder zu den Rechnungen zurück, liest die erste:
WALDNER
»
Binbɪn
ichɪç
nichtnɪçt
iniˈʔɛn
derdeːɐ̯
Lageˈlaːɡə
,
längerˈlɛŋɐ
zut͡suː
wartenˈvaʁtən
Nimmt die zweite
WALDNER
»
Müssteˈmʏstə
ichɪç
diedaɪ
Gerichteɡəˈʁɪçtə
iniˈʔɛn
Anspruchˈanˌʃpʁʊx
nehmenˈneːmən
...
«
Armeˈaʁmə
Fraufʁaʊ̯
!
armeˈaʁmə
Mädelnˈmɛːdl̩n
!
Er läutet am Glockenzug indem er hinter sich greift. Zimmerkellner tritt ein
WALDNER
Cognacˈkɔnjak
!
ZIMMERKELLNER
Aufaʊ̯f
Nummerˈnʊmɐ
8
darfdaʁf
ichɪç
nichtsnɪçt͡s
mehrmeːɐ̯
servierenzɛʁˈviːʁən
!
Ausserˈaʊ̯sɐ
wünschenˈvʏnʃn̩
sofortzoˈfɔʁt
zut͡suː
bezahlenbəˈt͡saːlən
!
WALDNER
Verschwindenfɛɐ̯ˈʃvɪndn̩
Sieziː
.
Ichɪç
braucheˈbʁaʊ̯xə
nichtsnɪçt͡s
.
Auf und nieder
WALDNER
Jetztjɛt͡st
setzenˈzɛt͡sn̩
sieziː
sichzɪç
hinhɪn
undʊnt
fangenˈfaŋən
wiederˈviːdɐ
anaːˈʔɛn
zut͡suː
spielenˈʃpiːlən
,
undʊnt
allesˈaləs
Andreˈʔandəʁə
istɪst
verlorenefɛɐ̯ˈloːʁənə
Zeitt͡saɪ̯t
!
eintretend mit einem Tablett
ZIMMERKELLNER
Einaɪ̯n
Herrhɛʁ
!
WALDNER
Sieziː
sagenˈzaːɡn̩
:
ichɪç
binbɪn
ausgegangenˈaʊ̯sɡəˌɡaŋən
.
Dasdas
Zeugt͡sɔɪ̯k
dorthinˈdɔʁthɪn
!
Zimmerkellner legt an die von Waldner angegebene Stelle eine Karte und geht ab
sieht hin
WALDNER
Dasdas
istɪst
jajaː
keineˈkaɪ̯nə
Rechnungˈʁɛçnʊŋ
.
Meldenˈmɛldn̩
sichzɪç
diedaɪ
Lieferantenliːfəˈʁantn̩
jetztjɛt͡st
schonʃoːn
mitmɪt
Visitenkartenviˈziːtənˌkaʁtən
anaːˈʔɛn
?
Er geht hin, nimmt die Karte in die Hand, freudig überrascht
WALDNER
Mandryka
!
Traut seinen Augen nicht
WALDNER
Derdeːɐ̯
reicheˈʁaɪ̯çə
Kerlkɛʁl
!
meinmaɪ̯n
besterˈbɛstɐ
Freundfʁɔɪ̯nt
imiˈʔɛm
Regimentʁeɡiˈmɛnt
!
an der Tür
ZIMMERKELLNER
Derdeːɐ̯
Herrhɛʁ
fragtfʁaːkt
dringendˈdʁɪŋənt
anaːˈʔɛn
.
WALDNER
Ichɪç
lasseˈlasə
bittenˈbɪtən
!
Dem Eintretenden mit offenen Armen entgegen
WALDNER
Tschaut͡ʃaʊ̯
,
Camerad
!
grosser, sehr kräftiger, eleganter Mann von höchstens fünfunddreissig Jahren, etwas undefinierbar Ländliches in der Erscheinung: sehr gut angezogen, ohne jede provinzielle Eleganz.
Welko, hinter Mandryka eintretend, bleibt in der Tür stehen
perplex, tritt zurück
WALDNER
Ah
sozoː
!
Mitmɪt
wemveːm
habhaːp
ichɪç
diedaɪ
Ehreˈeːʁə
?
MANDRYKA
Habhaːp
ichɪç
diedaɪ
Ehreˈeːʁə
mitmɪt
demdeːm
Rittmeisterˈʁɪtˌmaɪ̯stɐ
Grafɡʁaːf
Waldner[ˈvaltnɐ]
?
WALDNER
Waldner[ˈvaltnɐ]
,
sozoː
heisshaɪ̯s
ichɪç
.
Rittmeisterˈʁɪtˌmaɪ̯stɐ
nichtnɪçt
mehrmeːɐ̯
.
Mandryka streckt seine rechte Hand nach hinten. Welko, unter Verneigung, gibt ihm einen Brief in die Hand
mit dem Brief auf Waldner zutretend
MANDRYKA
Sindzɪnt
Sieziː
,
Herrhɛʁ
Grafɡʁaːf
,
derdeːɐ̯
Schreiberˈʃʁaɪ̯bɐ
diesesˈdiːzəs
Briefesˈbʁiːfəs
?
Waldner nimmt den Brief, der zerknittert ist und voll Blutflecken
sehr leicht und munter und sehr artig
MANDRYKA
Ereːɐ̯
istɪst
einaɪ̯n
bisslˈbɪsçən
blutigˈbluːtɪk
wordenˈvɔʁdn̩
,
undʊnt
nichtnɪçt
mehrmeːɐ̯
leserlichˈleːzɐlɪç
.
Ichɪç
binbɪn
dendeːn
Tagtaːk
,
wovoː
ereːɐ̯
mirmiːɐ̯
zugekommenˈt͡suːɡəˌkɔmən
istɪst
,
aufaʊ̯f
eineˈaɪ̯nə
alteˈaltə
Bärinˈbɛːʁɪn
gegangenɡəˈɡaŋən
,
sieziː
hathat
michmɪç
angenommenˈanɡəˌnɔmən
undʊnt
einaɪ̯n
bisslˈbɪsçən
gekratztɡəˈkʁat͡st
-
dabeidaˈbaɪ̯
istɪst
dasdas
passiertpaˈsiːɐ̯t
.
indem er ihm den Brief zurückgibt, nachdem er einen Blick darauf geworfen hat
WALDNER
Geschriebenɡəˈʃʁiːbm̩
habhaːp
ichɪç
allerdingsalɐˈdɪŋs
anaːˈʔɛn
einenˈaɪ̯nən
Herrenˈhɛʁən
Ihresˈiːʁəs
Namensˈnaːməns
-
ereːɐ̯
warvaːɐ̯
meinmaɪ̯n
Freundfʁɔɪ̯nt
undʊnt
Regimentskamerad
.
MANDRYKA
Dasdas
warvaːɐ̯
meinmaɪ̯n
Onkelˈɔŋkl̩
.
Ereːɐ̯
istɪst
todttoːt
.
Ichɪç
binbɪn
derdeːɐ̯
einzigeˈaɪ̯nt͡sɪɡə
Mandryka
.
Somitzoˈmɪt
verzeihenfɛɐ̯ˈt͡saɪ̯ən
Sieziː
,
dassdas
ichɪç
dendeːn
Briefbʁiːf
zut͡suː
öffnenˈœfnən
mirmiːɐ̯
gestatteteɡəˈʃtatətə
.
-
jetztjɛt͡st
kommt's
aufaʊ̯f
einesˈaɪ̯nəs
anaːˈʔɛn
:
Welko
,
dasdas
Bildbɪlt
!
indem er eine Photographie überreicht
WELKO
Eseːs
istɪst
iniˈʔɛn
Ordnungˈɔʁdnʊŋ
,
Gospodar
.
Diedaɪ
schöneˈʃøːnə
Fräuleinˈfʁɔɪ̯laɪ̯n
mitmɪt
demdeːm
Gesichtɡəˈzɪçt
wohntvoːnt
hierhiːɐ̯
.
die Photographie in der Hand
MANDRYKA
Herrhɛʁ
Grafɡʁaːf
,
Sieziː
habenˈhaːbm̩
Ihremˈiːʁəm
wertenˈveːɐ̯tn̩
Briefbʁiːf
,
derdeːɐ̯
kameradschaftlichkaməˈʁaːtʃaftlɪç
anaːˈʔɛn
meinenˈmaɪ̯nn̩
Onkelˈɔŋkl̩
gerichtetɡəˈʁɪçtət
warvaːɐ̯
,
Sieziː
habenˈhaːbm̩
diesesˈdiːzəs
Damenbildnis
beigelegtˈbaɪ̯ɡəˌleːkt
.
leicht hinsehend, ganz ohne Wichtigkeit
WALDNER
Ah
jajaː
!
diedaɪ
Photographiefotoɡʁaˈfiː
meinerˈmaɪ̯nɐ
Tochterˈtɔxtɐ
Arabella
!
mit merklicher Aufregung, aber ohne die Haltung zu verlieren
MANDRYKA
Diedaɪ
gnädigeˈɡnɛːdɪɡə
Tochterˈtɔxtɐ
istɪst
unvermählt
-
?
nickt
WALDNER
Nochnɔx
unvermählt
.
MANDRYKA
-
undʊnt
derzeitˈdeːɐ̯t͡saɪ̯t
nichtnɪçt
verlobtfɛɐ̯ˈloːpt
?
WALDNER
Derzeitˈdeːɐ̯t͡saɪ̯t
nochnɔx
nichtnɪçt
.
sehr ernst, beinahe feierlich
MANDRYKA
Danndan
bitteˈbɪtə
ichɪç
umʊm
einaɪ̯n
Gesprächɡəˈʃpʁɛːç
vonfɔn
fünffʏnf
Minutenmiˈnuːtn̩
.
Welko rückt schnell zwei Fauteuils einander gegenüber, zieht sich dann zurück. Waldner und Mandryka setzen sich. Eine kleine Pause der Verlegenheit bei Mandryka, der Spannung bei Waldner
MANDRYKA
Darfdaʁf
ichɪç
sozoː
unbescheiden
seinzaɪ̯n
undʊnt
eineˈaɪ̯nə
Frageˈfʁaːɡə
stellenˈʃtɛlən
?
WALDNER
Duduː
bistbɪst
derdeːɐ̯
Neffeˈnɛfə
-
undʊnt
Erbeˈɛʁbə
meinesˈmaɪ̯nəs
teurenˈtɔɪ̯ʁən
Cameraden
.
Verfügefɛɐ̯ˈfyːɡə
überˈyːbɐ
michmɪç
!
MANDRYKA
Ichɪç
dankeˈdaŋkə
sehrzeːɐ̯
.
-
Er überlegt einen Moment
MANDRYKA
Alsals
iniˈʔɛn
demdeːm
Briefbʁiːf
anaːˈʔɛn
meinenˈmaɪ̯nn̩
seligenˈzeːˌlɪɡn̩
Onkelˈɔŋkl̩
dasdas
reizendeˈʁaɪ̯t͡sn̩də
Porträtpɔʁˈtʁɛː
desdɛs
Fräuleinˈfʁɔɪ̯laɪ̯n
Tochterˈtɔxtɐ
hineingeschlossen
wurdeˈvʊʁdə
,
darfdaʁf
ichɪç
annehmenˈanˌneːmən
,
dassdas
dadaː
eineˈaɪ̯nə
Absichtˈapzɪçt
imiˈʔɛm
Spieleˈʃpiːlə
warvaːɐ̯
?
-
Ichɪç
bitteˈbɪtə
umʊm
Vergebungfɛɐ̯ˈɡeːbʊŋ
.
vorsichtig
WALDNER
Meinmaɪ̯n
Gottɡɔt
,
ichɪç
habhaːp
mirmiːɐ̯
halthalt
gedachtɡəˈdaxt
ichɪç
machmax
demdeːm
Altenˈaltn̩
damitdaˈmɪt
einenˈaɪ̯nən
Spassʃpas
!
sehr aufmerksam, bestrebt, jedes Wort Waldners nach seinem vollen Gewicht zu erfassen
MANDRYKA
Demdeːm
Onkelˈɔŋkl̩
einenˈaɪ̯nən
Spassʃpas
?
-
Wennvɛn
aberˈaːbɐ
dasdas
diedaɪ
Folgeˈfɔlɡə
wärvɛːr
gewesenɡəˈveːzn̩
:
dassdas
meinmaɪ̯n
Herrhɛʁ
Onkelˈɔŋkl̩
,
derdeːɐ̯
einaɪ̯n
ganzerˈɡant͡sɐ
Mannman
warvaːɐ̯
undʊnt
iniˈʔɛn
dendeːn
bestenˈbɛstn̩
Jahrenˈjaːʁən
,
sichzɪç
hätteˈhɛtə
iniˈʔɛn
diedaɪ
Schönheitˈʃøːnhaɪ̯t
desdɛs
Porträtspɔʁˈtʁɛːs
verliebtfɛɐ̯ˈliːpt
undʊnt
wärvɛːr
getretenɡəˈtʁeːtn̩
hierhiːɐ̯
vorfoːɐ̯
Ihnenˈiːnən
,
hochgeborner
Herrhɛʁ
,
sozoː
alsals
einaɪ̯n
offenherzigerˈɔfn̩ˌhɛʁt͡sɪɡɐ
Edelmannˈeːdl̩ˌman
vorfoːɐ̯
einenˈaɪ̯nən
andernˈandɐn
,
undʊnt
hätt
gesagtɡəˈzaːkt
:
»
Werveːɐ̯
dasdas
Gesichtɡəˈzɪçt
gesehenɡəˈzeːən
hathat
undʊnt
tritttʁɪt
nichtnɪçt
alsals
Bewerberbəˈvɛʁbɐ
aufaʊ̯f
verdientfɛɐ̯ˈdiːnt
nichtnɪçt
,
dassdas
ihniːn
Gottɡɔt
aufaʊ̯f
dieserˈdiːzɐ
schönenˈʃøːnən
Erdenˈeːɐ̯dn̩
lebenˈleːbm̩
lasstlast
:
Sozoː
gibɡiːp
dasdas
Mädelˈmɛːdl̩
mirmiːɐ̯
zurt͡suːɐ̯
Fraufʁaʊ̯
undʊnt
Herrinˈhɛʁɪn
!
«
Wasvas
wäreˈvɛːʁə
danndan
gewesenɡəˈveːzn̩
?
Gesetztɡəˈzɛt͡st
dendeːn
Fallfal
,
ereːɐ̯
hätteˈhɛtə
sozoː
gesagtɡəˈzaːkt
!
WALDNER
Danndan
hättenˈhɛtn̩
wirviːɐ̯
unsʊns
iniˈʔɛn
einerˈaɪ̯nɐ
unerwartetenˈʊnɛɐ̯ˌvaʁtətn̩
Situationzituaˈt͡si̯oːn
befundenbəˈfʊndn̩
.
steht auf, sehr aufgeregt, aber beherrscht
MANDRYKA
Derdeːɐ̯
Onkelˈɔŋkl̩
istɪst
dahindaˈhɪn
.
Heuthɔɪ̯t
binbɪn
ichɪç
derdeːɐ̯
Mandryka
,
niemandˈniːmant
sonstzɔnst
.
Meinmaɪ̯n
sindzɪnt
diedaɪ
Wälderˈvɛldɐ
,
meineˈmaɪ̯nə
sindzɪnt
diedaɪ
Dörferˈdœʁfɐ
.
Viertausendfiːɐ̯ˈtaʊ̯zn̩t
Untertanenˈʊntɐˌtaːnən
betenˈbeːtn̩
dassdas
ichɪç
glücklichˈɡlʏklɪç
seizaɪ̯
-
undʊnt
ichɪç
,
mitmɪt
aufgehobenenˈaʊ̯fɡəˌhoːbənən
Händenˈhɛndn̩
bitteˈbɪtə
ichɪç
:
Herrhɛʁ
Vaterˈfaːtɐ
,
gebenˈɡeːbm̩
mirmiːɐ̯
diedaɪ
gnädigeˈɡnɛːdɪɡə
Tochterˈtɔxtɐ
,
gebenˈɡeːbm̩
mirmiːɐ̯
sieziː
zurt͡suːɐ̯
Fraufʁaʊ̯
,
diedaɪ
jetztjɛt͡st
seitzaɪ̯t
vierzehnˈfɪʁˌt͡seːn
Wochenˈvɔxn̩
jedenˈjeːdn̩
Gedankenɡəˈdaŋkn̩
hierhiːɐ̯
iniˈʔɛn
dieserˈdiːzɐ
Brustbʁʊst
regiertʁeˈɡiːɐ̯t
.
Waldner schweigt vor Staunen
sehr ernst
MANDRYKA
Ichɪç
binbɪn
einaɪ̯n
Witwerˈvɪtvɐ
.
Wirdvɪʁt
sichzɪç
dadaː
diedaɪ
gnädigeˈɡnɛːdɪɡə
Tochterˈtɔxtɐ
schreckenˈʃʁɛkn̩
?
Meineˈmaɪ̯nə
Mariamaˈʁiːa
warvaːɐ̯
zut͡suː
gutɡuːt
fürfyːɐ̯
michmɪç
!
Zweit͡svaɪ̯
Jahreˈjaːʁə
nurnuːɐ̯
istɪst
sieziː
beibaɪ̯
mirmiːɐ̯
gebliebenɡəˈbliːbm̩
.
Waldner bittet ihn durch Gebärden, sich wieder zu setzen
MANDRYKA
Ihriːɐ̯
Zögernˈt͡søːɡɐn
istɪst
keinkaɪ̯n
Todesurteilˈtoːdəsˌʔʊʁtaɪ̯l
?
Neinnaɪ̯n
?
Waldner schüttelt den Kopf
MANDRYKA
Ichɪç
darfdaʁf
sieziː
sehnzeːn
?
Waldner nickt
Bedenken: dieser Brief kommt an, und in der gleichen Stunde
nimmt mich die alte Bärin in die Arme
MANDRYKA
undʊnt
drücktdʁʏkt
mirmiːɐ̯
vierfiːɐ̯
vonfɔn
meinenˈmaɪ̯nn̩
Rippenˈʁɪpm̩
einaɪ̯n
.
Zwölft͡svœlf
Wochenˈvɔxn̩
binbɪn
ichɪç
sozoː
imiˈʔɛm
Bettbɛt
gelegenɡəˈleːɡn̩
-
vorfoːɐ̯
meinenˈmaɪ̯nn̩
Augenˈaʊ̯ɡn̩
diesesˈdiːzəs
Bildbɪlt
-
undʊnt
einaɪ̯n
Gedankenɡəˈdaŋkn̩
immerˈɪmɐ
stärkerˈʃtɛʁkɐ
bisbɪs
ereːɐ̯
diedaɪ
Seeleˈzeːlə
mirmiːɐ̯
herausgezogenhɛˈʁaʊ̯sɡəˌt͡soːɡn̩
hathat
!
Ganz naiv, ohne alle Prahlerei
MANDRYKA
Kommenˈkɔmən
meineˈmaɪ̯nə
Verwalterfɛɐ̯ˈvaltɐ
:
Wasvas
istsɪst͡s
mitmɪt
unsermˈʔʊnzɐ
Herrnhɛʁn
?
Kommenˈkɔmən
diedaɪ
vonfɔn
dendeːn
Meierhöfen
:
Wasvas
istsɪst͡s
mitmɪt
unsermˈʔʊnzɐ
Herrnhɛʁn
?
Kommenˈkɔmən
diedaɪ
vonfɔn
dendeːn
Fohlenhöfen
:
Freutfʁɔɪ̯t
unsernˈʔʊnzɐ
Herrnhɛʁn
keinkaɪ̯n
Pferdp͡feːɐ̯t
mehrmeːɐ̯
?
Kommenˈkɔmən
meineˈmaɪ̯nə
Försterˈfœʁstɐ
:
Freutfʁɔɪ̯t
unsernˈʔʊnzɐ
Herrnhɛʁn
keinkaɪ̯n
jagenˈjaːɡn̩
?
Ichɪç
gebˈɡeːp
ihnenˈiːnən
keineˈkaɪ̯nə
Antwortˈantvɔʁt
.
Welko
!
rufʁuːf
ichɪç
,
holhoːl
mirmiːɐ̯
dendeːn
Judenˈjuːdn̩
,
nana
!
wieviː
heisst
derdeːɐ̯
Judˈjuːdə
iniˈʔɛn
Sissek
,
derdeːɐ̯
meinenˈmaɪ̯nn̩
Waldvalt
willvɪl
kaufenˈkaʊ̯fm̩
?
dortdɔʁt
dendeːn
Eichwaldˈaɪ̯çˌvalt
!
Schnellʃnɛl
herheːɐ̯
mitmɪt
ihmiːm
,
undʊnt
ereːɐ̯
sollzɔl
Geldɡɛlt
mitbringenˈmɪtˌbʁɪŋən
denndɛn
morgenˈmɔʁɡn̩
fahrfaːɐ̯
ichɪç
iniˈʔɛn
demdeːm
Kaiserˈkaɪ̯zɐ
seineˈzaɪ̯nə
Hauptstadtˈhaʊ̯ptˌʃtat
dadaː
kostetˈkoːstət
Geldɡɛlt
einaɪ̯n
jederˈjeːdɐ
Atemzugˈaːtəmˌt͡suːk
undʊnt
Hindernisseˈhɪndɐnɪsə
darfsdaʁfs
nichtnɪçt
gebenˈɡeːbm̩
aufaʊ̯f
derdeːɐ̯
Brautfahrt
!
Er zieht ein grosses, aber elegantes Portefeuille hervor; es enthält, lose hineingelegt, einen dicken Pack Tausendguldennoten
MANDRYKA
Dasdas
istɪst
derdeːɐ̯
Waldvalt
.
-
Eseːs
warvaːɐ̯
einaɪ̯n
schönerˈʃøːnɐ
Waldvalt
:
Einsiedlerˈaɪ̯nˌziːdlɐ
warenˈvaːʁən
drindʁɪn
,
Zigeunert͡siˈɡɔɪ̯nɐ
warenˈvaːʁən
drindʁɪn
undʊnt
alteˈaltə
Hirschenˈhɪʁʃn̩
undʊnt
Kohlenmeiler
habenˈhaːbm̩
vieleˈfiːlə
drindʁɪn
gerauchtɡəˈʁaʊ̯xt
-
Hathat
sichzɪç
allesˈaləs
iniˈʔɛn
diedaɪ
paarpaːɐ̯
Fetzenˈfɛt͡sn̩
Papierpaˈpiːɐ̯
verwandeltfɛɐ̯ˈvandl̩t
!
Aberˈaːbɐ
eseːs
stehenˈʃteːən
Eichenwälderˈaɪ̯çn̩ˌvɛldɐ
genugɡəˈnuːk
nochnɔx
aufaʊ̯f
meinemˈmaɪ̯nəm
Bodenˈboːdn̩
fürfyːɐ̯
Kinderˈkɪndɐ
undʊnt
fürfyːɐ̯
Enkelˈɛŋkl̩
-
Gottɡɔt
erhalteɛɐ̯ˈhaltə
!
-
Verzeih'n
umʊm
Gotteswillen
dassdas
ichɪç
dadaː
vonfɔn
solchenˈzɔlçn̩
Sachenˈzaxn̩
redeˈʁeːdə
!
Istɪst
ganzɡant͡s
,
ichɪç
weissvaɪ̯s
nichtnɪçt
wieviː
,
gescheh'n
!
Er will das Portefeuille einstecken
hindert ihn daran durch eine unwillkürliche Bewegung
WALDNER
Ohooˈhoː
!
ichɪç
findfɪnt
eseːs
ungeheuerˈʊnɡəˌhɔɪ̯ɐ
interessantɪntəʁɛˈsant
!
Wennvɛn
manman
bedenktbəˈdɛŋkt
:
einaɪ̯n
Waldvalt
-
Einsiedlerˈaɪ̯nˌziːdlɐ
warenˈvaːʁən
drindʁɪn
Zigeunert͡siˈɡɔɪ̯nɐ
warenˈvaːʁən
drindʁɪn
undʊnt
alteˈaltə
Hirschenˈhɪʁʃn̩
undʊnt
aufaʊ̯f
einsaɪ̯ns
zweit͡svaɪ̯
-
einaɪ̯n
solchesˈzɔlçəs
Portefeuillepɔʁtˈfœɪ̯
!
Ichɪç
habhaːp
seitzaɪ̯t
vielenˈfiːlən
Jahrenˈjaːʁən
sozoː
wasvas
nichtnɪçt
gesehn
!
Er starrt fasziniert auf das Portefeuille
hält ihm's hin, sehr leicht und liebenswürdig
MANDRYKA
Darfdaʁf
ichɪç
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
?
brauchstbʁaʊ̯xst
duduː
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
?
Sozoː
fürfyːɐ̯
dendeːn
Augenblickˈaʊ̯ɡŋ̍ˌblɪk
?
Duduː
tusttuːst
mirmiːɐ̯
eineˈaɪ̯nə
Gnadɡnaːt
!
Teschekˈtɛʃək
,
bedienbəˈdiːn
dichdɪç
!
nach kurzem Zögern nimmt eine Tausendguldennote
WALDNER
Meinmaɪ̯n
Bankierbaŋˈki̯eː
istɪst
nurnuːɐ̯
verreistfɛɐ̯ˈʁaɪ̯st
!
Ichɪç
gebˈɡeːp
eseːs
dirdiːɐ̯
heuthɔɪ̯t
abendˈaːbm̩t
spätestensˈʃpɛːtəstn̩s
zurückt͡suˈʁʏk
!
hält das Portefeuille nochmals hin, sehr herzlich
MANDRYKA
Nichtnɪçt
mehrmeːɐ̯
?
Ichɪç
bitteˈbɪtə
vielmalsˈfiːlmaːls
!
Aberˈaːbɐ
dochdɔx
!
Teschekˈtɛʃək
,
bedienbəˈdiːn
dichdɪç
!
Waldner nimmt eine zweite Note und steckt sie mit nonchalance zu der ersten in die Westentasche.
Mandryka lässt das Portefeuille in seine Brusttasche gleiten. Eine leichte Pause derVerlegenheit
MANDRYKA
Undʊnt
wannvan
wird's
dirdiːɐ̯
genehmɡəˈneːm
seinzaɪ̯n
michmɪç
deinerˈdaɪ̯nɐ
Gräfinˈɡʁɛːfɪn
vorzustellenˈfoːɐ̯t͡suˌʃtɛlən
-
undʊnt
danndan
derdeːɐ̯
gnäd'gen
Tochterˈtɔxtɐ
?
WALDNER
Sieziː
sindzɪnt
gleichɡlaɪ̯ç
dadaː
imiˈʔɛm
Nebenzimmerˈneːbn̩ˌt͡sɪmɐ
.
Mandryka steht auf, wirklich erschrocken
steht gleichfalls auf
WALDNER
Willstvɪlst
duduː
sieziː
sehnzeːn
?
Ichɪç
ruf'
-
ichɪç
stellʃtɛl
dichdɪç
vorfoːɐ̯
.
MANDRYKA
Jetztjɛt͡st
?
sozoː
?
Ichɪç
bitteˈbɪtə
:
neinnaɪ̯n
!
aufaʊ̯f
keinenˈkaɪ̯nən
Fallfal
!
WALDNER
Sozoː
schüchternˈʃʏçtɐn
warvaːɐ̯
derdeːɐ̯
Onkelˈɔŋkl̩
,
nichtnɪçt
!
sehr ernst
Das ist ein Fall von anderer Art.
MANDRYKA
Eseːs
handeltˈhandl̩t
sichzɪç
fürfyːɐ̯
michmɪç
umʊm
etwasˈɛtvas
Heiligesˈhaɪ̯lɪɡəs
.
WALDNER
Ganzɡant͡s
wieviː
duduː
willstvɪlst
.
in verändertem Ton
MANDRYKA
Ichɪç
werdveːɐ̯t
michmɪç
hierhiːɐ̯
imiˈʔɛm
Hauseˈhaʊ̯zə
einlogieren
undʊnt
dendeːn
Befehlbəˈfeːl
abwartenˈapˌvaʁtn̩
deinerˈdaɪ̯nɐ
Gräfinˈɡʁɛːfɪn
wannvan
ichɪç
michmɪç
präsentierenpʁɛzɛnˈtiːʁən
darfdaʁf
amaːm
Nachmittagˈnaːxmɪˌtaːk
oderˈoːdɐ
amaːm
Abendˈaːbm̩t
-
oderˈoːdɐ
wannvan
eseːs
wirdvɪʁt
beliebenbəˈliːbn̩
.
Verneigt sich, Waldner reicht ihm die Hand und begleitet ihn dann zur Tür
allein
WALDNER
Habhaːp
ichɪç
geträumtɡəˈtʁɔɪ̯mt
?
Dahier
istɪst
ereːɐ̯
gesessenɡəˈzɛsn̩
derdeːɐ̯
Neffeˈnɛfə
vomfɔm
Mandryka
.
Sozoː
wasvas
passiertpaˈsiːɐ̯t
einemˈaɪ̯nəm
dochdɔx
nichtnɪçt
!
Er zieht den einen zerknitterten Tausender hervor, dann den zweiten, glättet beide, steckt sie in seine völlig leere Brieftasche
WALDNER
Habhaːp
ichɪç
geträumtɡəˈtʁɔɪ̯mt
?
Neinnaɪ̯n
!
ichɪç
habhaːp
nichtnɪçt
geträumtɡəˈtʁɔɪ̯mt
!
Er nimmt den einen Tausender wieder heraus, dreht daraus, ganz gedankenlos, eine kleine Papierdüte und behält sie in der Hand. Mit leichtem Ausdruck, Mandrykas Ton copierend, ziemlich laut
WALDNER
Teschekˈtɛʃək
,
bedienbəˈdiːn
dichdɪç
!
eintretend
ZIMMERKELLNER
Istɪst
hierhiːɐ̯
gerufenɡəˈʁuːfn̩
?
Er gewahrt den Tausender in Waldners Hand und verändert sofort den Ton
ZIMMERKELLNER
Habenˈhaːbm̩
michmɪç
befohlenbəˈfoːlən
?
vor sich, leise, zart
WALDNER
Teschekˈtɛʃək
,
bedienbəˈdiːn
dichdɪç
!
ZIMMERKELLNER
Befehlenbəˈfeːlən
diesenˈdiːzn̩
Tausenderˈtaʊ̯zn̩dɐ
zut͡suː
wechselnˈvɛksl̩n
?
WALDNER
Späterˈʃpɛːtɐ
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
.
jetztjɛt͡st
nichtnɪçt
.
Zimmerkellner geht ab
vor sich hin, mit Grazie
WALDNER
Teschekˈtɛʃək
,
bedienbəˈdiːn
dichdɪç
!
Fast schmelzend zärtlich
WALDNER
Teschekˈtɛʃək
,
bedienbəˈdiːn
dichdɪç
!
Majestätisch
WALDNER
Teschekˈtɛʃək
,
bedienbəˈdiːn
dichdɪç
!
Er nimmt Mantel, Hut und Stock
aus der Tür rechts heraus
ZDENKA
Hasthast
duduː
gerufenɡəˈʁuːfn̩
,
Papaˈpapa
?
mit turbulentem Jubel
WALDNER
Teschekˈtɛʃək
,
bedienbəˈdiːn
dichdɪç
!
ZDENKA
Mitmɪt
wemveːm
sprichtʃpʁɪçt
ereːɐ̯
?
Istɪst
dirdiːɐ̯
etwasˈɛtvas
geschehn
,
Papaˈpapa
?
jetzt erst bemerkend, dass er nicht allein ist
WALDNER
Garɡaːɐ̯
nichtsnɪçt͡s
.
Ichɪç
gehɡeː
jetztjɛt͡st
ausaʊ̯s
.
Ichɪç
werdveːɐ̯t
erwartetɛɐ̯ˈvaʁtət
.
Brauchstbʁaʊ̯xst
duduː
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
?
Er winkt ihr mit dem Tausender, den er in der Hand behalten hat
WALDNER
Ichɪç
werdveːɐ̯t
mirmiːɐ̯
wechselnˈvɛksl̩n
lassenˈlasn̩
.
Adieuaˈdjøː
.
Ab durch die Mitteltür
allein
ZDENKA
Papaˈpapa
!
Ereːɐ̯
istɪst
schonʃoːn
fortfoːɐ̯
.
Sozoː
habhaːp
ichɪç
ihniːn
nochnɔx
nieniː
gesehn
.
Diedaɪ
Sorgenˈzɔʁɡn̩
habenˈhaːbm̩
ihniːn
umʊm
dendeːn
Verstandfɛɐ̯ˈʃtant
gebrachtɡəˈbʁaxt
!
Wirviːɐ̯
müssenˈmʏsn̩
fortfoːɐ̯
ausaʊ̯s
dieserˈdiːzɐ
Stadtʃtat
-
schonʃoːn
morgenˈmɔʁɡn̩
undʊnt
dendeːn
Matteo
sehzeː
ichɪç
heuthɔɪ̯t
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
zumt͡sʊm
letztenˈlɛt͡stn̩
Malmaːl
-
O
Gottɡɔt
imiˈʔɛm
Himmelˈhɪml̩
stehʃteː
mirmiːɐ̯
armemˈaʁməm
Mädelˈmɛːdl̩
beibaɪ̯
!
Matteo schnell und verstohlen zur Mitteltür herein. Zdenka erschrickt
MATTEO
Ereːɐ̯
hathat
michmɪç
nichtnɪçt
gesehn
.
Ichɪç
habhaːp
michmɪç
seitwärtsˈzaɪ̯tvɛʁt͡s
iniˈʔɛn
diedaɪ
Türtyːɐ̯
gedrücktɡəˈdʁʏkt
.
deutet auf die Tür links rückwärts
ZDENKA
Pstps̩t
!
sieziː
istɪst
dadaː
!
Horcht
ZDENKA
Sieziː
ruftʁuːft
michmɪç
!
MATTEO
Kannkan
ichɪç
sieziː
nichtnɪçt
sehnzeːn
?
ZDENKA
Jetztjɛt͡st
nichtnɪçt
!
Ichɪç
bitteˈbɪtə
dichdɪç
!
jetztjɛt͡st
nichtnɪçt
!
MATTEO
Hasthast
duduː
dendeːn
Briefbʁiːf
?
ZDENKA
Dendeːn
Briefbʁiːf
?
Jajaː
!
Neinnaɪ̯n
!
Sieziː
willvɪl
jetztjɛt͡st
nichtnɪçt
.
Sieziː
sagtzaːkt
,
sieziː
willvɪl
ihniːn
dirdiːɐ̯
-
heuthɔɪ̯t
abendˈaːbm̩t
-
kommkɔm
aufaʊ̯f
dendeːn
Fiakerball
-
undʊnt
vorherˈfoːɐ̯heːɐ̯
seizaɪ̯
zuhaus[t͡suˈhaʊ̯s]
-
hierhiːɐ̯
imiˈʔɛm
Hotelhoˈtɛl
-
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
bringbʁɪŋ
ichɪç
ihniːn
dirdiːɐ̯
insɪns
Zimmerˈt͡sɪmɐ
-
oderˈoːdɐ
duduː
bekommstbəˈkɔmst
ihniːn
dortdɔʁt
!
MATTEO
Duduː
lasstlast
michmɪç
nichtnɪçt
imiˈʔɛm
Stichʃtɪç
?
Ichɪç
habhaːp
deindaɪ̯n
Wortvɔʁt
!
Zdenka, ängstlich, deutet auf die Tür links. Matteo schnell ab. Arabella tritt aus der Tür links, in einem andern Kleid, einem Mantel, einem andern Hut. Zdenka steht verwirrt und verlegen da. Man hört die Schlittenglocken
ARABELLA
Bistbɪst
duduː
nichtnɪçt
fertigˈfɛʁtɪk
!
jajaː
,
wasvas
hasthast
duduː
denndɛn
gemachtɡəˈmaxt
diedaɪ
ganzeˈɡant͡sə
Zeitt͡saɪ̯t
?
Sozoː
zieht͡siː
dichdɪç
endlichˈɛntlɪç
anaːˈʔɛn
!
Diedaɪ
Rappenˈʁapm̩
sindzɪnt
schonʃoːn
vollerˈfɔlɐ
Ungeduldˈʊnɡədʊlt
.
ZDENKA
Diedaɪ
Rappenˈʁapm̩
-
undʊnt
deindaɪ̯n
Elemer
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
nochnɔx
mehrmeːɐ̯
!
Läuft ins Nebenzimmer rechts
ARABELLA
Meinmaɪ̯n
Elemer
!
-
Dasdas
hathat
sozoː
einenˈaɪ̯nən
sonderbarenˈzɔndɐˌbaːʁən
Klangklaŋ
.
.
Sie setzt sich
ARABELLA
Ereːɐ̯
meinmaɪ̯n
-
ichɪç
seinzaɪ̯n
.
Wasvas
istɪst
denndɛn
dasdas
,
mirmiːɐ̯
istɪst
jajaː
,
wieviː
wennvɛn
eineˈaɪ̯nə
Angstaŋst
michmɪç
überfieleˈyːbɐˌfiːlə
-
undʊnt
eineˈaɪ̯nə
Sehnsuchtˈzeːnˌzʊxt
jajaː
,
nachnaːx
wasvas
denndɛn
aufaʊ̯f
derdeːɐ̯
Weltvɛlt
?
Nachnaːx
demdeːm
Matteo
?
Sie steht auf
ARABELLA
Weilvaɪ̯l
ereːɐ̯
immerˈɪmɐ
sagtzaːkt
,
ereːɐ̯
kannkan
nichtnɪçt
lebenˈleːbm̩
ohneˈoːnə
michmɪç
,
undʊnt
michmɪç
sozoː
anschautˈanˌʃaʊ̯t
mitmɪt
Augenˈaʊ̯ɡn̩
wieviː
einaɪ̯n
Kindkɪnt
?
Sie horcht in sich hinein
ARABELLA
Nachnaːx
demdeːm
Matteo
sehntzeːnt
sichzɪç
nichtsnɪçt͡s
iniˈʔɛn
mirmiːɐ̯
!
Ein Zögern, dann ausbrechend
ARABELLA
Ichɪç
möchteˈmœçtə
meinenˈmaɪ̯nn̩
fremdenˈfʁɛmdn̩
Mannman
nochnɔx
einmalˈaɪ̯nmaːl
sehnzeːn
!
Ichɪç
möchteˈmœçtə
einmalˈaɪ̯nmaːl
seineˈzaɪ̯nə
Stimmeˈʃtɪmə
hörenˈhøːʁən
!
-
Danndan
wäreˈvɛːʁə
ereːɐ̯
wieviː
diedaɪ
Anderenˈandəʁən
fürfyːɐ̯
michmɪç
.
-
Wieviː
sagtzaːkt
diedaɪ
Zdenkaˈsdɛŋka
:
dassdas
wirviːɐ̯
wartenˈvaʁtən
müssenˈmʏsn̩
bisbɪs
unsʊns
einerˈaɪ̯nɐ
wähltvɛːlt
,
undʊnt
sonstzɔnst
sindzɪnt
wirviːɐ̯
verlorenfɛɐ̯ˈloːʁən
.
Eseːs
istɪst
Zeitt͡saɪ̯t
dassdas
sieziː
iniˈʔɛn
Mädelkleider
kommtkɔmt
,
diedaɪ
Kleineˈklaɪ̯nə
,
sieziː
hathat
sozoː
sonderbareˈzɔndɐˌbaːʁə
Blickeˈblɪkə
.
Wennvɛn
ichɪç
danndan
verheirat't
binbɪn
mussmʊs
sieziː
zut͡suː
mirmiːɐ̯
.
Verheirat't
mitmɪt
demdeːm
Elemer
?
Sie schaudert unwillkürlich
ARABELLA
Wasvas
rührtʁyːɐ̯t
michmɪç
denndɛn
sozoː
anaːˈʔɛn
,
alsals
trät
ichɪç
einemˈaɪ̯nəm
übersˈyːbɐs
Grabɡʁaːp
?
Istɪst
dasdas
derdeːɐ̯
fremdeˈfʁɛmdə
Mannman
mitmɪt
demdeːm
ichɪç
nieniː
einaɪ̯n
Wortvɔʁt
geredetɡəˈʁeːdət
habhaːp
ziehtt͡siːt
derdeːɐ̯
imiˈʔɛm
Dunkelˈdʊŋkl̩
sozoː
anaːˈʔɛn
mirmiːɐ̯
?
Herrhɛʁ
Gottɡɔt
,
ereːɐ̯
istɪst
jajaː
sicherˈzɪçɐ
einaɪ̯n
verheiratheter
Mannman
undʊnt
ichɪç
sollzɔl
undʊnt
ichɪç
werdveːɐ̯t
ihniːn
nichtnɪçt
mehrmeːɐ̯
wiedersehn
1
Undʊnt
heuthɔɪ̯t
istɪst
Faschingdienstag
undʊnt
amaːm
Abendˈaːbm̩t
istɪst
meinmaɪ̯n
Ballbal
-
Vonfɔn
demdeːm
binbɪn
ichɪç
diedaɪ
Königinˈkøːnɪɡɪn
-
undʊnt
danndan
tritt heraus, in einem kurzen Pelz, einen Zylinder in der Hand
ZDENKA
Sozoː
ichɪç
binbɪn
fertigˈfɛʁtɪk
.
ARABELLA
Kommkɔm
!
Zdenka öffnet ihr die Tür. Arabella geht hinaus. Zdenka setzt den Zylinder auf und folgt ihr. Die Schlittenglocken tönen herauf
Vorhang
ZWEITER AUFZUG
Vorraum zu einem öffentlichen Ballsaal, prunkvoll im Geschmack der 1860er Jahre. Logenartige Räume, aus Säulen und Draperien, links und rechts. In der Mitte Treppe zu einer Estrade, von der man in den eigentlichen Ballsaal hinabsieht, und zu dem man links und rechts von dieser Treppe hinabsteigt. Arabella und hinter ihr Adelaide, von mehreren Herren begleitet, steigen langsam die Treppe von der Estrade herab. Waldner und Mandryka stehen unten, seitwärts. Beide im schwarzen Frack, mit umgeschlungener schwarzer Cravatte.
MANDRYKA
Dasdas
istɪst
einaɪ̯n
Engelˈɛŋl̩
,
derdeːɐ̯
vomfɔm
Himmelˈhɪml̩
niedersteigtˈniːdɐˌʃtaɪ̯kt
!
WALDNER
Nana
,
endlichˈɛntlɪç
!
Immerˈɪmɐ
eineˈaɪ̯nə
halbeˈhalbə
Stund'
zut͡suː
spätʃpɛːt
.
MANDRYKA
O
Waldner[ˈvaltnɐ]
,
Waldner[ˈvaltnɐ]
!
WALDNER
Wennvɛn
duduː
meineˈmaɪ̯nə
Handhant
sozoː
druckstdʁʊkst
werdveːɐ̯t
ichɪç
dreidʁaɪ̯
Tag'
langlaŋ
keineˈkaɪ̯nə
Kartenˈkaʁtn̩
haltenˈhaltn̩
könnenˈkœnən
.
jetztjɛt͡st
kommkɔm
!
ichɪç
stellʃtɛl
dichdɪç
vorfoːɐ̯
!
Wasvas
gehstɡeːst
duduː
denndɛn
zurückt͡suˈʁʏk
!
Adelaide mit Arabellaa, unten angelangt, treten etwas nach links. Die begleitenden Herren sind zurückgeblieben
leise zu Arabella
ADELAIDE
Dortdɔʁt
stehtʃteːt
ereːɐ̯
.
Habeˈhaːbə
ichɪç
zuviel
gesagtɡəˈzaːkt
?
ohne dass sie hinzusehen scheint
ARABELLA
Mama-
dasdas
istɪst
jetztjɛt͡st
wirklichˈvɪʁklɪç
diedaɪ
Entscheidungɛntˈʃaɪ̯dʊŋ
!
ADELAIDE
Duduː
bistbɪst
sehrzeːɐ̯
blassblas
!
Istɪst
dirdiːɐ̯
nichtnɪçt
wohlvoːl
,
meinmaɪ̯n
Kindkɪnt
?
Willstvɪlst
duduː
dichdɪç
setzenˈzɛt͡sn̩
?
willstvɪlst
duduː
fortfoːɐ̯
?
ARABELLA
Neinnaɪ̯n
,
lasslas
Mamaˈmama
.
Nurnuːɐ̯
einenˈaɪ̯nən
Augenblickˈaʊ̯ɡŋ̍ˌblɪk
lasslas
michmɪç
alleinaˈlaɪ̯n
.
Adelaide geht auf die beiden Herren zu
ihr entgegen
WALDNER
Wasvas
istɪst
denndɛn
?
ADELAIDE
Lasslas
ihriːɐ̯
einenˈaɪ̯nən
Augenblickˈaʊ̯ɡŋ̍ˌblɪk
!
WALDNER
Zut͡suː
wasvas
denndɛn
?
ADELAIDE
Eineˈaɪ̯nə
plötzlicheˈplœt͡slɪçə
Beklommenheitbəˈklɔmənhaɪ̯t
.
Duduː
kennstkɛnst
ihreˈiːʁə
Naturnaˈtuːɐ̯
.
WALDNER
Jetztjɛt͡st
istɪst
nichtnɪçt
Zeitt͡saɪ̯t
fürfyːɐ̯
solcheˈzɔlçə
Faxenˈfaksn̩
!
Hierhiːɐ̯
stell'
ichɪç
Dirdiːɐ̯
Herrnhɛʁn
vonfɔn
Mandryka
vorfoːɐ̯
.
Adelaide reicht Mandryka die Hand, die er küsst
Zu ihnen gehend
ARABELLA
Mamaˈmama
,
dadaː
binbɪn
ichɪç
.
WALDNER
Meineˈmaɪ̯nə
Tochterˈtɔxtɐ
Arabella
.
Mandryka verneigt sich tief. Adelaide zieht Waldner bei Seite. Sie verschwinden rechts. Mandryka sieht Arabella an, ohne ein Wort herauszubringen
ARABELLA
Sieziː
sehnzeːn
nichtnɪçt
ausaʊ̯s
wieviː
jemandˈjeːmant
,
dendeːn
dasdas
allesˈaləs
dadaː
interessiertɪntəʁɛˈsiːɐ̯t
.
Indem sie sich fächelt
ARABELLA
Wasvas
führtfyːɐ̯t
sieziː
danndan
hierherˈhiːɐ̯ˈheːɐ̯
?
MANDRYKA
Nachnaːx
Wienviːn
?
ARABELLA
Hierherˈhiːɐ̯ˈheːɐ̯
aufaʊ̯f
diesenˈdiːzn̩
Ballbal
!
MANDRYKA
Sieziː
fragenˈfʁaːɡn̩
michmɪç
,
wasvas
michmɪç
hierherführt
,
Arabella
?
Dominik kommt von rückwärts, will Arabella zum Tanz holen
zu Dominik
ARABELLA
Späterˈʃpɛːtɐ
.
jetztjɛt͡st
sprechʃpʁɛç
ichɪç
hierhiːɐ̯
mitmɪt
diesemˈdiːzm̩
Herrnhɛʁn
.
Sie tritt nach links. Dominik ab
nach einer kleinen Pause
MANDRYKA
Sozoː
hathat
Ihriːɐ̯
Vaterˈfaːtɐ
Ihnenˈiːnən
nichtsnɪçt͡s
gesagtɡəˈzaːkt
?
setzt sich und winkt ihm mit dem Fächer, sich neben sie zu setzen
ARABELLA
Wasvas
hätteˈhɛtə
ereːɐ̯
mirmiːɐ̯
sagenˈzaːɡn̩
sollenˈzɔlən
?
kommt von rückwärts zu Arabella
ELEMER
Darfdaʁf
ichɪç
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
umʊm
diesenˈdiːzn̩
Walzerˈvalt͡sɐ
bittenˈbɪtən
?
ARABELLA
Späterˈʃpɛːtɐ
.
Jetztjɛt͡st
bleibblaɪ̯p
ichɪç
hierhiːɐ̯
.
Elemer verneigt sich und geht
sieht Mandryka an
ARABELLA
Wasvas
hätteˈhɛtə
mirmiːɐ̯
meinmaɪ̯n
Vaterˈfaːtɐ
sagenˈzaːɡn̩
sollenˈzɔlən
?
MANDRYKA
Sieziː
wissenˈvɪsn̩
nichtsnɪçt͡s
vonfɔn
mirmiːɐ̯
?
Arabella schüttelt den Kopf
MANDRYKA
Ichɪç
habeˈhaːbə
eineˈaɪ̯nə
Fraufʁaʊ̯
gehabtɡəˈhapt
,
sehrzeːɐ̯
schönʃøːn
,
sehrzeːɐ̯
engelsgut
.
Sieziː
istɪst
zweit͡svaɪ̯
Jahreˈjaːʁə
nurnuːɐ̯
beibaɪ̯
mirmiːɐ̯
gebliebenɡəˈbliːbm̩
,
danndan
hathat
derdeːɐ̯
Herrhɛʁ
Gottɡɔt
sieziː
zut͡suː
sichzɪç
gerufenɡəˈʁuːfn̩
schnellʃnɛl
.
Zut͡suː
jungjʊŋ
warvaːɐ̯
ichɪç
undʊnt
nochnɔx
nichtnɪçt
gutɡuːt
genugɡəˈnuːk
fürfyːɐ̯
einenˈaɪ̯nən
solchenˈzɔlçn̩
Engelˈɛŋl̩
.
Er senkt den Kopf
nach einer kleinen Pause, mit ein wenig Schelmerei
ARABELLA
Dasdas
istɪst
eseːs
,
wasvas
meinmaɪ̯n
Vaterˈfaːtɐ
mirmiːɐ̯
erzählenˌɛɐ̯ˈt͡sɛːlən
sollteˈzɔltə
?
sehr ernst und schwer
MANDRYKA
Verzeihenfɛɐ̯ˈt͡saɪ̯ən
Sieziː
,
ichɪç
binbɪn
einaɪ̯n
halberˈhalbɐ
Bauerˈbaʊ̯ɐ
,
beibaɪ̯
mirmiːɐ̯
gehtɡeːt
allesˈaləs
langsamˈlaŋzaːm
,
aberˈaːbɐ
starkʃtaʁk
.
Wie mit plötzlichem Entschluss
MANDRYKA
Sieziː
sindzɪnt
schönʃøːn
,
Arabella
-
Ihriːɐ̯
schönesˈʃøːnəs
Gesichtɡəˈzɪçt
auchaʊ̯x
aufaʊ̯f
einemˈaɪ̯nəm
Papierpaˈpiːɐ̯
verbrenntfɛɐ̯ˈbʁɛnt
schonʃoːn
diedaɪ
Seeleˈzeːlə
!
mit einem Stirnrunzeln
ARABELLA
Wieviː
kommtkɔmt
manman
eigentlichˈaɪ̯ɡn̩tlɪç
dadaː
untenˈʊntn̩
iniˈʔɛn
Slawonienslaˈvoːni̯ən
zut͡suː
einemˈaɪ̯nəm
Bildbɪlt
vonfɔn
mirmiːɐ̯
?
sieht sie an
MANDRYKA
Wieviː
manman
zut͡suː
einemˈaɪ̯nəm
Bildbɪlt
-
dasdas
istɪst
jajaː
gleichɡlaɪ̯ç
!
-
Sozoː
schönʃøːn
sindzɪnt
Sieziː
-
eineˈaɪ̯nə
Gewaltɡəˈvalt
istɪst
dadaː
iniˈʔɛn
Ihrenˈiːʁən
Zügenˈt͡syːɡn̩
sichzɪç
einzudrückenˈaɪ̯nt͡suˌdʁʏkn̩
iniˈʔɛn
diedaɪ
Seeleˈzeːlə
wieviː
iniˈʔɛn
weichesˈvaɪ̯çəs
Wachsvaks
!
Überˈyːbɐ
dendeːn
einfachenˈaɪ̯nfaxn̩
Menschenˈmɛnʃn̩
,
dendeːn
Felderˈfɛldɐ
undʊnt
Wälderˈvɛldɐ
umgebenʊmˈɡeːbm̩
,
istɪst
eineˈaɪ̯nə
solcheˈzɔlçə
Gewaltɡəˈvalt
sehrzeːɐ̯
grossɡroːs
,
undʊnt
ereːɐ̯
wirdvɪʁt
wieviː
einaɪ̯n
Träumerˈtʁɔɪ̯mɐ
,
wieviː
einaɪ̯n
Besessenerbəˈzɛsənɐ
wirdvɪʁt
ereːɐ̯
undʊnt
fasstfast
dendeːn
Entschlussɛntˈʃlʊs
mitmɪt
derdeːɐ̯
Seeleˈzeːlə
,
einenˈaɪ̯nən
ganzenˈɡant͡sn̩
Entschlussɛntˈʃlʊs
undʊnt
wieviː
ereːɐ̯
entschlossenɛntˈʃlɔsn̩
istɪst
,
sozoː
mussmʊs
ereːɐ̯
handelnˈhandl̩n
,
erschrickt vor der dumpfen Heftigkeit, steht auf
steht auf
MANDRYKA
Gräfinˈɡʁɛːfɪn
,
ichɪç
habeˈhaːbə
vergessenfɛɐ̯ˈɡɛsn̩
wieviː
anderswoˈandɐsˌvoː
andersˈandɐs
diedaɪ
Weltvɛlt
istɪst
.
Hierhiːɐ̯
sindzɪnt
nichtnɪçt
meineˈmaɪ̯nə
Wälderˈvɛldɐ
undʊnt
Felderˈfɛldɐ
,
Sieziː
müssenˈmʏsn̩
verzeihenfɛɐ̯ˈt͡saɪ̯ən
meineˈmaɪ̯nə
unschicklichenˈʊnˌʃɪklɪçn̩
Redenˈʁeːdn̩
,
wodurchvoˈdʊʁç
ichɪç
Sieziː
hindreˈhɪndʁə
amaːm
Tanzenˈtant͡sn̩
.
kommt von rückwärts zu Arabella
LAMORAL
Darfdaʁf
ichɪç
jetztjɛt͡st
störenˈʃtøːʁən
undʊnt
umʊm
einenˈaɪ̯nən
Walzerˈvalt͡sɐ
bittenˈbɪtən
?
ARABELLA
Neinnaɪ̯n
.
Späterˈʃpɛːtɐ
,
Lamoral
,
ichɪç
möcht
mitmɪt
demdeːm
Herrnhɛʁn
dadaː
nochnɔx
einaɪ̯n
bisslˈbɪsçən
redenˈʁeːdn̩
,
wennvɛn
ereːɐ̯
-
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
-
sichzɪç
wiederˈviːdɐ
niedersetzenˈniːdɐˌzɛt͡sn̩
wirdvɪʁt
.
Lamoral verneigt sich und geht
setzt sich und winkt Mandryka, sich zu setzen
ARABELLA
Sieziː
wollenˈvɔlən
michmɪç
heirathen
,
sagtzaːkt
meinmaɪ̯n
Vaterˈfaːtɐ
jajaː
habenˈhaːbm̩
Sieziː
denndɛn
eineˈaɪ̯nə
Ahnungˈaːnʊŋ
werveːɐ̯
wirviːɐ̯
sindzɪnt
?
Wirviːɐ̯
sindzɪnt
nichtnɪçt
gradɡʁaːt
sehrzeːɐ̯
vielfiːl
,
nachnaːx
demdeːm
Massmas
dieserˈdiːzɐ
Weltvɛlt
-
wirviːɐ̯
laufenˈlaʊ̯fm̩
halthalt
sozoː
mitmɪt
alsals
etwasˈɛtvas
zweifelhafteˈt͡svaɪ̯fl̩ˌhaftə
Existenzenɛksɪsˈtɛnt͡sn̩
!
MANDRYKA
Ihrenˈiːʁən
Stammbaumˈʃtamˌbaʊ̯m
,
Arabella
,
dendeːn
tragenˈtʁaːɡn̩
Sieziː
iniˈʔɛn
Ihriːɐ̯
Gesichtɡəˈzɪçt
geschriebenɡəˈʃʁiːbm̩
!
undʊnt
wennvɛn
Ihnenˈiːnən
genugɡəˈnuːk
istɪst
überˈyːbɐ
einenˈaɪ̯nən
zut͡suː
gebietenɡəˈbiːtn̩
derdeːɐ̯
selbstzɛlpst
wiederˈviːdɐ
gebietetɡəˈbiːtət
überˈyːbɐ
vieleˈfiːlə
sozoː
kommenˈkɔmən
Sieziː
mitmɪt
mirmiːɐ̯
undʊnt
sei'n
diedaɪ
Herrinˈhɛʁɪn
!
Sieziː
werdenˈveːɐ̯dn̩
Pfauenˈp͡faʊ̯ən
weidenˈvaɪ̯dn̩
aufaʊ̯f
seidenemˈzaɪ̯dənəm
Bodenˈboːdn̩
undʊnt
dasdas
wirdvɪʁt
nichtnɪçt
geschehenɡəˈʃeːən
dassdas
jemandˈjeːmant
sichzɪç
dünktdʏŋkt
überˈyːbɐ
Ihnenˈiːnən
eseːs
seizaɪ̯
denndɛn
derdeːɐ̯
Königˈkøːnɪk
undʊnt
Kaiserˈkaɪ̯zɐ
undʊnt
seineˈzaɪ̯nə
Kaiserinˈkaɪ̯zəʁɪn
!
-
aberˈaːbɐ
sonstzɔnst
niemandˈniːmant
!
vor sich
ARABELLA
Derdeːɐ̯
Richtigeˈʁɪçtɪɡə
,
wennsvɛns
einenˈaɪ̯nən
gibtɡiːpt
fürfyːɐ̯
michmɪç
,
derdeːɐ̯
wirdvɪʁt
aufaʊ̯f
einmalˈaɪ̯nmaːl
dadaː
seinzaɪ̯n
,
undʊnt
wirdvɪʁt
michmɪç
anschaun
undʊnt
ichɪç
ihniːn
undʊnt
keineˈkaɪ̯nə
Winkelzügeˈvɪŋkl̩ˌt͡syːɡə
werdenˈveːɐ̯dn̩
seinzaɪ̯n
undʊnt
keineˈkaɪ̯nə
Fragenˈfʁaːɡn̩
,
neinnaɪ̯n
,
allesˈaləs
hellhɛl
undʊnt
offenˈɔfn̩
,
wieviː
einaɪ̯n
lichterˈlɪçtɐ
Flussflʊs
,
aufaʊ̯f
demdeːm
diedaɪ
Sonneˈzɔnə
blitztblɪt͡st
!
MANDRYKA
Sozoː
fliesst
derdeːɐ̯
helleˈhɛlə
stilleˈʃtɪlə
Donauˈdoːnaʊ̯
mirmiːɐ̯
beimbaɪ̯m
Haushaʊ̯s
vorbeifoːɐ̯ˈbaɪ̯
,
undʊnt
hathat
mirmiːɐ̯
dichdɪç
gebrachtɡəˈbʁaxt
!
duduː
Allerschönste
!
Geheimnisvoll
MANDRYKA
Undʊnt
heuteˈhɔɪ̯tə
abendˈaːbm̩t
nochnɔx
,
vorfoːɐ̯
Schlafenszeitˈʃlaːfn̩sˌt͡saɪ̯t
-
wärstvɛːɐ̯st
duduː
einaɪ̯n
Mädchenˈmeːtçən
ausaʊ̯s
derdeːɐ̯
Dörferˈdœʁfɐ
einemˈaɪ̯nəm
meinigen
,
duduː
müsstestˈmʏstəst
mirmiːɐ̯
zumt͡sʊm
Brunnenˈbʁʊnən
gehenˈɡeːən
hinterˈhɪntɐ
deinesˈdaɪ̯nəs
Vatersˈfaːtɐs
Haushaʊ̯s
undʊnt
klaresˈklaːʁəs
Wasserˈvasɐ
schöpfenˈʃœp͡fn̩
einenˈaɪ̯nən
Becherˈbɛçɐ
vollfɔl
undʊnt
mirmiːɐ̯
ihniːn
reichenˈʁaɪ̯çn̩
vorfoːɐ̯
derdeːɐ̯
Schwelleˈʃvɛlə
,
dassdas
ichɪç
deindaɪ̯n
Verlobterbin
vorfoːɐ̯
Gottɡɔt
undʊnt
vorfoːɐ̯
dendeːn
Menschenˈmɛnʃn̩
,
meineˈmaɪ̯nə
Allerschönste
!
ARABELLA
Sozoː
wieviː
Sieziː
sindzɪnt
,
sozoː
habhaːp
ichɪç
keinenˈkaɪ̯nən
Menschenˈmɛnʃn̩
jejeː
gesehn
!
Sieziː
bringenˈbʁɪŋən
Ihreˈiːʁə
eigeneˈaɪ̯ɡənə
Lebensluft
mitmɪt
sichzɪç
undʊnt
wasvas
nichtnɪçt
Ihnenˈiːnən
zugehörtˈt͡suːɡəˌhøːɐ̯t
,
dasdas
istɪst
nichtnɪçt
dadaː
fürfyːɐ̯
Sieziː
.
MANDRYKA
Darumˈdaːʁʊm
kannkan
ichɪç
ersteːɐ̯st
lebenˈleːbm̩
wennvɛn
ichɪç
etwasˈɛtvas
Herrlichesˈhɛʁlɪçəs
erhöheɛɐ̯ˈhøːə
überˈyːbɐ
michmɪç
,
undʊnt
sozoː
iniˈʔɛn
dieserˈdiːzɐ
Stundeˈʃtʊndə
erhöhɛɐ̯ˈhøː
ichɪç
dichdɪç
,
undʊnt
wähleˈvɛːlə
dichdɪç
zut͡suː
meinerˈmaɪ̯nɐ
Fraufʁaʊ̯
undʊnt
wovoː
ichɪç
Herrhɛʁ
binbɪn
,
wirstvɪʁst
duduː
Herrinˈhɛʁɪn
seinzaɪ̯n
undʊnt
wirstvɪʁst
gebietenɡəˈbiːtn̩
,
wovoː
ichɪç
derdeːɐ̯
Gebieterɡəˈbiːtɐ
binbɪn
!
ganz leise, mit ihm
ARABELLA
Undʊnt
duduː
wirstvɪʁst
meinmaɪ̯n
Gebieterɡəˈbiːtɐ
seinzaɪ̯n
undʊnt
ichɪç
dirdiːɐ̯
untertanˈʊntɐˌtaːn
deindaɪ̯n
Haushaʊ̯s
wirdvɪʁt
meinmaɪ̯n
Haushaʊ̯s
seinzaɪ̯n
,
iniˈʔɛn
deinemˈdaɪ̯nəm
Grabɡʁaːp
willvɪl
ichɪç
mitmɪt
dirdiːɐ̯
begrabenbəˈɡʁaːbn̩
seinzaɪ̯n
-
sozoː
gebeˈɡeːbə
ichɪç
michmɪç
dirdiːɐ̯
aufaʊ̯f
Zeitt͡saɪ̯t
undʊnt
Ewigkeitˈeːvɪkkaɪ̯t
.
Ihren Ton völlig ändernd, aber ernst
ARABELLA
jetztjɛt͡st
aberˈaːbɐ
fahrenˈfaːʁən
Sieziː
nachhausnaxˈhauzə
.
Ichɪç
bitteˈbɪtə
Sieziː
darumˈdaːʁʊm
.
MANDRYKA
Undʊnt
Sieziː
?
ARABELLA
Ichɪç
bleibeˈblaɪ̯bə
nochnɔx
.
Mandryka verneigt sich
ARABELLA
Ichɪç
möchteˈmœçtə
tanzenˈtant͡sn̩
nochnɔx
,
undʊnt
Abschiedˈapˌʃiːt
nehmenˈneːmən
vonfɔn
meinerˈmaɪ̯nɐ
Mädchenzeitˈmɛːtçənˌt͡saɪ̯t
,
nurnuːɐ̯
eineˈaɪ̯nə
Stundeˈʃtʊndə
langlaŋ
.
Gewährenɡəˈvɛːʁən
Sieziː
mirmiːɐ̯
diedaɪ
?
MANDRYKA
Wennvɛn
Sieziː
hierhiːɐ̯
bleibenˈblaɪ̯bm̩
,
sozoː
istɪst
meinmaɪ̯n
Platzplat͡s
nichtnɪçt
anderswoˈandɐsˌvoː
alsals
hierhiːɐ̯
.
Arabella runzelt die Stirn
MANDRYKA
Sieziː
aberˈaːbɐ
brauchenˈbʁaʊ̯xn̩
nichtnɪçt
einaɪ̯n
einzigesˈaɪ̯nt͡sɪɡəs
Wortvɔʁt
anaːˈʔɛn
michmɪç
zut͡suː
richtenˈʁɪçtn̩
!
Ein Schwarm von Fiakern und Ballgästen, darunter auch die Fiakermilli und einige solche Mädchen, und die drei Grafen, kommt aus dem Tanzsaal herauf auf die Bühne
sieht Mandryka an
ARABELLA
Darfdaʁf
ichɪç
?
MANDRYKA
Sieziː
dürfenˈdʏʁfn̩
!
jajaː
!
Sieziː
dürfenˈdʏʁfn̩
allesˈaləs
wasvas
Sieziː
wollenˈvɔlən
!
Indem er zur Seite tritt und den Herankommenden den Weg freigibt
MANDRYKA
Tretetˈtʁeːtət
auseinanderˌaʊ̯sʔaɪ̯ˈnandɐ
,
guteˈɡuːtə
Menschenˈmɛnʃn̩
,
nachnaːx
dendeːn
vierfiːɐ̯
Weltseiten
auseinanderˌaʊ̯sʔaɪ̯ˈnandɐ
!
Lasstlast
diedaɪ
jungeˈjʊŋə
Magdmaːkt
einaɪ̯n
Kleinesˈklaɪ̯nəs
tanzeˈtant͡sə
eh
vomfɔm
Väterchenˈfaːtər
sieziː
nochnɔx
vermähltfɛɐ̯ˈmɛːlt
wirdvɪʁt
!
Die Fiakermilli, eine hübsche Person in einem sehr auffallenden Ballkleid, ein grosses Bukett in der Hand, tritt aus dem Schwarm heraus auf Arabella zu, die jetzt in der Mitte steht
neben Milli tretend
DOMINIK
Derdeːɐ̯
Ballbal
begehrtbəˈɡeːɐ̯t
nachnaːx
seinerˈzaɪ̯nɐ
Königinˈkøːnɪɡɪn
!
diedaɪ
Milli
istɪst
derdeːɐ̯
Heroldˈheːʁɔlt
derdeːɐ̯
Fiakerfiˈaːkɐ
wirviːɐ̯
habenˈhaːbm̩
unsreˈʊn.zʁə
Huldigungˈhʊldɪɡʊŋ
ihriːɐ̯
iniˈʔɛn
dendeːn
Mundmʊnt
gelegtɡəˈleːkt
!
indem sie mit einem Knix Arabella das Bukett überreicht, leichtfertig, fast frech
DIE FIAKERMILLI
Diedaɪ
Wienerˈviːnɐ
Herrnhɛʁn
verstehenfɛɐ̯ˈʃteːən
sichzɪç
aufaʊ̯f
diedaɪ
Astronomieastʁonoˈmiː
:
Diedaɪ
könntenˈkœntn̩
vonfɔn
derdeːɐ̯
Sternwart
seinzaɪ̯n
undʊnt
wissenˈvɪsn̩
garɡaːɐ̯
nichtnɪçt
wieviː
!
Sieziː
findenˈfɪndn̩
einenˈaɪ̯nən
neuenˈnɔɪ̯ən
Sternʃtɛʁn
garɡaːɐ̯
schnellʃnɛl
heraushɛˈʁaʊ̯s
diedaɪ
Wienerˈviːnɐ
Herrnhɛʁn
dendeːn
machenˈmaxn̩
sieziː
zurt͡suːɐ̯
Königinˈkøːnɪɡɪn
anaːˈʔɛn
ihremˈiːʁəm
Firmamentfɪʁmaˈmɛnt
:
Zut͡suː
derdeːɐ̯
danndan
schalltʃalt
eseːs
imiˈʔɛm
Vereinfɛɐ̯ˈʔaɪ̯n
:
duduː
sollstzɔlst
unsresˈʊn.zʁəs
Festesˈfɛstəs
Königinˈkøːnɪɡɪn
seint
DIE GRAFEN UND FIAKER
Duduː
sollstzɔlst
unsresˈʊn.zʁəs
Festesˈfɛstəs
Königinˈkøːnɪɡɪn
seinzaɪ̯n
.
Die Fiakermilli geht sogleich aus ihrem Lied in ein freches übermütiges Jodeln über. Der Jodler bildet die Überleitung zu dem nun einsetzenden Walzer. Arabella, unter den Klängen des Walzers den Milli mitjodelt, nimmt Blumen aus dem Bukett und verteilt sie unter die Herren und Fiaker. Zuletzt wirft sie das ausgeplünderte Bukett unter sie und nimmt Dominiks Arm, und steigt mit ihm in den Ballsaal hinab, von allen gefolgt. Mandryka sieht ihnen nach, dann wendet er sich. Adelaide erscheint in diesem Augenblick von rechts. Matteo ist zugleich links herausgetreten, Zdenka schüchtern hinter ihm, in Knabenkleidern, aber einer Art von schwarzem Frack, sich hinter einer Säule deckend
auf Mandryka zu
ADELAIDE
Sieziː
sindzɪnt
alleinaˈlaɪ̯n
?
Wovoː
istɪst
Arabella
?
MANDRYKA
Wovoː
ihreˈiːʁə
Pflichtp͡flɪçt
sieziː
ruftʁuːft
alsals
Königinˈkøːnɪɡɪn
desdɛs
Ballesˈbaləs
.
in die Luft
MATTEO
Wieviː
sieziː
michmɪç
vergisstfɛɐ̯ˈɡɪst
-
imiˈʔɛm
Rauschʁaʊ̯ʃ
ihrerˈiːʁɐ
Schönheitˈʃøːnhaɪ̯t
!
ADELAIDE
Ihreˈiːʁə
Augenˈaʊ̯ɡn̩
leuchtenˈlɔɪ̯çtn̩
.
Wieviː
darfdaʁf
ichɪç
dasdas
deutenˈdɔɪ̯tn̩
?
hinter Matteo, ängstlich
ZDENKA
Sieziː
denktdɛŋkt
anaːˈʔɛn
dichdɪç
,
ichɪç
weissvaɪ̯s
eseːs
,
Matteo
!
Ihre Blicke nur nimmt sie in acht.
auf Adelaide zu
MANDRYKA
O
Gräfinˈɡʁɛːfɪn
,
Sieziː
selberˈzɛlbɐ
sozoː
jungjʊŋ
nochnɔx
,
sozoː
reizendˈʁaɪ̯t͡sn̩t
-
undʊnt
Sieziː
ihreˈiːʁə
Mutterˈmʊtɐ
!
mitmɪt
wasvas
fürfyːɐ̯
Wortenˈvɔʁtn̩
womitˈvoːmɪt
denndɛn
aufaʊ̯f
Erdenˈeːɐ̯dn̩
vermöchtefɛɐ̯ˈmœçtə
ichɪç
Ihnenˈiːnən
zut͡suː
dankenˈdaŋkn̩
!
Er küsst ihr mit Innigkeit die Hand
tritt einen Schritt hervor
MATTEO
Diedaɪ
Blumenˈbluːmən
fürfyːɐ̯
alleˈalə
!
fürfyːɐ̯
alleˈalə
ihriːɐ̯
Lächelnˈlɛçl̩n
!
sieziː
selberˈzɛlbɐ
fürfyːɐ̯
alleˈalə
!
wasvas
bleibtblaɪ̯pt
fürfyːɐ̯
michmɪç
?
Zu Mandryka
ADELAIDE
O
könntenˈkœntn̩
Sieziː
ahnenˈaːnən
,
wasvas
iniˈʔɛn
mirmiːɐ̯
vorgehtˈfoːɐ̯ˌɡeːt
!
meinmaɪ̯n
Freundfʁɔɪ̯nt
!
meinmaɪ̯n
Sohnzoːn
!
meinmaɪ̯n
fahrenderˈfaːʁəndɐ
Ritterˈʁɪtɐ
!
Zut͡suː
vielfiːl
fürfyːɐ̯
meinmaɪ̯n
Herzhɛʁt͡s
.
Ichɪç
mussmʊs
eseːs
teilenˈtaɪ̯lən
!
Zut͡suː
ihmiːm
,
zut͡suː
ihriːɐ̯
!
Neinnaɪ̯n
,
bleibenˈblaɪ̯bm̩
Sieziː
hierhiːɐ̯
!
ichɪç
findeˈfɪndə
ihniːn
!
ereːɐ̯
mussmʊs
Sieziː
umarmenʊmˈʔaʁmən
!
Sie eilt rechts ab
innig aber zart, zu Matteo
ZDENKA
Fürfyːɐ̯
dichdɪç
bleibtblaɪ̯pt
Allesˈaləs
:
sieziː
brauchtbʁaʊ̯xt
deineˈdaɪ̯nə
Trauerˈtʁaʊ̯ɐ
tieftiːf
wieviː
einaɪ̯n
Brunnenˈbʁʊnən
ihreˈiːʁə
ganzeˈɡant͡sə
Seeleˈzeːlə
hineinzuwerfenhɪˈnaɪ̯nt͡suˌvɛʁfn̩
-
Seichtzaɪ̯çt
sindzɪnt
diedaɪ
andernˈandɐn
!
vor sich
MATTEO
Einesˈaɪ̯nəs
bleibtblaɪ̯pt
:
fortfoːɐ̯
nachnaːx
Galizienɡaˈliːt͡si̯ən
,
undʊnt
sieziː
vergessenfɛɐ̯ˈɡɛsn̩
-
wennvɛn
ichɪç
nochnɔx
kannkan
!
Undʊnt
ist's
dazudaˈt͡suː
zut͡suː
spätʃpɛːt
-
sozoː
gibtɡiːpt
eseːs
nochnɔx
einaɪ̯n
andres[ˈʔandʁəs]
Mittelˈmɪtl̩
!
Er geht nach vorne, Zdenka bleibt links, aus Furcht, gesehen zu werden
ZDENKA
Derdeːɐ̯
Papaˈpapa
!
diedaɪ
Mamaˈmama
!
dassdas
keinerˈkaɪ̯nɐ
michmɪç
siehtziːt
!
Wohinvoˈhɪn
gehstɡeːst
duduː
,
Matteo
?
Matteo geht in den Hintergrund, starrt düster in den Ballsaal hinab. Adelaide und Waldner, von rechts, auf Mandryka zu. Zdenka verschwindet links
ADELAIDE
O
Theodorˈteːodoːɐ̯
!
hierhiːɐ̯
istɪst
ereːɐ̯
,
Theodorˈteːodoːɐ̯
!
jovial
WALDNER
Wieviː
stehstʃteːst
duduː
vorfoːɐ̯
mirmiːɐ̯
,
neveu
meinesˈmaɪ̯nəs
altenˈaltn̩
Mandryka
?
Mirmiːɐ̯
scheintʃaɪ̯nt
,
duduː
verstehstfɛɐ̯ˈʃteːst
,
wieviː
manman
Frauenˈfʁaʊ̯ən
gewinntɡəˈvɪnt
,
sozoː
gutɡuːt
wieviː
derdeːɐ̯
Onkelˈɔŋkl̩
!
Nana
!
Teschekˈtɛʃək
!
umarmeʊmˈʔaʁmə
michmɪç
schonʃoːn
!
MANDRYKA
Glücklichˈɡlʏklɪç
,
duduː
Guterˈɡuːtɐ
stehʃteː
ichɪç
vorfoːɐ̯
euchɔɪ̯ç
-
leichte Umarmung
MANDRYKA
glücklichˈɡlʏklɪç
sozoː
sehrzeːɐ̯
,
dassdas
ichɪç
fastfast
mussmʊs
michmɪç
schämenˈʃɛːmən
!
-
Nichtnɪçt
wieviː
einaɪ̯n
Mannman
stehʃteː
ichɪç
vorfoːɐ̯
euchɔɪ̯ç
garɡaːɐ̯
wieviː
einaɪ̯n
Burschbʊʁʃ
,
derdeːɐ̯
aufaʊ̯f
dendeːn
Abendˈaːbm̩t
wartetˈvaʁtət
-
iniˈʔɛn
unserenˈʊnzəʁən
Dörfernˈdœʁfɐn
-
wennvɛn
allesˈaləs
dunkelˈdʊŋkl̩
,
gelöschtɡəˈlœʃt
sindzɪnt
diedaɪ
Feuerˈfɔɪ̯ɐ
!
aberˈaːbɐ
ereːɐ̯
xveiss
,
imiˈʔɛm
Haushaʊ̯s
ihresˈiːʁəs
Vatersˈfaːtɐs
wartetˈvaʁtət
dasdas
Mädelˈmɛːdl̩
,
danndan
schlüpftʃlʏp͡ft
sieziː
zumt͡sʊm
Brunnenˈbʁʊnən
undʊnt
schöpftʃœp͡ft
fürfyːɐ̯
ihniːn
einenˈaɪ̯nən
Trunktʁʊŋk
klarenˈklaːʁən
Wassersˈvasɐs
:
dendeːn
reichtʁaɪ̯çt
sieziː
ihmiːm
vonfɔn
derdeːɐ̯
finsterenˈfɪnstəʁən
Schwelleˈʃvɛlə
.
ADELAIDE
O
welcheˈvɛlçə
Zartheitˈt͡saːɐ̯thaɪ̯t
,
bezauberndebəˈt͡saʊ̯bɐndə
ländlicheˈlɛntlɪçə
Sitteˈzɪtə
!
Ichɪç
fühleˈfyːlə
diedaɪ
Luftlʊft
meinerˈmaɪ̯nɐ
Heimatˈhaɪ̯maːt
umʊm
michmɪç
,
undʊnt
dasdas
Schlossʃlɔs
meinerˈmaɪ̯nɐ
Väterˈfɛːtɐ
,
druntenˈdʁʊntn̩
schlummerndˈʃlʊmɐnt
dasdas
Dorfdɔʁf
-
mit einer abwehrenden Gebärde sehr eilig
WALDNER
Ichɪç
steheˈʃteːə
sofortzoˈfɔʁt
zurt͡suːɐ̯
Verfügungfɛɐ̯ˈfyːɡʊŋ
!
Leise
WALDNER
Lasslas
michmɪç
!
ichɪç
binbɪn
imiˈʔɛm
Gewinnɡəˈvɪn
!
Ab rechts
Mandryka hebt seine Hand und schnalzt mit den Fingern; sofort sind Welko, Djura und Jankel um ihn; alle im schwarzen Frack, aber mit Metallknöpfen
rechts
MANDRYKA
Hierherˈhiːɐ̯ˈheːɐ̯
einenˈaɪ̯nən
Tischtɪʃ
.
Wirviːɐ̯
werdenˈveːɐ̯dn̩
soupierenzuˈpiːʁən
.
Sogleich ein Kellner mit einer Karte und Kellnerjungen
zu Adelaide
MANDRYKA
Welchenˈvɛlçn̩
Champagnerʃamˈpanjɐ
?
befehlenbəˈfeːlən
Sieziː
selberˈzɛlbɐ
!
Kellner praesentiert Adelaide die Weinkarte
ADELAIDE
Moët-Chandon
,
halbhalp
herbhɛʁp
undʊnt
halbhalp
süsszyːs
-
derdeːɐ̯
warvaːɐ̯
eseːs
beibaɪ̯
meinerˈmaɪ̯nɐ
Verlobungˌfɛɐ̯ˈloːbʊŋ
!
MANDRYKA
Dreissigˈdʁaɪ̯sɪç
Flaschenˈflaʃn̩
vonfɔn
diesemˈdiːzm̩
!
Er zeigt in die Weinkarte
MANDRYKA
Sechszɛks
fürfyːɐ̯
dendeːn
Tischtɪʃ
undʊnt
diedaɪ
andernˈandɐn
herumservieren
imiˈʔɛm
Saalzaːl
-
undʊnt
nochnɔx
einmalˈaɪ̯nmaːl
dreissigˈdʁaɪ̯sɪç
!
Welko
,
duduː
ordnestˈɔʁdnəst
!
Eiskübel
iniˈʔɛn
jedeˈjeːdə
Eckeˈɛkə
!
bisbɪs
sieziː
alleˈalə
imiˈʔɛm
Saalzaːl
dadaː
nimmermehrˈnɪmɐˌmeːɐ̯
wissenˈvɪsn̩
oboːˈbeː
sieziː
sindzɪnt
Grafenˈɡʁaːfn̩
,
verhextfɛɐ̯ˈhɛkst
iniˈʔɛn
Fiakerkutscher
,
oderˈoːdɐ
Fiakerkutscher
,
umgekrempeltˈʊmɡəˌkʁɛmpl̩t
iniˈʔɛn
Grafenˈɡʁaːfn̩
!
Sieziː
sollenˈzɔlən
sichzɪç
freuenˈfʁɔɪ̯ən
,
wennvɛn
ichɪç
michmɪç
freueˈfʁɔɪ̯ə
!
Befehlenbəˈfeːlən
weiterˈvaɪ̯tɐ
!
indessen man ihr Hummern, Fasanen, Eiscremen etc. praesentiert
ADELAIDE
Habenˈhaːbm̩
wirviːɐ̯
Blumenˈbluːmən
?
schnell
MANDRYKA
Aufpassenˈaʊ̯fˌpasn̩
,
duduː
dadaː
!
Geldɡɛlt
gibɡiːp
ihmiːm
,
Welko
!
Nimmstnɪmst
einenˈaɪ̯nən
Fiakerfiˈaːkɐ
undʊnt
nochnɔx
einenˈaɪ̯nən
zweitenˈt͡svaɪ̯tn̩
aufsperrenˈaʊ̯fˌʃpɛʁən
lasstlast
dirdiːɐ̯
diedaɪ
Gärtnergeschäfte
,
aufweckenˈaʊ̯fˌvɛkn̩
diedaɪ
hübschenˈhʏpʃn̩
Verkäuferinnenfɛɐ̯ˈkɔɪ̯fəˌʁɪnən
,
ausräumenˈaʊ̯sˌʁɔɪ̯mən
sollenˈzɔlən
sieziː
ihreˈiːʁə
Kellerˈkɛlɐ
!
Füllstfʏlst
einenˈaɪ̯nən
Wagenˈvaːɡn̩
anaːˈʔɛn
mitmɪt
Rosenˈʁoːzn̩
,
einenˈaɪ̯nən
mitmɪt
rotenˈʁoːtn̩
undʊnt
weissen
Camelien
.
Walzerˈvalt͡sɐ
sollzɔl
sieziː
aufaʊ̯f
Blumenˈbluːmən
tanzenˈtant͡sn̩
Abschiedˈapˌʃiːt
nehmenˈneːmən
vonfɔn
Mädchenzeitenˈmɛːtçənˌt͡saɪ̯tn̩
!
Späterˈʃpɛːtɐ
breitbʁaɪ̯t
ichɪç
meineˈmaɪ̯nə
Händeˈhɛndə
sieziː
wirdvɪʁt
nichtnɪçt
mehrmeːɐ̯
Walzerˈvalt͡sɐ
tanzenˈtant͡sn̩
aberˈaːbɐ
tanzenˈtant͡sn̩
aufaʊ̯f
meinenˈmaɪ̯nn̩
Händenˈhɛndn̩
!
ADELAIDE
O
wieviː
ichɪç
dendeːn
Traumtʁaʊ̯m
meinerˈmaɪ̯nɐ
Mädchenzeitˈmɛːtçənˌt͡saɪ̯t
w
ederfinde
!
Grossmütigˈɡroːsˌmyːtɪç
sindzɪnt
Sieziː
,
undʊnt
vollerˈfɔlɐ
Stärkeˈʃtɛʁkə
-
knappknap
imiˈʔɛm
Befehlbəˈfeːl
,
undʊnt
sicherlichˈzɪçɐˌlɪç
furchtbarˈfʊʁçtbaːɐ̯
imiˈʔɛm
Zürnenˈt͡sʏʁnən
-
welchvɛlç
einaɪ̯n
Vertrauenfɛɐ̯ˈtʁaʊ̯ən
flössenˈflœsn̩
Sieziː
einaɪ̯n
,
O
unsagbarʊnˈzaːkbaːɐ̯
!
Schnellʃnɛl
Ihrenˈiːʁən
Armaʁm
undʊnt
führenˈfyːʁən
Sieziː
michmɪç
aufaʊ̯f
diedaɪ
Estradeɛsˈtʁaːdə
!
Sie nimmt seinen Arm und sie gehen rückwärts die Stufen hinauf. Von rechts wird ein Tisch hereingeschoben und für ein kaltes Souper prächtig gedeckt. Rechts wird weiter der Tisch gedeckt. Arabeila, an Dominiks Arm, kommt von rückwärts aus dem Tanzsaal. Sie wenden sich nach links
ARABELLA
Undʊnt
jetztjɛt͡st
sagzaːk
ichɪç
Adieuaˈdjøː
,
meinmaɪ̯n
lieberˈliːbɐ
Dominik[ˈdɔmiˌnɪk]
.
DOMINIK
Adieuaˈdjøː
?
Sieziː
fahrenˈfaːʁən
schonʃoːn
nachhausnaxˈhauzə
?
ruhig, heiter
ARABELLA
Dasdas
warvaːɐ̯
jetztjɛt͡st
unserˈʊnzɐ
letzterˈlɛt͡stɐ
Tanztant͡s
fürfyːɐ̯
alleˈalə
Zeitt͡saɪ̯t
.
Kannkan
seinzaɪ̯n
dassdas
wirviːɐ̯
unsʊns
späterˈʃpɛːtɐ
einmalˈaɪ̯nmaːl
wiedersehn
danndan
sindzɪnt
wirviːɐ̯
halthalt
Bekanntebəˈkantə
ausaʊ̯s
derdeːɐ̯
Jugendzeitˈjuːɡn̩tˌt͡saɪ̯t
.
DOMINIK
Arabella
!
Er fasst sie am Arm
macht sich schnell los
ARABELLA
Neinnaɪ̯n
.
Dominik[ˈdɔmiˌnɪk]
!
Sieziː
sindzɪnt
derdeːɐ̯
ersteˈeːɐ̯stə
Mannman
gewesenɡəˈveːzn̩
,
Dominik[ˈdɔmiˌnɪk]
,
-
vonfɔn
Bubenˈbuːbn̩
redʁeːt
ichɪç
nichtnɪçt
-
derdeːɐ̯
mirmiːɐ̯
gesagtɡəˈzaːkt
hathat
,
dassdas
ereːɐ̯
michmɪç
gernɡɛʁn
hathat
,
undʊnt
eseːs
hathat
michmɪç
rechtʁɛçt
gefreutɡəˈfʁɔɪ̯t
.
Aberˈaːbɐ
diedaɪ
Richtigeˈʁɪçtɪɡə
fürfyːɐ̯
Sieziː
diedaɪ
warvaːɐ̯
ichɪç
nichtnɪçt
,
undʊnt
Sieziː
halthalt
nichtnɪçt
derdeːɐ̯
Richtigeˈʁɪçtɪɡə
fürfyːɐ̯
michmɪç
.
Nichtnɪçt
redenˈʁeːdn̩
,
Dominik[ˈdɔmiˌnɪk]
.
Dadaː
kommtkɔmt
auchaʊ̯x
schonʃoːn
derdeːɐ̯
Elemer
.
Adieuaˈdjøː
!
Sie nickt Elemer zu. Dominik entfernt sich langsam
aus dem Tanzsaal kommend, auf Arabella zu
ELEMER
Sozoː
schönʃøːn
wieviː
heuthɔɪ̯t
habhaːp
ichɪç
Sieziː
nieniː
gesehn
!
Mitmɪt
Ihnenˈiːnən
istɪst
etwasˈɛtvas
passiertpaˈsiːɐ̯t
!
ARABELLA
Jajaː
,
Elemer
,
mitmɪt
mirmiːɐ̯
istɪst
wasvas
passiertpaˈsiːɐ̯t
!
Undʊnt
darumˈdaːʁʊm
gebˈɡeːp
ichɪç
Ihnenˈiːnən
jetztjɛt͡st
diedaɪ
Handhant
undʊnt
sagzaːk
:
Adieuaˈdjøː
,
ichɪç
dankeˈdaŋkə
Ihnenˈiːnən
,
Elemer
-
eseːs
warenˈvaːʁən
vieleˈfiːlə
schöneˈʃøːnə
Augenblickeˈaʊ̯ɡŋ̍blɪkə
drunterˈdʁʊntɐ
-
ELEMER
Eseːs
warenˈvaːʁən
,
Bella
,
undʊnt
eseːs
werdenˈveːɐ̯dn̩
seinzaɪ̯n
!
ARABELLA
Nichtnɪçt
haltenˈhaltn̩
meineˈmaɪ̯nə
Handhant
,
gradɡʁaːt
schnellʃnɛl
dendeːn
Druckdʁʊk
vonfɔn
meinenˈmaɪ̯nn̩
Fingernˈfɪŋɐn
spürenˈʃpyːʁən
,
undʊnt
wissenˈvɪsn̩
dassdas
wirviːɐ̯
guteˈɡuːtə
Freundeˈfʁɔɪ̯ndə
sindzɪnt
wennvɛn
wirviːɐ̯
unsʊns
auchaʊ̯x
nichtnɪçt
wiedersehn
!
Zornig
ELEMER
Sieziː
habenˈhaːbm̩
sichzɪç
verliebtfɛɐ̯ˈliːpt
iniˈʔɛn
diesenˈdiːzn̩
Fremdenˈfʁɛmdn̩
,
diesenˈdiːzn̩
Wallachenˈvalaxn̩
oderˈoːdɐ
wasvas
ereːɐ̯
istɪst
!
ARABELLA
Verliebtfɛɐ̯ˈliːpt
-
eseːs
istɪst
wohlvoːl
mehrmeːɐ̯
-
Elemer spottet
sanft
ARABELLA
Nichtnɪçt
mirmiːɐ̯
verderbenfɛɐ̯ˈdɛʁbn̩
diesenˈdiːzn̩
letztenˈlɛt͡stn̩
Augenblickˈaʊ̯ɡŋ̍ˌblɪk
!
Dadaː
kommtkɔmt
auchaʊ̯x
schonʃoːn
derdeːɐ̯
Lamoral
undʊnt
wartetˈvaʁtət
aufaʊ̯f
seinenˈzaɪ̯nən
letztenˈlɛt͡stn̩
Tanztant͡s
!
Lamoral erscheint an der Stiege, aus dem Tanzsaal herauf. Rechts wird mit dem Tischdecken fortgefahren
dicht bei ihr
ELEMER
Werdenˈveːɐ̯dn̩
Sieziː
meineˈmaɪ̯nə
Fraufʁaʊ̯
!
Werveːɐ̯
iniˈʔɛn
derdeːɐ̯
Weltvɛlt
istɪst
,
derdeːɐ̯
michmɪç
hindernˈhɪndɐn
darfdaʁf
!
ARABELLA
Fürfyːɐ̯
michmɪç
warvaːɐ̯
halthalt
einaɪ̯n
andres[ˈʔandʁəs]
Glückɡlʏk
bestimmtbəˈʃtɪmt
.
Sie lässt ihn stehen und geht auf Lamoral zu. Elemer links ab
LAMORAL
O
Arabella
,
gibts
wasvas
Schöneresˈʃøːnəʁəs
alsals
Sieziː
aufaʊ̯f
einemˈaɪ̯nəm
Ballbal
!
halb für sich
ARABELLA
Jajaː
,
süsszyːs
istɪst
diedaɪ
Verliebtheitfɛɐ̯ˈliːpthaɪ̯t
,
süsszyːs
istɪst
diesesˈdiːzəs
Aufaʊ̯f
undʊnt
Abaːbeː
,
aberˈaːbɐ
eseːs
gibtɡiːpt
wasvas
Schöneresˈʃøːnəʁəs
tausendmalˈtaʊ̯zn̩tmaːl
!
undʊnt
einmalˈaɪ̯nmaːl
wirstvɪʁst
du's
auchaʊ̯x
verstehn
,
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
-
LAMORAL
Nichtnɪçt
redenˈʁeːdn̩
jetztjɛt͡st
vonfɔn
Andermˈandərər
,
dasdas
weitvaɪ̯t
wegveːk
istɪst
-
ernst
ARABELLA
Fürfyːɐ̯
dichdɪç
istsɪst͡s
nochnɔx
weitvaɪ̯t
wegveːk
,
dadaː
hasthast
duduː
rechtʁɛçt
.
LAMORAL
Ichɪç
ängstigˈɛŋstɪk
michmɪç
.
Sieziː
sindzɪnt
sozoː
andersˈandɐs
,
Arabella
!
Eseːs
nimmtnɪmt
Sieziː
mirmiːɐ̯
werveːɐ̯
wegveːk
!
ARABELLA
Wegnehmenˈvɛkˌneːmən
?
gehɡeː
,
duduː
Bubbuːp
!
Aberˈaːbɐ
dadaː
hasthast
duduː
deinenˈdaɪ̯nən
erstenˈeːɐ̯stn̩
undʊnt
zugleicht͡suˈɡlaɪ̯ç
auchaʊ̯x
deinenˈdaɪ̯nən
letztenˈlɛt͡stn̩
Kusskʊs
.
Sie beugt sich zu ihm und küsst ihn schnell und leicht auf die Stirn. Sie stehen links, einigermassen gedeckt durch die Draperien
strahlend
LAMORAL
Vonfɔn
wemveːm
habhaːp
ichɪç
dendeːn
wunderbarenˈvʊndɐbaːʁən
Kusskʊs
?
sogleich ganz gelöst; sie tritt von ihm weg in die Mitte
ARABELLA
Vonfɔn
einemˈaɪ̯nəm
Mädelˈmɛːdl̩
,
dasdas
heuthɔɪ̯t
glücklichˈɡlʏklɪç
istɪst
,
sozoː
glücklichˈɡlʏklɪç
,
dassdas
sieziː
ganzɡant͡s
alleinaˈlaɪ̯n
seinzaɪ̯n
mussmʊs
,
ganzɡant͡s
mitmɪt
sichzɪç
selbstzɛlpst
alleinaˈlaɪ̯n
iniˈʔɛn
ihremˈiːʁəm
Zimmerˈt͡sɪmɐ
,
undʊnt
langlaŋ
nochnɔx
liegenˈliːɡn̩
ohneˈoːnə
Schlafʃlaːf
vorfoːɐ̯
lauterˈlaʊ̯tɐ
Glückɡlʏk
!
Mit geändertem Ton
ARABELLA
Jetztjɛt͡st
tanzenˈtant͡sn̩
wirviːɐ̯
nochnɔx
diesenˈdiːzn̩
Walzerˈvalt͡sɐ
ausaʊ̯s
danndan
fahrfaːɐ̯
ichɪç
fortfoːɐ̯
vonfɔn
euchɔɪ̯ç
-
aufaʊ̯f
Nimmerwiedersehn
!
Ab mit ihm in den Tanzsaal. Matteo kommt von rechts, an den Tischdeckenden vorbei. Zdenka, links hervortretend, ängstlich, nicht gesehen zu werden, starrt auf ihn hinüber
fürr sich
MATTEO
Fortfoːɐ̯
mitmɪt
mirmiːɐ̯
!
Fortfoːɐ̯
undʊnt
einaɪ̯n
Endeˈɛndə
!
Sonstzɔnst
binbɪn
ichɪç
einaɪ̯n
Feiglingˈfaɪ̯klɪŋ
!
ZDENKA
O
Gottɡɔt
!
Seineˈzaɪ̯nə
Mieneˈmiːnə
!
wieviː
grässlichˈɡʁɛslɪç
entschlossenɛntˈʃlɔsn̩
!
Sie winkt ihm, er geht zu ihr hinüber. Mandryka kommt die Stufen von der Estrade herab, geht quer über die Bühne zu dem gedeckten Tisch hinüber, nimmt eine Meldung Welkos entgegen
angstvoll
ZDENKA
Bistbɪst
duduː
schonʃoːn
wiederˈviːdɐ
sozoː
-
?
Hatshats
dichdɪç
schonʃoːn
wiederˈviːdɐ
?
MATTEO
Rasendˈʁaːzn̩t
verzehrts
michmɪç
!
ZDENKA
Sieziː
denktdɛŋkt
anaːˈʔɛn
dichdɪç
!
nichtsnɪçt͡s
andres[ˈʔandʁəs]
denktdɛŋkt
sieziː
!
Matteo lacht bitter
man merkt die Lüge
ZDENKA
Sieziː
hathat
mirmiːɐ̯
einenˈaɪ̯nən
Briefbʁiːf
fürfyːɐ̯
dichdɪç
gegebenɡəˈɡeːbm̩
!
Hierhiːɐ̯
istɪst
ereːɐ̯
.
Sie greift in die Brusttasche ihres Fracks
weicht zurück gegen die Mitte
MATTEO
Ichɪç
nehmeˈneːmə
ihniːn
nichtnɪçt
!
Derdeːɐ̯
bringtbʁɪŋt
dasdas
Endeˈɛndə
fürfyːɐ̯
immerˈɪmɐ
!
Ichɪç
fühlfyːl
eseːs
!
Zdenka folgt dem Zurückweichenden, den Brief in der Hand. Mandryka wird aufmerksam. Jankel mit Leuten, die eine Last von Blumen tragen, von rechts. Zdenka ist Matteo bis in die Mitte der Bühne gefolgt
MATTEO
Tragtʁaːk
ihniːn
zurückt͡suˈʁʏk
!
Ichɪç
fühlfyːl
dassdas
eseːs
meinmaɪ̯n
Abschiedˈapˌʃiːt
istɪst
!
ZDENKA
Duduː
musstmʊst
ihniːn
nehmenˈneːmən
,
allesˈaləs
wirdvɪʁt
andersˈandɐs
!
Sozoː
fühlfyːl
ihniːn
dochdɔx
!
fasst den Brief
MATTEO
Einaɪ̯n
Schlüsselˈʃlʏsl̩
?
ZDENKA
Nimmnɪm
ihniːn
!
nimmnɪm
ihniːn
nurnuːɐ̯
!
reisst den Brief auf
MATTEO
Keinkaɪ̯n
Briefbʁiːf
!
nurnuːɐ̯
einaɪ̯n
Schlüsselˈʃlʏsl̩
?
Wasvas
sindzɪnt
dasdas
fürfyːɐ̯
Spässeˈʃpɛsə
?
Zdenkoˈsdɛŋko
,
ichɪç
frageˈfʁaːɡə
!
blass, einer Ohnmacht nahe
ZDENKA
Dasdas
istɪst
ihriːɐ̯
Schlüsselˈʃlʏsl̩
!
MATTEO
O
Ihriːɐ̯
Schlüsselˈʃlʏsl̩
?
fast tonlos
ZDENKA
Vomfɔm
Zimmerˈt͡sɪmɐ
.
Gibɡiːp
achtaxt
.
Versteckfɛɐ̯ˈʃtɛk
ihniːn
.
MATTEO
Dasdas
istɪst
derdeːɐ̯
Schlüsselˈʃlʏsl̩
-
?
ichɪç
binbɪn
nichtnɪçt
beibaɪ̯
Sinnenˈzɪnən
!
Sindzɪnt
wirviːɐ̯
aufaʊ̯f
demdeːm
Ballbal
?
Bistbɪst
duduː
derdeːɐ̯
Zdenkoˈsdɛŋko
?
istɪst
sieziː
deineˈdaɪ̯nə
Schwesterˈʃvɛstɐ
,
diedaɪ
tanzttant͡st
dortdɔʁt
untenˈʊntn̩
?
Dasdas
istɪst
derdeːɐ̯
Schlüsselˈʃlʏsl̩
-
?
ZDENKA
Zut͡suː
ihremˈiːʁəm
Zimmerˈt͡sɪmɐ
.
MATTEO
Derdeːɐ̯
Schlüsselˈʃlʏsl̩
zut͡suː
Arabellas
Zimmerˈt͡sɪmɐ
!
Er hält den Schlüssel vor sich
zuckt zusammen
MANDRYKA
Ichɪç
habhaːp
michmɪç
verhörtfɛɐ̯ˈhøːɐ̯t
!
Jankel will sich ihm nähern. Mandryka winkt ihm ab, tritt den Beiden näher
bald rot, bald blass, die Scham überwindend
ZDENKA
Duduː
sollstzɔlst
nachhausnaxˈhauzə
-
sieziː
kommtkɔmt
iniˈʔɛn
einerˈaɪ̯nɐ
Viertelstundeˈfɪʁtl̩ˌʃtʊndə
.
Derdeːɐ̯
Schlüsselˈʃlʏsl̩
sperrtʃpɛʁt
dasdas
Zimmerˈt͡sɪmɐ
nebenˈneːbm̩
ihremˈiːʁəm
,
lautlosˈlaʊ̯tloːs
kommtkɔmt
sieziː
zut͡suː
dirdiːɐ̯
-
Matteo
,
denndɛn
sieziː
willvɪl
jajaː
allesˈaləs
tuntjuːn
damitdaˈmɪt
duduː
glücklichˈɡlʏklɪç
wirstvɪʁst
nochnɔx
dieseˈdiːzə
Nachtnaxt
!
MATTEO
Schwörʃvøːɐ̯
mirmiːɐ̯
,
dassdas
dasdas
wahrvaːɐ̯
istɪst
!
Derdeːɐ̯
Schlüsselˈʃlʏsl̩
zut͡suː
Arabellas
Zimmerˈt͡sɪmɐ
!
ZDENKA
Duduː
hasthast
ihniːn
jajaː
!
sozoː
wahrvaːɐ̯
ereːɐ̯
sperrtʃpɛʁt
sozoː
wahrvaːɐ̯
willvɪl
diedaɪ
,
diedaɪ
ihniːn
dirdiːɐ̯
gibtɡiːpt
heuthɔɪ̯t
allesˈaləs
tuntjuːn
,
damitdaˈmɪt
duduː
glücklichˈɡlʏklɪç
wirstvɪʁst
!
Ichɪç
mussmʊs
jetztjɛt͡st
fortfoːɐ̯
!
michmɪç
darfdaʁf
manman
hierhiːɐ̯
nichtnɪçt
sehnzeːn
!
Läuft links weg
vor sich
MATTEO
Geheimnisɡəˈhaɪ̯mnɪs
einesˈaɪ̯nəs
Mädchenherzens
,
unergründlichesʊnʔɛɐ̯ˈɡʁʏntlɪçəs
!
Schnell ab nach links
aus einer Art Starre jäh aufwachend
MANDRYKA
Halthalt
!
duduː
irgendeinerˈɪʁɡn̩tˈʔaɪ̯nɐ
oderˈoːdɐ
werveːɐ̯
Duduː
bistbɪst
!
Welko
!
laufenˈlaʊ̯fm̩
!
haltenˈhaltn̩
dortdɔʁt
dendeːn
Menschenˈmɛnʃn̩
!
Herheːɐ̯
mitmɪt
ihmiːm
vorfoːɐ̯
michmɪç
!
dendeːn
dortdɔʁt
mitmɪt
demdeːm
Schlüsselˈʃlʏsl̩
!
Dominik mit Adelaide ist von links vorne aufgetreten
unschlüssig, auf wen sein Herr ihn hetzen wollte
WELKO
Welchenˈvɛlçn̩
,
Gospodar
?
undʊnt
wasvas
fürfyːɐ̯
einenˈaɪ̯nən
?
Diesenˈdiːzn̩
?
Zeigt auf Dominik
Dominik und Adelaide nehmen links auf einem Canapé Platz
vor sich
MANDRYKA
Undʊnt
wennvɛn
hierhiːɐ̯
vieleˈfiːlə
Arabella
heissenˈhaɪ̯sən
-
meineˈmaɪ̯nə
gottverdammtenɡɔtfɛɐ̯ˈdamtn̩
Jägerohren
foppenˈfɔpn̩
meinenˈmaɪ̯nn̩
dummenˈdʊmən
hartenˈhaʁtn̩
Schädelˈʃɛːdl̩
-
dassdas
ichɪç
alsals
einaɪ̯n
Narrnaʁ
dasteh
vorfoːɐ̯
einemˈaɪ̯nəm
Fremdenˈfʁɛmdn̩
?
Wirdvɪʁt
sieziː
denndɛn
dendeːn
Schlüsselˈʃlʏsl̩
schickenˈʃɪkn̩
vonfɔn
demdeːm
Zimmerˈt͡sɪmɐ
währendˈvɛːʁənt
selberˈzɛlbɐ
sieziː
hierhiːɐ̯
tanzttant͡st
imiˈʔɛm
Ballsaalˈbalˌzaːl
?
Er sieht nach der Uhr
MANDRYKA
Nochnɔx
istɪst
nichtnɪçt
einmalˈaɪ̯nmaːl
vorbeifoːɐ̯ˈbaɪ̯
diedaɪ
Stundeˈʃtʊndə
diedaɪ
ichɪç
gradɡʁaːt
ihriːɐ̯
freigegebenˈfʁaɪ̯ɡəˌɡeːbn̩
habeˈhaːbə
-
alsoˈalzo
binbɪn
ichɪç
schonʃoːn
einaɪ̯n
Narrnaʁ
undʊnt
Eselˈeːzl̩
?
Zu Welko
MANDRYKA
Allesˈaləs
lassenˈlasn̩
!
Weitermachenˈvaɪ̯tɐˌmaxn̩
dortdɔʁt
amaːm
Esstischˈɛsˌtɪʃ
!
Er geht hastig auf und ab
MANDRYKA
Schönʃøːn
istɪst
diedaɪ
Musikmuˈziːk
,
undʊnt
nichtsnɪçt͡s
vonfɔn
Schlüsselˈʃlʏsl̩
,
Geigenˈɡaɪ̯ɡn̩
drindʁɪn
,
undʊnt
nichtnɪçt
verdammtefɛɐ̯ˈdamtə
Schlüsselˈʃlʏsl̩
undʊnt
iniˈʔɛn
paarpaːɐ̯
Minutenmiˈnuːtn̩
wirdvɪʁt
sieziː
dastehn
'da
vorfoːɐ̯
mirmiːɐ̯
,
undʊnt
Blumenˈbluːmən
werdveːɐ̯t
ichɪç
hinstreun
dassdas
stattʃtat
meinerˈmaɪ̯nɐ
sieziː
dendeːn
Fussfuːs
ihriːɐ̯
küssenˈkʏsn̩
.
Hajhat͡ʃ
!
Wieviː
tanzttant͡st
sieziː
jetztjɛt͡st
undʊnt
nimmtnɪmt
dendeːn
Abschiedˈapˌʃiːt
vonfɔn
derdeːɐ̯
Mädchenzeitˈmɛːtçənˌt͡saɪ̯t
iniˈʔɛn
dieserˈdiːzɐ
Stundeˈʃtʊndə
!
Grimmig hinschauend
MANDRYKA
Warumvaˈʁʊm
kommenˈkɔmən
vieleˈfiːlə
undʊnt
nichtnɪçt
sieziː
darunterdaˈʁʊntɐ
?
Warumvaˈʁʊm
scheppernˈʃɛpɐn
gottverdammteɡɔtfɛɐ̯ˈdamtə
Schlüsselˈʃlʏsl̩
dadaː
dazwischendaˈt͡svɪʃn̩
!
an Elemers Arm, auf Mandryka zu, andere Paare stellen sich dazu
DIE FIAKER-MILLI
Meinmaɪ̯n
Herrhɛʁ
,
schonʃoːn
wiederˈviːdɐ
mussmʊs
ichɪç
kommenˈkɔmən
undʊnt
bittenˈbɪtən
:
gebenˈɡeːbm̩
Sieziː
demdeːm
Ballbal
diedaɪ
Königinˈkøːnɪɡɪn
zurückt͡suˈʁʏk
!
im Zorn, vor sich
MANDRYKA
Wasvas
sagtzaːkt
dasdas
Frauenzimmerˈfʁaʊ̯ənˌt͡sɪmɐ
?
Ichɪç
sollzɔl
sieziː
zurückt͡suˈʁʏk
ihriːɐ̯
gebenˈɡeːbm̩
?
Ichɪç
habhaːp
sieziː
nichtnɪçt
eingesperrtˈaɪ̯nɡəˌʃpɛʁt
.
Ichɪç
habhaːp
dendeːn
Schlüsselˈʃlʏsl̩
nichtnɪçt
.
Ereːɐ̯
istɪst
iniˈʔɛn
demdeːm
Couvertkuˈveːɐ̯
.
Er packt einen Sessel so dass dessen Lehne kracht. Welko bietet Champagner an
nimmt sich zusammen
MANDRYKA
Ichɪç
bitteˈbɪtə
,
dassdas
Sieziː
mirmiːɐ̯
diedaɪ
Ehreˈeːʁə
gebenˈɡeːbm̩
-
Sieziː
alleˈalə
wieviː
Sieziː
sindzɪnt
,
bekanntbəˈkant
undʊnt
unbekanntˈʊnbəkant
!
ELEMER
Dochdɔx
Gräfinˈɡʁɛːfɪn
Arabella
wollenˈvɔlən
wirviːɐ̯
nichtnɪçt
iniˈʔɛn
demdeːm
schönenˈʃøːnən
Augenblickˈaʊ̯ɡŋ̍ˌblɪk
vermissenfɛɐ̯ˈmɪsn̩
!
DIE FIAKER-MILLI
Sieziː
werdenˈveːɐ̯dn̩
sicherˈzɪçɐ
sieziː
zut͡suː
findenˈfɪndn̩
wissenˈvɪsn̩
.
greift sich an den Hals, lockert die Cravatte
MANDRYKA
Zut͡suː
findenˈfɪndn̩
wissenˈvɪsn̩
?
Schlüsselˈʃlʏsl̩
!
Welko
!
Suchenˈzuːxn̩
!
Diedaɪ
gnädigeˈɡnɛːdɪɡə
Fräuleinˈfʁɔɪ̯laɪ̯n
suchenˈzuːxn̩
iniˈʔɛn
demdeːm
Saalzaːl
!
Hasthast
duduː
gefundenɡəˈfʊndn̩
iniˈʔɛn
derdeːɐ̯
grossenˈɡʁɔsn̩
Wienerstadt
wirstvɪʁst
duduː
zut͡suː
findenˈfɪndn̩
wissenˈvɪsn̩
iniˈʔɛn
derdeːɐ̯
Tanzhütten
dahier
!
Welko eilt ab
nachrufend, stark
MANDRYKA
-
undʊnt
bittenˈbɪtən
sieziː
hierherˈhiːɐ̯ˈheːɐ̯
wennvɛn
sieziː
diedaɪ
Gnadeˈɡnaːdə
habenˈhaːbm̩
willvɪl
!
Dann zu Milli, die sich von Elemers Arm gelöst hat
MANDRYKA
Einaɪ̯n
solcherˈzɔlçɐ
süsser
Schnabelˈʃnaːbl̩
mussmʊs
auchaʊ̯x
etwasˈɛtvas
Süsses
trinkenˈtʁɪŋkn̩
!
Er serviert ihr ein Glas Champagner. Milli antwortet jodelnd
bringt ein Briefchen auf einem Tablett
PICCOLO
Dadaː
wäreˈvɛːʁə
einaɪ̯n
Billetbɪlˈjɛt
fürfyːɐ̯
Euerˈɔɪ̯ɐ
Gnadenˈɡnaːdn̩
.
MANDRYKA
Fühlfyːl
oboːˈbeː
einaɪ̯n
Schlüsselˈʃlʏsl̩
drindʁɪn
istɪst
?
PICCOLO
Wieviː
?
einaɪ̯n
Schlüsselˈʃlʏsl̩
?
nimmt hastig das Billet, zögert noch, es zu öffnen
MANDRYKA
Werveːɐ̯
,
Herrhɛʁ
Gottɡɔt
,
hathat
diesemˈdiːzm̩
Gesichtɡəˈzɪçt
sozoː
vielfiːl
Gewaltɡəˈvalt
gegebenɡəˈɡeːbm̩
überˈyːbɐ
michmɪç
!
dassdas
ichɪç
michmɪç
fürchteˈfʏʁçtə
jetztjɛt͡st
-
geht bei Seite, reisst das Couvert auf, liest, wiederholt den Inhalt, grimmig
MANDRYKA
Fürfyːɐ̯
heuteˈhɔɪ̯tə
sagzaːk
ichɪç
Ihnenˈiːnən
guteˈɡuːtə
Nachtnaxt
.
Ichɪç
fahrfaːɐ̯
nachhausnaxˈhauzə
.
Vonfɔn
morgenˈmɔʁɡn̩
anaːˈʔɛn
binbɪn
ichɪç
diedaɪ
Ihrige
.
Einaɪ̯n
kleinesˈklaɪ̯nəs
a
stattʃtat
einerˈaɪ̯nɐ
Unterschriftˈʊntɐˌʃʁɪft
!
Nichtnɪçt
einmalˈaɪ̯nmaːl
ihrenˈiːʁən
Namenˈnaːmən
!
Stehtʃteːt
auchaʊ̯x
nichtnɪçt
dafürdaˈfyːɐ̯
fürfyːɐ̯
einenˈaɪ̯nən
Gimpelˈɡɪmpəl
,
einenˈaɪ̯nən
aufaʊ̯f
dendeːn
Leimlaɪ̯m
gegangenenɡəˈɡaŋənən
!
Mit bitterer Lustigkeit
MANDRYKA
Sieziː
mussmʊs
jajaː
Abschiedˈapˌʃiːt
nehmenˈneːmən
vonfɔn
derdeːɐ̯
Mädchenzeitˈmɛːtçənˌt͡saɪ̯t
-
dafürdaˈfyːɐ̯
brauchtbʁaʊ̯xt
sieziː
diedaɪ
ganzeˈɡant͡sə
Zärtlichkeitˈt͡sɛːɐ̯tlɪçkaɪ̯t
:
sieziː
hathat
jetztjɛt͡st
keineˈkaɪ̯nə
Zeitt͡saɪ̯t
fürfyːɐ̯
zärtlichereˈt͡sɛʁtlɪçəʁə
Unterschriftˈʊntɐˌʃʁɪft
!
Er zwingt sich zu einer frechen Munterkeit, tritt wieder zu den andern zurück, winkt
MANDRYKA
Wegschmeissenˈvɛkʃmaɪ̯sən
jetztjɛt͡st
diedaɪ
Blumenˈbluːmən
!
Schampusˈʃampʊs
herheːɐ̯
!
Servierenzɛʁˈviːʁən
linkslɪŋks
undʊnt
rechtsʁɛçt͡s
,
bisbɪs
alleˈalə
liegenˈliːɡn̩
unter'm
Tischtɪʃ
-
diedaɪ
Grafenˈɡʁaːfn̩
undʊnt
Fiakerfiˈaːkɐ
undʊnt
Fiakerbräute
alleˈalə
miteinanderˈmɪtʔaɪ̯ˌnandɐ
!
Heuthɔɪ̯t
gehtɡeːt
dasdas
Ganzeˈɡant͡sə
,
aberˈaːbɐ
schonʃoːn
dasdas
Ganzeˈɡant͡sə
aufaʊ̯f
meineˈmaɪ̯nə
Rechnungˈʁɛçnʊŋ
!
Kellner verteilen sich, servieren allen Champagner
MANDRYKA
Sollzɔl
ichɪç
derdeːɐ̯
schönenˈʃøːnən
Milli
jetztjɛt͡st
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
wasvas
singenˈzɪŋən
?
Er zieht sie an sich
MANDRYKA
Ichɪç
wäreˈvɛːʁə
aufgelegtˈaʊ̯fɡəˌleːkt
!
Fiakermilli antwortet zärtlich, ohne Worte, mit einem Jodler
zwischen Selbstverspottung und zornigen Tränen
MANDRYKA
Giengɡiːŋ
durchdʊʁç
einenˈaɪ̯nən
Waldvalt
,
weissvaɪ̯s
nichtnɪçt
durchdʊʁç
welchenˈvɛlçn̩
Fandfant
einaɪ̯n
Mädchenˈmeːtçən
,
weissvaɪ̯s
nichtnɪçt
,
wessenˈvɛsn̩
Tochterˈtɔxtɐ
!
Trattʁaːt
ihmiːm
aufaʊ̯f
dendeːn
Fussfuːs
,
weissvaɪ̯s
nichtnɪçt
aufaʊ̯f
welchenˈvɛlçn̩
,
fiengfɪŋ
eseːs
anaːˈʔɛn
zut͡suː
schreinʃʁaɪ̯n
,
weissvaɪ̯s
nichtnɪçt
warumvaˈʁʊm
dochdɔx
:
sehtzeːt
dendeːn
Wichtvɪçt
,
wieviː
derdeːɐ̯
sichzɪç
denktdɛŋkt
diedaɪ
Liebeˈliːbə
!
Milli wiederholt jodelnd den Refrain, Mandryka zieht sie neben sich auf das Canapee nieder. Adelaide entzieht sich Dominik, steht auf
MANDRYKA
Wohlvoːl
stünds
anaːˈʔɛn
,
ihmiːm
Kanneˈkanə
Weinvaɪ̯n
zut͡suː
gebenˈɡeːbm̩
,
Weinvaɪ̯n
zut͡suː
gebenˈɡeːbm̩
,
Becherˈbɛçɐ
nichtnɪçt
zut͡suː
gebenˈɡeːbm̩
magmaːk
derdeːɐ̯
Wichtvɪçt
ausaʊ̯s
schwererˈʃveːʁɐ
Kanneˈkanə
trinkenˈtʁɪŋkn̩
!
Magmaːk
sichzɪç
plagenˈplaːɡn̩
bisbɪs
zut͡suː
klugern
Tagenˈtaːɡn̩
!
Milli jodelt den Refrain
MANDRYKA
Wohlvoːl
stünds
anaːˈʔɛn
,
michmɪç
Mädchenˈmeːtçən
ihmiːm
zut͡suː
gebenˈɡeːbm̩
michmɪç
zut͡suː
gebenˈɡeːbm̩
,
dochdɔx
keinkaɪ̯n
Bettbɛt
zut͡suː
gebenˈɡeːbm̩
grimmig
MANDRYKA
magmaːk
derdeːɐ̯
Kerlkɛʁl
aufaʊ̯f
blosser
Erdeˈeːɐ̯də
schlafenˈʃlaːfn̩
magmaːk
sichzɪç
plagenˈplaːɡn̩
bisbɪs
zut͡suː
klugern
Tagenˈtaːɡn̩
!
Er lässt Milli, steht jäh auf. Milli wiederholt den Refrain
immer böser, für sich
MANDRYKA
Fürfyːɐ̯
heuthɔɪ̯t
fahrtfaːɐ̯t
sieziː
nachhausnaxˈhauzə
zut͡suː
ihremˈiːʁəm
Schlüsselherrn
-
vonfɔn
morgenˈmɔʁɡn̩
anaːˈʔɛn
istɪst
sieziː
diedaɪ
meinigeˈmaɪ̯nɪɡə
!
Milli
,
gibɡiːp
mirmiːɐ̯
einaɪ̯n
Bussl
!
Küsst sie
MANDRYKA
Wieviː
vielfiːl
kost't
derdeːɐ̯
Schlüsselˈʃlʏsl̩
fürfyːɐ̯
Comtessenzimmer
hierhiːɐ̯
iniˈʔɛn
Wienviːn
?
plötzlich vor ihm
ADELAIDE
Herrhɛʁ
vonfɔn
Mandryka
,
wovoː
istɪst
meineˈmaɪ̯nə
Tochterˈtɔxtɐ
?
stehend, Milli im Arm
MANDRYKA
Weissvaɪ̯s
nichtnɪçt
!
sieziː
hathat
diedaɪ
Gnadeˈɡnaːdə
nichtnɪçt
gehabtɡəˈhapt
mirmiːɐ̯
mitzuteilenˈmɪtt͡suˌtaɪ̯lən
.
Wünschenˈvʏnʃn̩
nochnɔx
Moët-Chandon
?
Hierhiːɐ̯
istɪst
!
Servierenzɛʁˈviːʁən
derdeːɐ̯
Fraufʁaʊ̯
Gräfinˈɡʁɛːfɪn
Mutterˈmʊtɐ
!
aufgeregt nach rechts eilend
ADELAIDE
Wovoː
istɪst
meinmaɪ̯n
Mannman
?
manman
sucheˈzuːxə
meinenˈmaɪ̯nn̩
Mannman
!
Dominik nach rechts, schnell, Waldner zu suchen
zurück zu Mandryka
ADELAIDE
Lassenˈlasn̩
Sieziː
sichzɪç
beschwörenbəˈʃvøːʁən
!
Wovoː
istɪst
Arabella
?
frech
MANDRYKA
Dasdas
fragfʁaːk
ichɪç
selberˈzɛlbɐ
diedaɪ
Fraufʁaʊ̯
Gräfinˈɡʁɛːfɪn
Mutterˈmʊtɐ
!
Waldner erscheint rechts, mit Dominik, hinter ihm die drei Herren, mit denen er gespielt hat
ADELAIDE
O
Theodorˈteːodoːɐ̯
!
Beschützebəˈʃʏt͡sə
deineˈdaɪ̯nə
Fraufʁaʊ̯
undʊnt
deineˈdaɪ̯nə
Tochterˈtɔxtɐ
!
WALDNER
Wasvas
gehtɡeːt
hierhiːɐ̯
vorfoːɐ̯
?
Mandryka
,
wieviː
benimmstbeˈnɪmst
duduː
dichdɪç
?
iniˈʔɛn
Gegenwartˈɡeːɡn̩ˌvaʁt
vonfɔn
meinerˈmaɪ̯nɐ
Fraufʁaʊ̯
!
MANDRYKA
Genauɡəˈnaʊ̯
wieviː
sichszɪçs
gehörtɡəˈhøːɐ̯t
!
Ichɪç
streifeˈʃtʁaɪ̯fə
abaːbeː
dendeːn
dummenˈdʊmən
Kerlkɛʁl
ausaʊ̯s
derdeːɐ̯
Provinzpʁoˈvɪnt͡s
undʊnt
binbɪn
,
wieviː
unterˈʊntɐ
wienerischenˈviːnəʁɪʃn̩
Grafenˈɡʁaːfn̩
sichzɪç
geziemtɡəˈt͡siːmt
!
Setzzɛt͡s
dichdɪç
zut͡suː
unsʊns
,
sindzɪnt
Mädelˈmɛːdl̩
dadaː
,
isiːs
Schampusˈʃampʊs
dadaː
,
Teschekˈtɛʃək
!
bedienbəˈdiːn
dichdɪç
!
dicht vor ihm
WALDNER
Wovoː
istɪst
meineˈmaɪ̯nə
Tochterˈtɔxtɐ
?
MANDRYKA
Ichɪç
kannkan
dirdiːɐ̯
leiderˈlaɪ̯dɐ
keineˈkaɪ̯nə
Auskunftˈaʊ̯sˌkʊnft
gebenˈɡeːbm̩
!
Comtessenkɔmˈtɛsn̩
scheintʃaɪ̯nt
eseːs
,
ziehenˈt͡siːən
manchmalˈmançmaːl
sichzɪç
zurückt͡suˈʁʏk
iniˈʔɛn
einemˈaɪ̯nəm
animiertenaniˈmiːɐ̯tn̩
Augenblickˈaʊ̯ɡŋ̍ˌblɪk
.
zu Adelaide, wütend
WALDNER
Wovoː
istɪst
dasdas
Mädelˈmɛːdl̩
?
wissenˈvɪsn̩
willvɪl
ichɪç
wovoː
sieziː
istɪst
!
ADELAIDE
Zuhaus[t͡suˈhaʊ̯s]
.
WALDNER
Duduː
weisstvaɪ̯st
eseːs
?
wasvas
sollzɔl
dasdas
bedeutenbəˈdɔɪ̯tn̩
?
ADELAIDE
Einaɪ̯n
Einfallˈaɪ̯nˌfal
!
eineˈaɪ̯nə
plötzlicheˈplœt͡slɪçə
Melancholiemelaŋkoˈliː
!
eineˈaɪ̯nə
Capricekaˈpʁiːsə
!
Duduː
kennstkɛnst
ihriːɐ̯
Naturellnatuˈʁɛl
.
WALDNER
Duduː
schwörstʃvøːɐ̯st
,
sieziː
istɪst
zuhauset͡suˈhaʊ̯zə
?
ADELAIDE
Theodorˈteːodoːɐ̯
!
Eseːs
handeltˈhandl̩t
sichzɪç
umʊm
deindaɪ̯n
undʊnt
meineˈmaɪ̯nə
Tochterˈtɔxtɐ
!
WALDNER
Sehrzeːɐ̯
gutɡuːt
.
Wirviːɐ̯
fahrenˈfaːʁən
auchaʊ̯x
nachhausenaːxˈhaʊ̯zə
.
Augenblicklichˌaʊ̯ɡn̩ˈblɪklɪç
.
Duduː
klopfstklɔp͡fst
anaːˈʔɛn
ihrerˈiːʁɐ
Türtyːɐ̯
undʊnt
gibstɡiːpst
unsʊns
Nachrichtˈnaːxˌʁɪçt
oboːˈbeː
sieziː
ganzɡant͡s
wohlvoːl
istɪst
:
nurnuːɐ̯
damitdaˈmɪt
wirviːɐ̯
unsʊns
beruhigenbəˈʁuːɪɡn̩
.
böse
WALDNER
Danndan
sprecheˈʃpʁɛçə
ichɪç
zweit͡svaɪ̯
Worteˈvɔʁtə
nochnɔx
mitmɪt
dirdiːɐ̯
-
darumˈdaːʁʊm
wirstvɪʁst
duduː
diedaɪ
Güteˈɡyːtə
habenˈhaːbm̩
,
unsʊns
begleitenbəˈɡlaɪ̯tn̩
.
MANDRYKA
Eseːs
wirdvɪʁt
mirmiːɐ̯
eineˈaɪ̯nə
ganzɡant͡s
besonderebəˈzɔndəʁɐ
Ehreˈeːʁə
seinzaɪ̯n
.
Verneigt sich und gibt Adelaide den Arm
zu seinen Mitspielern
WALDNER
Wirviːɐ̯
spielenˈʃpiːlən
augenblicklichˌaʊ̯ɡn̩ˈblɪklɪç
weiterˈvaɪ̯tɐ
imiˈʔɛm
Hotelhoˈtɛl
,
sobaldzoˈbalt
dasdas
kleineˈklaɪ̯nə
Missverständnisˈmɪsfɛɐ̯ˌʃtɛntnɪs
dadaː
beseitigtbəˈzaɪ̯tɪkt
istɪst
.
an der Tür stehen bleibend, zurückrufend
MANDRYKA
Diedaɪ
Herrnhɛʁn
undʊnt
Damenˈdaːmən
sindzɪnt
einstweilenˈaɪ̯nstˌvaɪ̯lən
meineˈmaɪ̯nə
Gästeˈɡɛstə
!
DIE FIAKERMILLI
Eljenˈeːljɛn
!
wirviːɐ̯
sindzɪnt
Ihreˈiːʁə
Gästeˈɡɛstə
!
Gäste heben die Champagnergläser. Mandryka mit Adelaide ist schon ab, Welko und Djura vor ihnen, Waldner mit den Spielern folgt
Vorhang
DRITTER AUFZUG
Im Hotel. Offener Raum, zugleich Stiegenhaus. Die Stiege läuft in zwei Wendungen aufwärts. Unten stehen ein paar Tische mit Zeitungen, Schaukelstühle, Fauteuils. Vorne rechts ist die Portiersloge und der Ausgang auf die Gasse. Es ist Nacht; der Raum ist mit Öllampen erleuchtet. Matteo, in Uniformbluse, wird am Stiegengeländer in der Höhe des ersten Stocks sichtbar. Er späht hinunter. Es läutet an der Haustür, Matteo verschwindet. Der Zimmerkellner tritt aus der Portiersloge hervor, sperrt auf. Arabella tritt ein, in Mantel und Capuchon, vom Ball kommend. Der Zimmerkellner verschwindet wieder. Arabella geht langsam auf die Stiege zu. Ihre Augen sind halb geschlossen, ihr Gesicht hat einen glücklichen Ausdruck. Die Musik des Balles umschwebt sie, durch die Tanzrhythmen schlingt sich der Rhythmus von Mandrykas slawischer Redeweise. Sie lächelt
wie wach träumend, setzt sich in den vordersten Schaukelstuhl und wiegt sich leise, vor sich laut denkend
ARABELLA
Überˈyːbɐ
seineˈzaɪ̯nə
Felderˈfɛldɐ
wirdvɪʁt
derdeːɐ̯
Wagenˈvaːɡn̩
fahrenˈfaːʁən
undʊnt
durchdʊʁç
seineˈzaɪ̯nə
hohenˈhoːən
stillenˈʃtɪlən
Wälderˈvɛldɐ
-
jajaː
,
zut͡suː
denenˈdeːnən
passtpast
ereːɐ̯
:
hoheˈhoːə
stilleˈʃtɪlə
Wälderˈvɛldɐ
.
Undʊnt
danndan
werdenˈveːɐ̯dn̩
seineˈzaɪ̯nə
Reiterˈʁaɪ̯tɐ
unsʊns
entgegenkommenɛntˈɡeːɡn̩ˌkɔmən
»
Dasdas
istɪst
Eureˈɔɪ̯ʁə
Herrinˈhɛʁɪn
«,
wirdvɪʁt
ereːɐ̯
sagenˈzaːɡn̩
,
»
diedaɪ
ichɪç
mirmiːɐ̯
geholtɡəˈhoːlt
habhaːp
«,
wirdvɪʁt
ereːɐ̯
sagenˈzaːɡn̩
,
»
ausaʊ̯s
derdeːɐ̯
Kaiserstadt
,
jetztjɛt͡st
aberˈaːbɐ
willvɪl
sieziː
nimmermehrˈnɪmɐˌmeːɐ̯
zurückt͡suˈʁʏk
,
bleibenˈblaɪ̯bm̩
willvɪl
sieziː
nurnuːɐ̯
beibaɪ̯
mirmiːɐ̯
iniˈʔɛn
meinenˈmaɪ̯nn̩
Wäldernˈvɛldɐn
erscheint wieder oben, er beugt sich übers Geländer. Er erblickt die unten Sitzende, kann es kaum glauben dass es Arabella ist, flüstert vor sich hin
MATTEO
Arabella
!
unmöglichˈʊnmøːklɪç
!
eseːs
istɪst
jajaː
nichtnɪçt
denkbarˈdɛŋkbaːɐ̯
!
Arabella fährt aus ihrer glücklichen Träumerei auf. Sie sieht Matteo nicht; er ist ihr im Rücken. Sie spürt nur, dass sie nicht mehr allein ist. Matteo leise unten angelangt, verneigt sich vor ihr
erstaunt aber ohne Erregung; sie steht schnell auf
ARABELLA
Sieziː
hierhiːɐ̯
?
Sozoː
spätʃpɛːt
?
Sozoː
wohnenˈvoːnən
Sieziː
nochnɔx
immerˈɪmɐ
hierhiːɐ̯
imiˈʔɛm
Haushaʊ̯s
?
mit versteckter Beziehung
MATTEO
Sieziː
hierhiːɐ̯
?
sozoː
mussmʊs
ichɪç
fragenˈfʁaːɡn̩
,
Arabellal
Einen Schritt näher
MATTEO
Sieziː
gehnɡeːn
sozoː
spätʃpɛːt
nochnɔx
einmalˈaɪ̯nmaːl
ausaʊ̯s
?
ARABELLA
Ichɪç
kommeˈkɔmə
heimhaɪ̯m
vomfɔm
Ballbal
undʊnt
geheˈɡeːə
aufaʊ̯f
meinmaɪ̯n
Zimmerˈt͡sɪmɐ
.
Guteˈɡuːtə
Nachtnaxt
.
Sie nickt ihm zu und will an ihm vorbei hinauf gehen
MATTEO
mitmɪt
unendlicherʊnˈʔɛntlɪçɐ
Ironieiʁoˈniː
Sieziː
kommenˈkɔmən
heimhaɪ̯m
vomfɔm
Ballbal
!
Sieziː
gehenˈɡeːən
aufaʊ̯f
Ihriːɐ̯
Zimmerˈt͡sɪmɐ
!
Halb für sich
MATTEO
Geheimnisɡəˈhaɪ̯mnɪs
einesˈaɪ̯nəs
Mädchenherzens
,
unergründlichesʊnʔɛɐ̯ˈɡʁʏntlɪçəs
!
ARABELLA
Jajaː
.
Guteˈɡuːtə
Nachtnaxt
.
Wasvas
amüsiertamyˈziːɐ̯t
Sieziː
dadaː
sozoː
sehrzeːɐ̯
?
MATTE0
Oh
,
Arabella
!
Er lächelt verliebt und vielsagend
ARABELLA
Wennvɛn
Sieziː
mirmiːɐ̯
nochnɔx
etwasˈɛtvas
zut͡suː
sagenˈzaːɡn̩
habenˈhaːbm̩
,
danndan
bitteˈbɪtə
ichɪç
,
beibaɪ̯
Tagtaːk
!
nichtnɪçt
jetztjɛt͡st
,
nichtnɪçt
hierhiːɐ̯
!
MATTEO
Nochnɔx
-
etwasˈɛtvas
?
Ichɪç
-
nochnɔx
-
etwasˈɛtvas
?
Oh
süsseˈzyːsə
Arabella
,
dankenˈdaŋkn̩
willvɪl
ichɪç
dirdiːɐ̯
vonfɔn
heuteˈhɔɪ̯tə
bisbɪs
ansans
Endeˈɛndə
meinesˈmaɪ̯nəs
Lebensˈleːbn̩s
!
ARABELLA
Dankenˈdaŋkn̩
-
wofürvoˈfyːɐ̯
?
Dasdas
istɪst
dochdɔx
allesˈaləs
einaɪ̯n
fürfyːɐ̯
allemalaləˈmaːl
vorbeifoːɐ̯ˈbaɪ̯
.
mit stärkster Ironie
MATTEO
Dankenˈdaŋkn̩
?
wofürvoˈfyːɐ̯
?
-
diedaɪ
Kunstkʊnst
istɪst
mirmiːɐ̯
zut͡suː
hochhoːx
!
Mirmiːɐ̯
grautɡʁaʊ̯t
vorfoːɐ̯
sozoː
vielfiːl
Virtuositätˌvɪʁtuoziˈtɛːt
.
ARABELLA
Wasvas
habenˈhaːbm̩
Sieziː
?
MATTEO
Sozoː
meisterhaftˈmaɪ̯stɐhaft
Comödie
spielenˈʃpiːlən
,
nurnuːɐ̯
umʊm
derdeːɐ̯
Comödie
willenˈvɪlən
,
Comödie
spielenˈʃpiːlən
ohneˈoːnə
Publicum
!
dasdas
istɪst
zut͡suː
vielfiːl
!
dasdas
grenztɡʁɛnt͡st
anaːˈʔɛn
böseˈbøːzə
Hexenkünsteˈhɛksn̩ˌkʊnst
!
ARABELLA
Vonfɔn
allenˈælən
Ihrenˈiːʁən
Redenˈʁeːdn̩
dadaː
verstehfɛɐ̯ˈʃteː
ichɪç
nichtnɪçt
einaɪ̯n
Wortvɔʁt
,
undʊnt
somitzoˈmɪt
guteˈɡuːtə
Nachtnaxt
.
Matteo vertritt ihr den Weg
MATTEO
Schonʃoːn
gutɡuːt
!
jetztjɛt͡st
einenˈaɪ̯nən
Blickblɪk
nochnɔx
,
einenˈaɪ̯nən
einzigenˈaɪ̯nt͡sɪɡŋ̩
,
derdeːɐ̯
mirmiːɐ̯
sagtzaːkt
,
dassdas
duduː
imiˈʔɛm
Innerstenˈɪnɐstn̩
diedaɪ
gleicheˈɡlaɪ̯çə
bistbɪst
!
ARABELLA
Diedaɪ
gleicheˈɡlaɪ̯çə
?
glühend
MATTEO
Wieviː
vorfoːɐ̯
einerˈaɪ̯nɐ
Viertelstundeˈfɪʁtl̩ˌʃtʊndə
!
ganz arglos
ARABELLA
Vorfoːɐ̯
einerˈaɪ̯nɐ
Viertelstundeˈfɪʁtl̩ˌʃtʊndə
warvaːɐ̯
ichɪç
anderswoˈandɐsˌvoː
!
Mit dem Ausdruck verklärter Erinnerung
MATTEO
Vorfoːɐ̯
einerˈaɪ̯nɐ
Viertelstundeˈfɪʁtl̩ˌʃtʊndə
!
jajaː
!
dadaː
obenˈoːbm̩
!
einen Blick nach oben, ohne Verständnis
ARABELLA
Ichɪç
weissvaɪ̯s
nichtnɪçt
wasvas
Sieziː
meinenˈmaɪ̯nn̩
,
undʊnt
ichɪç
möchteˈmœçtə
hierhiːɐ̯
nichtnɪçt
längerˈlɛŋɐ
stehnʃteːn
.
MATTEO
Dasdas
istɪst
zut͡suː
vielfiːl
!
Sozoː
kalteˈkaltə
Herrschaftˈhɛʁʃaft
überˈyːbɐ
jedenˈjeːdn̩
Nervnɛʁf
nachnaːx
solchenˈzɔlçn̩
Augenblickenˈaʊ̯ɡŋ̍blɪkn̩
-
dasdas
erträgtɛɐ̯ˈtʁɛːkt
keinkaɪ̯n
Mannman
!
Ichɪç
appelliereapɛˈliːʁə
anaːˈʔɛn
dendeːn
einenˈaɪ̯nən
Blutstropfenˈbluːt͡sˌtʁɔp͡fn̩
iniˈʔɛn
dirdiːɐ̯
derdeːɐ̯
unfähigˈʊnˌfɛːɪk
zut͡suː
heuchelnˈhɔɪ̯çl̩n
istɪst
!
Er packt sie am Arm
ARABELLA
Sieziː
sindzɪnt
jajaː
nichtnɪçt
beibaɪ̯
sichzɪç
!
Matteo
!
Gebenˈɡeːbm̩
Sieziː
dendeːn
Wegveːk
mirmiːɐ̯
freifʁaɪ̯
oderˈoːdɐ
ichɪç
rufeˈʁuːfə
!
MATTEO
Duduː
könntestˈkœntəst
einenˈaɪ̯nən
Mannman
zumt͡sʊm
Wahnsinnˈvaːnzɪn
bringenˈbʁɪŋən
,
duduː
,
sozoː
wieviː
niemandˈniːmant
aufaʊ̯f
derdeːɐ̯
Weltvɛlt
!
Bekräftigebəˈkʁɛftɪɡə
mitmɪt
einemˈaɪ̯nəm
einzigenˈaɪ̯nt͡sɪɡŋ̩
letztenˈlɛt͡stn̩
Blickblɪk
wasvas
zwischenˈt͡svɪʃn̩
unsʊns
gewesenɡəˈveːzn̩
istɪst
dortdɔʁt
obenˈoːbm̩
undʊnt
nichtsnɪçt͡s
aufaʊ̯f
dieserˈdiːzɐ
Weltvɛlt
verlangfɛɐ̯ˈlaŋ
ichɪç
mehrmeːɐ̯
vonfɔn
dirdiːɐ̯
!
Zimmerkellner kommt leise aus der Portiersloge, geht aufsperren
ARABELLA
Hierhiːɐ̯
kommenˈkɔmən
Menschenˈmɛnʃn̩
,
lassenˈlasn̩
Sieziː
michmɪç
losloːs
!
MATTEO
Ichɪç
habs
geschworenɡəˈʃvoːʁən
,
dassdas
duduː
freifʁaɪ̯
seinzaɪ̯n
wirstvɪʁst
vonfɔn
mirmiːɐ̯
,
iniˈʔɛn
deineˈdaɪ̯nə
Thränen
,
iniˈʔɛn
deineˈdaɪ̯nə
flüsterndenˈflʏstɐndn̩
Küsseˈkʏsə
habhaːp
ichsɪçs
geschworenɡəˈʃvoːʁən
-
vonfɔn
morgenˈmɔʁɡn̩
abaːbeː
!
Ichɪç
halteˈhaltə
meinenˈmaɪ̯nn̩
Schwurʃvuːɐ̯
!
Imiˈʔɛm
Dunkelˈdʊŋkl̩
warenˈvaːʁən
wirviːɐ̯
,
ichɪç
habeˈhaːbə
deineˈdaɪ̯nə
Augenˈaʊ̯ɡn̩
nichtnɪçt
gesehenɡəˈzeːən
:
Gibɡiːp
einenˈaɪ̯nən
Blickblɪk
mirmiːɐ̯
jetztjɛt͡st
,
derdeːɐ̯
allesˈaləs
nochnɔx
zumt͡sʊm
letztenˈlɛt͡stn̩
Malmaːl
besiegeltbəˈziːɡl̩t
,
undʊnt
duduː
bistbɪst
freifʁaɪ̯
fürfyːɐ̯
immerˈɪmɐ
!
Adelaide, hinter ihr Mandryka, der sofort stehen bleibt, dann Waldner, zuletzt die drei Spieler, die im halb dunklen Vestibül stehen bleiben; hinter ihm Welko und Djura. Matteo tritt ungeschickt und verlegen zur Seite
ADELAIDE
Welchvɛlç
einaɪ̯n
erregtesɛɐ̯ˈʁeːktəs
tête-à-têteˌtɛtaˈtɛːt
imiˈʔɛm
Stiegenhausˈʃtiːɡn̩ˌhaʊ̯s
!
Duduː
hasthast
dichdɪç
alsoˈalzo
nichtnɪçt
zurückgezogent͡suˈʁʏkɡəˌt͡soːɡn̩
?
Meinmaɪ̯n
Kindkɪnt
,
wasvas
sollzɔl
dasdas
heissenˈhaɪ̯sən
?
ARABELLA
Aberˈaːbɐ
nichtsnɪçt͡s
,
Mamaˈmama
.
Garɡaːɐ̯
nichtsnɪçt͡s
.
sieht starr auf Matteo
MANDRYKA
Jajaː
.
Eseːs
istɪst
derdeːɐ̯
Verfluchtefɛɐ̯ˈfluːxtə
mitmɪt
demdeːm
Schlüsselˈʃlʏsl̩
.
tritt einen Schritt gegen Mandryka, ganz unbefangen
ARABELLA
Sieziː
habhaːp
ichɪç
heuthɔɪ̯t
nichtnɪçt
mehrmeːɐ̯
zut͡suː
sehnzeːn
vermutetfɛɐ̯ˈmuːtət
,
Herrhɛʁ
vonfɔn
Mandryka
!
finster zu Adelaide
MANDRYKA
Sehrzeːɐ̯
wohlvoːl
.
Ichɪç
bitteˈbɪtə
,
Gräfinˈɡʁɛːfɪn
,
umʊm
Erlaubnisɛɐ̯ˈlaʊ̯pnɪs
,
michmɪç
zurückzuziehn
!
Zurücktretend
MANDRYKA
Welko
!
bei ihm
WELKO
Derdeːɐ̯
Gospodar
hathat
ihniːn
erkanntɛɐ̯ˈkant
?
MANDRYKA
Duduː
packstpakst
.
Wirviːɐ̯
fahrenˈfaːʁən
mitmɪt
deindaɪ̯n
erstenˈeːɐ̯stn̩
Zugt͡suːk
nachhausnaxˈhauzə
.
zu Mandryka hintretend
ARABELLA
Hierhiːɐ̯
istɪst
nichtsnɪçt͡s
,
dasdas
Sieziː
angingeˈanˌɡɪŋə
,
Mandryka
.
Ichɪç
kommkɔm
nachhausnaxˈhauzə
,
begegnebəˈɡeːɡnə
diesemˈdiːzm̩
Herrnhɛʁn
.
Dasdas
istɪst
einaɪ̯n
alterˈaltɐ
Freundfʁɔɪ̯nt
vonfɔn
unsʊns
.
Darüberdaˈʁyːbɐ
allesˈaləs
erzählɛɐ̯ˈt͡sɛːl
ichɪç
Ihnenˈiːnən
späterˈʃpɛːtɐ
,
wennvɛn
Sieziː
wollenˈvɔlən
.
MANDRYKA
Ichɪç
bitteˈbɪtə
wirklichˈvɪʁklɪç
sehrzeːɐ̯
,
michmɪç
zut͡suː
entschuldigenɛntˈʃʊldɪɡn̩
!
Er macht Miene zu gehen
Arabella schüttelt erstaunt den Kopf
ADELAIDE
Oh
Wienviːn
!
duduː
Stadtʃtat
derdeːɐ̯
médisance
undʊnt
derdeːɐ̯
Intrigeɪnˈtʁiːɡə
!
Gegen Matteo
ADELAIDE
Sieziː
Unglückseligerˈʊnɡlʏkˌzeːlɪɡɐ
!
Mandryka aufhaltend
WALDNER
Duduː
bleibstblaɪ̯pst
nochnɔx
einenˈaɪ̯nən
Augenblickˈaʊ̯ɡŋ̍ˌblɪk
!
Eseːs
scheintʃaɪ̯nt
,
dassdas
hierhiːɐ̯
nochnɔx
Missverständnisseˈmɪsfɛɐ̯ˌʃtɛntnɪsə
gebliebenɡəˈbliːbm̩
sindzɪnt
!
Zu Arabella
WALDNER
Ichɪç
frageˈfʁaːɡə
dichdɪç
,
meinmaɪ̯n
Kindkɪnt
!
Wovoː
kommstkɔmst
duduː
herheːɐ̯
?
Hathat
derdeːɐ̯
Herrhɛʁ
Leutnantˈlɔɪ̯tnant
dichdɪç
vomfɔm
Ballbal
nachhausnaxˈhauzə
begleitetbəˈɡlaɪ̯tət
mitmɪt
deinerˈdaɪ̯nɐ
Zustimmungˈt͡suːʃtɪmʊŋ
?
ARABELLA
Papaˈpapa
,
sozoː
schauʃaʊ̯
mirmiːɐ̯
insɪns
Gesichtɡəˈzɪçt
!
Kannkan
einaɪ̯n
Verrückterfɛɐ̯ˈʁʏktɐ
alleˈalə
närrischˈnɛʁɪʃ
machenˈmaxn̩
aufaʊ̯f
einsaɪ̯ns
zweit͡svaɪ̯
?
WALDNER
Duduː
hasthast
mirmiːɐ̯
nichtsnɪçt͡s
zut͡suː
sagenˈzaːɡn̩
?
ARABELLA
Aberˈaːbɐ
wirklichˈvɪʁklɪç
nichtsnɪçt͡s
,
alsals
wasvas
duduː
ohnehinˈoːnəhɪn
schonʃoːn
weisstvaɪ̯st
,
Papaˈpapa
,
seitzaɪ̯t
heuteˈhɔɪ̯tə
abendˈaːbm̩t
.
Oderˈoːdɐ
weisstdu's
etwaˈɛtva
nichtnɪçt
?
WALDNER
Dadaː
binbɪn
ichɪç
sehrzeːɐ̯
erleichtertɛɐ̯ˈlaɪ̯çtɐt
.
Küsst Arabella auf die Stirn. Zu Mandryka:
WALDNER
Alsoˈalzo
bitteˈbɪtə
!
Eseːs
istɪst
nichtsnɪçt͡s
vorgefallenˈfoːɐ̯ɡəˌfalən
!
aberˈaːbɐ
garɡaːɐ̯
nichtsnɪçt͡s
!
Schwammʃvam
drüberˈdʁyːbɐ
überˈyːbɐ
alleˈalə
Aufregungˈaʊ̯fˌʁeːɡʊŋ
undʊnt
guteˈɡuːtə
Nachtnaxt
!
Zu den Spielern
WALDNER
Ichɪç
bitteˈbɪtə
dortdɔʁt
hineinhɪˈnaɪ̯n
.
Wirviːɐ̯
spielenˈʃpiːlən
sofortzoˈfɔʁt
weiterˈvaɪ̯tɐ
.
tritt zu Arabella, spricht nur zu ihr
MANDRYKA
Ichɪç
werdeˈveːɐ̯də
helfenˈhɛlfn̩
,
sovielzoˈfiːl
Geldɡɛlt
undʊnt
guterˈɡuːtɐ
Willeˈvɪlə
helfenˈhɛlfn̩
kannkan
,
vertuschenfɛɐ̯ˈtʊʃn̩
dieseˈdiːzə
hässlicheˈhɛslɪçə
Comödie
,
dadaː
ichɪç
diedaɪ
Rolleˈʁɔlə
nichtnɪçt
geeignetɡəˈʔaɪ̯ɡnət
binbɪn
zut͡suː
spielenˈʃpiːlən
,
diedaɪ
Sieziː
mirmiːɐ̯
habenˈhaːbm̩
zugedachtˈt͡suːɡəˌdaxt
,
meinmaɪ̯n
Fräuleinˈfʁɔɪ̯laɪ̯n
.
ARABELLA
Wieviː
redenˈʁeːdn̩
Sieziː
zut͡suː
mirmiːɐ̯
!
Werveːɐ̯
binbɪn
ichɪç
denndɛn
?
MANDRYKA
Sieziː
sindzɪnt
halthalt
ebenˈeːbn̩
,
diedaɪ
Sieziː
sindzɪnt
.
quasi Aufschrei
ARABELLA
Sozoː
ähnlichˈɛːnlɪç
einemˈaɪ̯nəm
bösenˈbøːzn̩
Traumtʁaʊ̯m
habhaːp
ichɪç
nochnɔx
nieniː
etwasˈɛtvas
erlebtɛɐ̯ˈleːpt
!
wendet sich - für sich
MANDRYKA
Neinnaɪ̯n
,
-nein
,
wieviː
istɪst
dasdas
möglichˈmøːklɪç
!
neinnaɪ̯n
,
wieviː
kannkan
dasdas
möglichˈmøːklɪç
seinzaɪ̯n
!
ADELAIDE
O
dreimalˈdʁaɪ̯maːl
unglückseligeˈʊnɡlʏkˌzeːlɪɡə
Begegnungbəˈɡeːɡnʊŋ
!
WALDNER
Jetztjɛt͡st
keineˈkaɪ̯nə
Arienˈaːʁiən
,
wennvɛn
ichɪç
bittenˈbɪtən
darfdaʁf
!
nur zu Mandryka
ARABELLA
Mandryka
,
hörenˈhøːʁən
Sieziː
,
sozoː
wahrvaːɐ̯
einaɪ̯n
Gottɡɔt
imiˈʔɛm
Himmelˈhɪml̩
istɪst
,
sozoː
habenˈhaːbm̩
Sieziː
mirmiːɐ̯
nichtsnɪçt͡s
hierhiːɐ̯
zut͡suː
verzeihenfɛɐ̯ˈt͡saɪ̯ən
!
Vielfiːl
eherˈeːɐ
mussmʊs
ichɪç
Ihnenˈiːnən
,
wennvɛn
ichɪç
kannkan
,
verzeihenfɛɐ̯ˈt͡saɪ̯ən
,
wasvas
Sieziː
zut͡suː
mirmiːɐ̯
geredetɡəˈʁeːdət
habenˈhaːbm̩
undʊnt
iniˈʔɛn
welchemˈvɛlçəm
Tontoːn
!
den Blick böse auf Matteo geheftet
MANDRYKA
Ichɪç
bitteˈbɪtə
,
mirmiːɐ̯
dergleichendeːɐ̯ˈɡlaɪ̯çn̩
Sprücheˈʃpʁʏçə
zut͡suː
ersparenɛɐ̯ˈʃpaːʁən
.
Ichɪç
müssteˈmʏstə
blindblɪnt
seinzaɪ̯n
undʊnt
habhaːp
leiderˈlaɪ̯dɐ
scharfeˈʃaʁfə
Augenˈaʊ̯ɡn̩
,
ichɪç
müssteˈmʏstə
taubtaʊ̯p
seinzaɪ̯n
undʊnt
habhaːp
leiderˈlaɪ̯dɐ
guteˈɡuːtə
Ohrenˈoːʁən
,
undʊnt
müssteˈmʏstə
schwachʃvax
imiˈʔɛm
Kopfkɔp͡f
seinzaɪ̯n
-dann
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
,
dassdas
ichɪç
dasdas
Individuumɪndiˈviːduʊm
dortdɔʁt
nichtnɪçt
erkennenɛɐ̯ˈkɛnən
täteˈtɛːtə
undʊnt
nichtnɪçt
verstündefɛɐ̯ˈʃtʏndə
,
wasvas
hierhiːɐ̯
fürfyːɐ̯
einaɪ̯n
Spielʃpiːl
gespieltɡəˈʃpiːlt
wirdvɪʁt
beibaɪ̯
derdeːɐ̯
Nachtnaxt
!
getroffen von der Insulte, die in Mandrykas Blick und Miene liegt
Mein Herr, falls Sie hier irgendwelche Rechte
MATTEO
besitzenbəˈzɪt͡sn̩
,
wennvɛn
auchaʊ̯x
ersteːɐ̯st
seitzaɪ̯t
kurzerˈkʊʁt͡sɐ
Zeitt͡saɪ̯t
-
ichɪç
steheˈʃteːə
zurt͡suːɐ̯
Verfügungfɛɐ̯ˈfyːɡʊŋ
!
zwischen beiden stehend
ARABELLA
Jajaː
,
a
l
l
e
Rechteˈʁɛçtə
besitztbəˈzɪt͡st
dieserˈdiːzɐ
Herrhɛʁ
:
denndɛn
ereːɐ̯
istɪst
meinmaɪ̯n
Verlobterfɛɐ̯ˈloːptɐ
!
undʊnt
Sieziː
besitzenbəˈzɪt͡sn̩
dasdas
leisesteˈlaɪ̯zəstə
nichtnɪçt
,
auchaʊ̯x
nichtnɪçt
einenˈaɪ̯nən
Schattenˈʃatn̩
vonfɔn
Rechtenˈʁɛçtn̩
!
Sagenˈzaːɡn̩
Sieziː
selberˈzɛlbɐ
!
zögernd, gequält
MATTEO
Neinnaɪ̯n
.
Keinesˈkaɪ̯nəs
-
zu Mandryka
ARABELLA
Sieziː
hörenˈhøːʁən
.
MANDRYKA
Hättenˈhɛtn̩
Sieziː
dendeːn
Herrnhɛʁn
ausredenˈaʊ̯sˌʁeːdn̩
lassenˈlasn̩
!
Einaɪ̯n
kleinesˈklaɪ̯nəs
Wortvɔʁt
warvaːɐ̯
ihmiːm
nochnɔx
aufaʊ̯f
derdeːɐ̯
Zungeˈt͡sʊŋə
-
»
Neinnaɪ̯n
keinesˈkaɪ̯nəs
-
ausserˈaʊ̯sɐ
«
hathat
ereːɐ̯
sagenˈzaːɡn̩
wollenˈvɔlən
undʊnt
hathat
eseːs
schnellʃnɛl
verschlucktfɛɐ̯ˈʃlʊkt
Ichɪç
aberˈaːbɐ
habhaːp
eseːs
gradeˈɡʁaːdə
nochnɔx
gesehn
aufaʊ̯f
seinenˈzaɪ̯nən
Lippenˈlɪpm̩
.
ARABELLA
Matteo
,
nieniː
habhaːp
ichɪç
fürfyːɐ̯
niedrigˈniːdʁɪk
Sieziː
gekanntɡəˈkant
!
Wasvas
tuntjuːn
Sieziː
jetztjɛt͡st
anaːˈʔɛn
mirmiːɐ̯
-
!
Sieziː
wollenˈvɔlən
michmɪç
ausaʊ̯s
Trotztʁɔt͡s
vorfoːɐ̯
allerˈalɐ
Weltvɛlt
compromittieren
!
ADELAIDE
Unseligerˈʊnˌzeːlɪɡɐ
Intrigantɪntʁiˈɡant
!
sozoː
willvɪl
ereːɐ̯
diedaɪ
Handhant
meinesˈmaɪ̯nəs
Kindesˈkɪndəs
erschleichenɛɐ̯ˈʃlaɪ̯çn̩
!
tut einen Schritt näher zu Matteo
MANDRYKA
»
Ausserˈaʊ̯sɐ
-
«!
Heraushɛˈʁaʊ̯s
mitmɪt
derdeːɐ̯
verschwiegenenfɛɐ̯ˈʃviːɡənən
Wahrheitˈvaːɐ̯haɪ̯t
!
fest
MATTEO
Keinkaɪ̯n
Wortvɔʁt
!
Keinkaɪ̯n
Wortvɔʁt
!
zu Arabella
MANDRYKA
Ausserˈaʊ̯sɐ
dendeːn
Rechtenˈʁɛçtn̩
,
hathat
ereːɐ̯
sagenˈzaːɡn̩
wollenˈvɔlən
-
diedaɪ
dieseˈdiːzə
Nachtnaxt
verliehenfɛɐ̯ˈliːən
hathat
!
Versuchenfɛɐ̯ˈzuːxn̩
Sieziː
,
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
zut͡suː
Ihnenˈiːnən
ganzɡant͡s
alleinaˈlaɪ̯n
wirdvɪʁt
ereːɐ̯
einaɪ̯n
Wörterl
drüberˈdʁyːbɐ
sagenˈzaːɡn̩
!
zu Matteo
ARABELLA
Habenˈhaːbm̩
Sieziː
vorfoːɐ̯
diesemˈdiːzm̩
Herrnhɛʁn
mirmiːɐ̯
etwasˈɛtvas
nochnɔx
zut͡suː
sagenˈzaːɡn̩
?
senkt den Kopf
MATTEO
Neinnaɪ̯n
.
MANDRYKA
Ichɪç
gratuliereɡʁatuˈliːʁə
Ihnenˈiːnən
,
Herrhɛʁ
Leutnantˈlɔɪ̯tnant
,
zut͡suː
Ihremˈiːʁəm
Glückɡlʏk
beibaɪ̯
schönenˈʃøːnən
Mädchenˈmeːtçən
undʊnt
zut͡suː
Ihrerˈiːʁɐ
Discretion
.
Diedaɪ
beidenˈbaɪ̯dn̩
sindzɪnt
gleichɡlaɪ̯ç
grossɡroːs
.
ARABELLA
Hasthast
duduː
gehörtɡəˈhøːɐ̯t
,
Papaˈpapa
!
WALDNER
Mandryka
,
dafürdaˈfyːɐ̯
wirstvɪʁst
duduː
Rechenschaftˈʁɛçn̩ʃaft
mirmiːɐ̯
gebenˈɡeːbm̩
!
Kommkɔm
herheːɐ̯
zut͡suː
mirmiːɐ̯
,
meinmaɪ̯n
Kindkɪnt
!
bleibt stehen, wo sie ist, mit tief schmerzlichem Ausdruck
ARABELLA
Sollzɔl
allesˈaləs
gehenˈɡeːən
wieviː
eseːs
willvɪl
,
dasdas
Lebenˈleːbm̩
istɪst
nichtsnɪçt͡s
wertveːɐ̯t
!
Wasvas
istɪst
anaːˈʔɛn
allemˈaləm
iniˈʔɛn
derdeːɐ̯
Weltvɛlt
,
wennvɛn
dieserˈdiːzɐ
Mannman
sozoː
schwachʃvax
istɪst
undʊnt
diedaɪ
Kraftkʁaft
nichtnɪçt
hathat
anaːˈʔɛn
michmɪç
zut͡suː
glaubenˈɡlaʊ̯bn̩
-
undʊnt
michmɪç
dahingibt
wegenˈveːɡn̩
einesˈaɪ̯nəs
Nichtsnɪçt͡s
!
oben auf der Treppe murmeln
DIE GÄSTE
Wieviː
?
Kennenˈkɛnən
Sieziː
sichzɪç
ausaʊ̯s
?
Welcherˈvɛlçɐ
hathat
wenveːn
erwischtɛɐ̯ˈvɪʃt
?
Wasvas
?
Sieziː
hathat
fortfoːɐ̯
gewolltɡəˈvɔlt
?
Wieviː
mitmɪt
demdeːm
Leutnantˈlɔɪ̯tnant
?
mit einer grossen Gebärde auf Waldner zu
ADELAIDE
Neinnaɪ̯n
,
dieserˈdiːzɐ
jungeˈjʊŋə
Menschmɛnʃ
istɪst
eseːs
nichtnɪçt
wertveːɐ̯t
vorfoːɐ̯
deindaɪ̯n
Pistolpɪsˈtoːl
zut͡suː
kommenˈkɔmən
,
Theodorˈteːodoːɐ̯
!
dasdas
istɪst
diedaɪ
niederträchtigeˈniːdɐˌtʁɛçtɪɡə
Cabale
desdɛs
abgewiesenenˈapɡəˌviːzənən
Freiersˈfʁaɪ̯ɐs
,
undʊnt
nichtsnɪçt͡s
weiterˈvaɪ̯tɐ
!
WALDNER
Vonfɔn
demdeːm
dadaː
redetˈʁeːdət
niemandˈniːmant
.
Derdeːɐ̯
Mandryka
-
derdeːɐ̯
istɪst
Genugtuungɡəˈnuːkˌtuːʊŋ
mirmiːɐ̯
schuldigˈʃʊldɪk
.
Aufaʊ̯f
derdeːɐ̯
Stelleˈʃtɛlə
.
Wovoː
sindzɪnt
meineˈmaɪ̯nə
Pistolenpɪsˈtoːlən
?
wasvas
-
verkauftfɛɐ̯ˈkaʊ̯ft
?
o
Sakramentzakʁaˈmɛnt
!
Ichɪç
werdveːɐ̯t
mirmiːɐ̯
andreˈʔandəʁə
zut͡suː
verschaffenfɛɐ̯ˈʃafn̩
wissenˈvɪsn̩
.
EINER DER SPIELER
Wirviːɐ̯
protestierenpʁotɛsˈtiːʁən
!
Zuerstt͡suˈʔeːɐ̯st
kommtkɔmt
diedaɪ
revancheʁeˈvaŋʃ
,
diedaɪ
Sieziː
unsʊns
schuldenˈʃʊldn̩
!
MATTEO
Ichɪç
binbɪn
alleinaˈlaɪ̯n
derdeːɐ̯
Schuldigeˈʃʊldɪɡə
.
Ichɪç
nehmeˈneːmə
jedesˈjeːdəs
Wortvɔʁt
zurückt͡suˈʁʏk
undʊnt
jedenˈjeːdn̩
Blickblɪk
!
Missdeutetmɪsˈdɔʏ̯tən
hathat
manman
allesˈaləs
.
Ichɪç
habeˈhaːbə
nichtsnɪçt͡s
vonfɔn
demdeːm
gemeintɡəˈmaɪ̯nt
,
wasvas
Sieziː
zut͡suː
hörenˈhøːʁən
glaubtenˈɡlaʊ̯ptn̩
.
Wennvɛn
jemandˈjeːmant
Strafeˈʃtʁaːfə
hierhiːɐ̯
verdientfɛɐ̯ˈdiːnt
hathat
,
sozoː
binbɪn
ichsɪçs
.
scharf
WALDNER
Eintunkenˈaɪ̯nˌtʊŋkn̩
undʊnt
reinwaschenˈʁaɪ̯nˌvaʃn̩
wiederumˈviːdəʁʊm
iniˈʔɛn
einemˈaɪ̯nəm
Atemˈaːtəm
dasdas
warvaːɐ̯
zut͡suː
meinerˈmaɪ̯nɐ
Zeitt͡saɪ̯t
nichtnɪçt
Brauchbʁaʊ̯x
beibaɪ̯
Officieren
1
nur zu Arabella
MANDRYKA
Derdeːɐ̯
jungeˈjʊŋə
Menschmɛnʃ
benimmtbəˈnɪmt
sichzɪç
bravbʁaːf
wieviː
möglichˈmøːklɪç
.
Eseːs
wäreˈvɛːʁə
anaːˈʔɛn
derdeːɐ̯
Zeitt͡saɪ̯t
,
dassdas
Sieziː
aufaʊ̯f
ihniːn
einaɪ̯n
bisslˈbɪsçən
Rücksichtˈʁʏkˌzɪçt
nehmenˈneːmən
tätenˈtɛːtn̩
,
schönesˈʃøːnəs
Kindkɪnt
.
Gestehn
Sieziː
mirmiːɐ̯
diedaɪ
Wahrheitˈvaːɐ̯haɪ̯t
,
mirmiːɐ̯
alleinaˈlaɪ̯n
!
Eseːs
istɪst
Ihriːɐ̯
Liebhaberˈliːpˌhaːbɐ
!
Ichɪç
werdeˈveːɐ̯də
allesˈaləs
tuntjuːn
-
Sieziː
könnenˈkœnən
sichzɪç
aufaʊ̯f
michmɪç
verlassenfɛɐ̯ˈlasn̩
,
Arabella
!
sieht ihn fest an
ARABELLA
Beibaɪ̯
meinerˈmaɪ̯nɐ
Seel'
undʊnt
Seligkeitˈzeːlɪkkaɪ̯t
,
Mandryka
,
diedaɪ
Wahrheitˈvaːɐ̯haɪ̯t
istɪst
beibaɪ̯
mirmiːɐ̯
!
MANDRYKA
Nichtnɪçt
deineˈdaɪ̯nə
Seeleˈzeːlə
sozoː
verschwörenfɛɐ̯ˈʃvøːʁən
,
Mädelˈmɛːdl̩
!
Mirmiːɐ̯
tuttuːt
dasdas
Herzhɛʁt͡s
zut͡suː
wehveː
umʊm
dichdɪç
!
für sich
MANDRYKA
O
Gottɡɔt
,
wasvas
tusttuːst
duduː
mirmiːɐ̯
fürfyːɐ̯
eineˈaɪ̯nə
Schandeˈʃandə
anaːˈʔɛn
durchdʊʁç
diesesˈdiːzəs
Weibvaɪ̯p
!
nochmals zu Arabeila, leise
MANDRYKA
Wennvɛn
ichɪç
dendeːn
Bubenˈbuːbn̩
dochdɔx
gesehenɡəˈzeːən
habhaːp
,
wieviː
ereːɐ̯
dendeːn
Schlüsselˈʃlʏsl̩
ihmiːm
hathat
übergebenyːbɐˈɡeːbm̩
zut͡suː
Ihremˈiːʁəm
Zimmerˈt͡sɪmɐ
.
ARABELLA
Wasvas
fürfyːɐ̯
einenˈaɪ̯nən
Bubenˈbuːbn̩
?
MANDRYKA
Dendeːn
Bubenˈbuːbn̩
,
Ihrenˈiːʁən
groomɡʁuːm
,
dendeːn
Sieziː
geschicktɡəˈʃɪkt
!
ARABELLA
Dendeːn
Zdenkoˈsdɛŋko
?
Meinmaɪ̯n
Gottɡɔt
!
oderˈoːdɐ
wenveːn
?
MANDRYKA
Ahaaˈha
!
Ichɪç
willvɪl
,
dassdas
Sieziː
gestehenɡəˈʃteːən
!
mirmiːɐ̯
alleinaˈlaɪ̯n
!
für sich
ARABELLA
Istɪst
denndɛn
diedaɪ
Hölleˈhœlə
gegenˈɡeːɡn̩
michmɪç
verschworenfɛɐ̯ˈʃvoːʁən
!
MANDRYKA
Sollzɔl
ichɪç
dendeːn
Menschenˈmɛnʃn̩
dortdɔʁt
,
derdeːɐ̯
mirmiːɐ̯
meinmaɪ̯n
Lebenˈleːbm̩
ruiniertʁuiˈniːɐ̯t
hathat
,
sollzɔl
ichɪç
ihniːn
schonenˈʃoːnən
alsals
Ihrenˈiːʁən
Geliebtenɡəˈliːptn̩
?
Redenˈʁeːdn̩
Sieziː
!
ARABELLA
Diedaɪ
Wahrheitˈvaːɐ̯haɪ̯t
istɪst
beibaɪ̯
mirmiːɐ̯
,
Mandryka
,
nurnuːɐ̯
diedaɪ
Wahrheitˈvaːɐ̯haɪ̯t
,
denndɛn
allesˈaləs
sonstzɔnst
-
dasdas
sehzeː
ichɪç
jajaː
-
istɪst
gegenˈɡeːɡn̩
michmɪç
.
MANDRYKA
Zumt͡sʊm
letztenˈlɛt͡stn̩
Malmaːl
!
Willstvɪlst
duduː
heiratenˈhaɪ̯ʁaːtən
dortdɔʁt
dendeːn
Menschenˈmɛnʃn̩
mitmɪt
demdeːm
duduː
hasthast
dasdas
süsseˈzyːsə
Stelldicheinˈʃtɛldɪçˌaɪ̯n
gehabtɡəˈhapt
nachnaːx
unsererˈʊnzəʁɐ
Verlobungˌfɛɐ̯ˈloːbʊŋ
zehnt͡seːn
Minutenmiˈnuːtn̩
!
ARABELLA
Ichɪç
habeˈhaːbə
nichtsnɪçt͡s
zut͡suː
antwortenˈantˌvɔʁtn̩
,
Herrhɛʁ
vonfɔn
Mandryka
,
aufaʊ̯f
Ihreˈiːʁə
Fragenˈfʁaːɡn̩
.
Sie geht von ihm weg
ARABELLA
O
Gottɡɔt
-
sozoː
istɪst
derdeːɐ̯
Richtigeˈʁɪçtɪɡə
dochdɔx
nichtnɪçt
derdeːɐ̯
Richtigeˈʁɪçtɪɡə
?
Setzt sich
ARABELLA
O
Gottɡɔt
wieviː
duduː
michmɪç
demütigstˈdeːˌmyːtɪkst
bisbɪs
insɪns
Markmaʁk
wasvas
vonfɔn
mirmiːɐ̯
bleibtblaɪ̯pt
denndɛn
übrigˈyːbʁɪk
nochnɔx
nachnaːx
dieserˈdiːzɐ
Stundeˈʃtʊndə
?
grimmig
MANDRYKA
Auchaʊ̯x
gutɡuːt
.
Aufsperrenˈaʊ̯fˌʃpɛʁən
lasslas
dirdiːɐ̯
eineˈaɪ̯nə
Waffenhandlung
,
Welko
,
sollzɔl
kostenˈkoːstn̩
wasvas
eseːs
willvɪl
,
ichɪç
braucheˈbʁaʊ̯xə
Säbelˈzɛːbl̩
!
zweit͡svaɪ̯
schwereˈʃveːʁə
Säbelˈzɛːbl̩
,
scharfgeschliffene
!
Sofortzoˈfɔʁt
hierherˈhiːɐ̯ˈheːɐ̯
!
undʊnt
einenˈaɪ̯nən
Doctorˈdɔktoːr
lasslas
aufweckenˈaʊ̯fˌvɛkn̩
,
sonstzɔnst
brauchbʁaʊ̯x
ichɪç
nichtsnɪçt͡s
.
Dortdɔʁt
istɪst
derdeːɐ̯
Wintergartenˈvɪntɐˌɡaʁtn̩
.
Mit einer halben Wendung zu Matteo
MANDRYKA
Wirviːɐ̯
werdenˈveːɐ̯dn̩
ohneˈoːnə
Zeugenˈt͡sɔɪ̯ɡn̩
allesˈaləs
schonʃoːn
zut͡suː
Endeˈɛndə
bringenˈbʁɪŋən
.
Er nimmt seine Cigarrentasche heraus, überlegt, bietet Matteo eine an, der ablehnt; zündet sich selber eine an
MANDRYKA
Diedaɪ
Herrschaftenˈhɛʁʃaftn̩
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
gestattenɡəˈʃtatn̩
unsʊns
alleinaˈlaɪ̯n
zut͡suː
bleibenˈblaɪ̯bm̩
bisbɪs
dahindaˈhɪn
.
Er raucht
Dumpfe Erwartung
von oben
ZDENKAS STIMME
Papaˈpapa
!
Mamaˈmama
!
Alle sehen auf
in einem Negligé, mit offenem Haar, völlig Mädchen, kommt die Treppe heruntergestürzt, wirft sich vor ihrem Vater auf die Knie
ZDENKA
Papaˈpapa
!
Arabella steht auf
bedeckt Zdenka mit ihrer Mantille
ADELAIDE
Zdenkaˈsdɛŋka
!.
wasvas
fürfyːɐ̯
einaɪ̯n
Aufzugˈaʊ̯fˌt͡suːk
!
welcheˈvɛlçə
Schandeˈʃandə
!
ARABELLA
Wasvas
istɪst
geschehenɡəˈʃeːən
!
Zdenkerl
!
Redʁeːt
.
Ichɪç
binbɪn
beibaɪ̯
dirdiːɐ̯
.
ZDENKA
Nurnuːɐ̯
schnellʃnɛl
Adieuaˈdjøː
sagzaːk
ichɪç
euchɔɪ̯ç
allenˈælən
.
Ichɪç
mussmʊs
fortfoːɐ̯
.
Ichɪç
mussmʊs
jajaː
iniˈʔɛn
diedaɪ
Donauˈdoːnaʊ̯
nochnɔx
bevorbəˈfoːɐ̯
eseːs
Tagtaːk
wirdvɪʁt
.
WALDNER
Wasvas
sollzɔl
dasdas
heissenˈhaɪ̯sən
?
murmelnd
DIE SPIELER
Werveːɐ̯
istɪst
wiederˈviːdɐ
diesesˈdiːzəs
hübscheˈhʏpʃə
Mädelˈmɛːdl̩
?
für sich
MANDRYKA
Ichɪç
habhaːp
dochdɔx
dasdas
Gesichtɡəˈzɪçt
schonʃoːn
heuteˈhɔɪ̯tə
wovoː
gesehn
!
ZDENKA
Verzeihts
mirmiːɐ̯
allesˈaləs
nurnuːɐ̯
-
undʊnt
lassts
michmɪç
fortfoːɐ̯
!
Ichɪç
schämʃɛːm
michmɪç
sozoː
-
ichɪç
sterb
vorfoːɐ̯
Schamʃaːm
-
sozoː
lassts
michmɪç
fortfoːɐ̯
!
Vorfoːɐ̯
Sonnenaufgangˈzɔnənˌʔaʊ̯fɡaŋ
schonʃoːn
mussmʊs
ichɪç
drindʁɪn
liegenˈliːɡn̩
-
tieftiːf
-
nachhernaːxˈheːɐ̯
danndan
werdenˈveːɐ̯dn̩
alleˈalə
mirmiːɐ̯
verzeihn
,
auchaʊ̯x
derdeːɐ̯
Papaˈpapa
!
umschlingt sie und zieht sie an sich
ARABELLA
Duduː
bleibstblaɪ̯pst
beibaɪ̯
mirmiːɐ̯
.
Undʊnt
wasvas
dirdiːɐ̯
auchaʊ̯x
geschehenɡəˈʃeːən
istɪst
,
anaːˈʔɛn
dirdiːɐ̯
istɪst
nichtsnɪçt͡s
geschehn
,
dassdas
manman
dichdɪç
wenigerˈveːnɪɡɐ
liebliːp
müsstmʏst
habenˈhaːbm̩
!
auf Matteo deutend
ZDENKA
Ereːɐ̯
istɪst
unschuldigˈʊnʃʊldɪk
.
Ereːɐ̯
hathat
nichtsnɪçt͡s
gewusstɡəˈvʊst
.
Nurnuːɐ̯
ichɪç
alleinaˈlaɪ̯n
-
ADELAIDE
Schweigʃvaɪ̯k
,
unglückseligesˈʊnɡlʏkˌzeːlɪɡəs
Kindkɪnt
!
Schweigʃvaɪ̯k
bisbɪs
ansans
Grabɡʁaːp
!
WALDNER
Schweigʃvaɪ̯k
duduː
sofortzoˈfɔʁt
,
undʊnt
redenˈʁeːdn̩
lasslas
dasdas
Mädell
Dadaː
habtshaːpts
ihriːɐ̯
jetztjɛt͡st
dendeːn
Lohnloːn
vonfɔn
eurenˈɔʏ̯ɐ
Maskeradenmaskəˈʁaːdn̩
.
zu Arabella
ZDENKA
Nurnuːɐ̯
dirdiːɐ̯
kannkan
ichɪç
eseːs
sagenˈzaːɡn̩
,
dirdiːɐ̯
nurnuːɐ̯
,
dirdiːɐ̯
alleinaˈlaɪ̯n
!
ARABELLA
Ichɪç
binbɪn
beibaɪ̯
dirdiːɐ̯
,
ichɪç
lasslas
dichdɪç
nichtnɪçt
imiˈʔɛm
Stichʃtɪç
,
ichɪç
binbɪn
beibaɪ̯
dirdiːɐ̯
!
an sie geschmiegt
ZDENKA
Ereːɐ̯
hathat
geglaubtɡəˈɡlaʊ̯pt
,
dassdas
duduː
eseːs
bistbɪst
!
ichɪç
habs
getanɡəˈtaːn
ausaʊ̯s
Angstaŋst
umʊm
ihniːn
,
Bella
,
verstehstfɛɐ̯ˈʃteːst
duduː
michmɪç
!
Ereːɐ̯
weissvaɪ̯s
jajaː
jetztjɛt͡st
nochnɔx
nichtnɪçt
,
dassdas
ichɪç
eseːs
warvaːɐ̯
!
angstvoll
ZDENKA
Matteo
!
MATTEO
Welcheˈvɛlçə
süsseˈzyːsə
Stimmeˈʃtɪmə
ruftʁuːft
michmɪç
anaːˈʔɛn
?
schamhaft
ZDENKA
Diedaɪ
Stimmeˈʃtɪmə
derdeːɐ̯
Betrügerinbəˈtʁyːɡəʁɪn
,
Matteo
!
Deindaɪ̯n
Freundfʁɔɪ̯nt
,
deindaɪ̯n
einzigerˈaɪ̯nt͡sɪɡɐ
,
deindaɪ̯n
Zdenkoˈsdɛŋko
ruftʁuːft
zut͡suː
dirdiːɐ̯
!
Ichɪç
binbɪn
einaɪ̯n
Mädchenˈmeːtçən
,
o
meinmaɪ̯n
Gottɡɔt
,
ichɪç
warvaːɐ̯
jajaː
nieniː
wasvas
andres[ˈʔandʁəs]
!
MATTEO
O
duduː
meinmaɪ̯n
Freundfʁɔɪ̯nt
!
Duduː
meineˈmaɪ̯nə
Freundinˈfʁɔɪ̯ndɪn
!
Duduː
meinmaɪ̯n
Allesˈaləs
!
ZDENKA
Dichdɪç
mussmʊs
ichɪç
umʊm
Verzeihungfɛɐ̯ˈt͡saɪ̯ʊŋ
bittenˈbɪtən
,
dichdɪç
undʊnt
sieziː
euchɔɪ̯ç
beideˈbaɪ̯də
-
o
meinmaɪ̯n
Gottɡɔt
!
Sie bedeckt ihr Gesicht mit den Händen
ARABELLA
Wennvɛn
zut͡suː
vielfiːl
Liebeˈliːbə
umʊm
Verzeihungfɛɐ̯ˈt͡saɪ̯ʊŋ
bittenˈbɪtən
mussmʊs
,
sozoː
bitteˈbɪtə
ihniːn
halthalt
umʊm
Verzeihungfɛɐ̯ˈt͡saɪ̯ʊŋ
!
Drückt sie an sich und küsst sie
MATTEO
Imiˈʔɛm
Zimmerˈt͡sɪmɐ
warsvaːɐ̯s
zut͡suː
finsterˈfɪnstɐ
,
deineˈdaɪ̯nə
Stimmeˈʃtɪmə
habhaːp
ichɪç
nichtnɪçt
gehörtɡəˈhøːɐ̯t
-
undʊnt
dochdɔx
istɪst
mirmiːɐ̯
alsals
hätt
ichɪç
eseːs
geahntɡəˈʔaːnt
vonfɔn
Anfangˈanˌfaŋ
anaːˈʔɛn
,
o
süsser
kleinerˈklaɪ̯nɐ
Zdenkoˈsdɛŋko
!
Zdenka sieht ihn zärtlich an, bleibt aber in Arabellas Armen
für sich
MANDRYKA
Dasdas
Mädelˈmɛːdl̩
warvaːɐ̯
derdeːɐ̯
groomɡʁuːm
!
Ichɪç
möcht
iniˈʔɛn
Bodenˈboːdn̩
sinkenˈzɪŋkn̩
!
Wieviː
sollzɔl
sieziː
jemalsˈjeːmals
mirmiːɐ̯
verzeihenfɛɐ̯ˈt͡saɪ̯ən
könnenˈkœnən
wovoː
ichɪç
mirmiːɐ̯
selberˈzɛlbɐ
nichtnɪçt
verzeihenfɛɐ̯ˈt͡saɪ̯ən
kannkan
!
Welko kommt von rechts, zwei Cavalleriesäbel im Arm. Hinter ihm Djura mit zwei Pistolen in einem Kästchen, dahinter ein Arzt. Mandryka sieht sie, winkt ab. Sie bleiben rechts stehen
hat sie gleichfalls gesehen. Mit der kalten Entschlossenheit des Spielers
WALDNER
Sehrzeːɐ̯
gutɡuːt
.
jetztjɛt͡st
habeˈhaːbə
ichɪç
meinmaɪ̯n
richtigesˈʁɪçtɪɡəs
vis-ä-vis
.
Diedaɪ
Sacheˈzaxə
gehtɡeːt
alleinaˈlaɪ̯n
dendeːn
Vaterˈfaːtɐ
anaːˈʔɛn
.
DIE DREI SPIELER
Ohooˈhoː
!
ohooˈhoː
!
ohne auf Waldner zu achten; nur zu Arabella
MANDRYKA
Wieviː
steheˈʃteːə
ichɪç
vorfoːɐ̯
Ihnenˈiːnən
,
Arabellal
Ichɪç
weissvaɪ̯s
:
nichtnɪçt
einenˈaɪ̯nən
Blickblɪk
vonfɔn
Ihnenˈiːnən
binbɪn
ichɪç
wertveːɐ̯t
meinmaɪ̯n
Lebenˈleːbm̩
langlaŋ
!
Sozoː
wieviː
einaɪ̯n
Tölpelˈtœlpl̩
,
mitmɪt
dendeːn
beidenˈbaɪ̯dn̩
Fäustenˈfɔɪ̯stn̩
dadaː
,
habhaːp
ichɪç
gemeintɡəˈmaɪ̯nt
,
manman
dürfeˈdʏʁfə
greifenˈɡʁaɪ̯fn̩
nachnaːx
demdeːm
allergrössten
Glückɡlʏk
!
undʊnt
binbɪn
unwertˈʊnveːɐ̯t
gewordenɡəˈvɔʁdn̩
-
sozoː
imiˈʔɛm
Handumdrehn
.
Undʊnt
jetztjɛt͡st
bleibtblaɪ̯pt
Reueˈʁɔɪ̯ə
undʊnt
Mich-schämen
bisbɪs
anaːˈʔɛn
meinenˈmaɪ̯nn̩
letztenˈlɛt͡stn̩
Tagtaːk
.
ARABELLA
Zdenkerl
,
duduː
bistbɪst
diedaɪ
Bessereˈbɛsəʁə
vonfɔn
unsʊns
zweienˈt͡svaɪ̯ən
,
duduː
hasthast
dasdas
liebevollereˈliːbəˌfɔləʁə
Herzhɛʁt͡s
,
undʊnt
nichtsnɪçt͡s
istɪst
dadaː
fürfyːɐ̯
dichdɪç
nichtsnɪçt͡s
iniˈʔɛn
derdeːɐ̯
Weltvɛlt
,
alsals
wasvas
deindaɪ̯n
Herzhɛʁt͡s
dichdɪç
heisst
zut͡suː
tuntjuːn
.
Ichɪç
dankdaŋk
dirdiːɐ̯
schönʃøːn
,
duduː
gibstɡiːpst
mirmiːɐ̯
eineˈaɪ̯nə
grosseˈɡʁɔsə
Lehreˈleːʁə
dassdas
wirviːɐ̯
nichtsnɪçt͡s
wollenˈvɔlən
dürfenˈdʏʁfn̩
,
nichtsnɪçt͡s
verlangenfɛɐ̯ˈlaŋən
,
abwägenˈapˌvɛːɡn̩
nichtnɪçt
undʊnt
marktenˈmaʁktn̩
nichtnɪçt
undʊnt
geizenˈɡaɪ̯t͡sn̩
nichtnɪçt
,
nurnuːɐ̯
gebenˈɡeːbm̩
undʊnt
liebliːp
habenˈhaːbm̩
immerˈɪmɐ
fortfoːɐ̯
!
Sie gibt dabei nicht Mandryka den sehnlich erwarteten Blick, der alles ausgleichen würde
zugleich mit ihr
ZDENKA
Wieviː
sanftzanft
duduː
zut͡suː
mirmiːɐ̯
sprichstʃpʁɪçst
!
duduː
bistbɪst
nichtnɪçt
bösbøːs
aufaʊ̯f
michmɪç
!
Duduː
bistbɪst
sozoː
unaussprechlichˈʊnʔaʊ̯sˌʃpʁɛçlɪç
gutɡuːt
,
ichɪç
kennkɛn
dichdɪç
wieviː
dichdɪç
keinerˈkaɪ̯nɐ
kenntkɛnt
,
undʊnt
immerˈɪmɐ
möcht
ichɪç
allesˈaləs
dirdiːɐ̯
zut͡suː
liebeˈliːbə
tuntjuːn
-
allein
ZDENKA
undʊnt
nurnuːɐ̯
verschwindenfɛɐ̯ˈʃvɪndn̩
hätt
ichɪç
mögenˈmøːɡn̩
stillʃtɪl
undʊnt
euchɔɪ̯ç
nichtnɪçt
kränkenˈkʁɛŋkn̩
!
aberˈaːbɐ
duduː
verstehstfɛɐ̯ˈʃteːst
michmɪç
,
duduː
,
undʊnt
wirstvɪʁst
michmɪç
nichtnɪçt
verlassenfɛɐ̯ˈlasn̩
,
wasvas
auchaʊ̯x
jetztjɛt͡st
nochnɔx
kommtkɔmt
!
vor sich, sehr zaghaft
MANDRYKA
Wasvas
jetztjɛt͡st
nochnɔx
kommtkɔmt
-
ADELAIDE
O
Gottɡɔt
!
o
Übermass
derdeːɐ̯
Schandeˈʃandə
!
Oh
wäreˈvɛːʁə
dieserˈdiːzɐ
Abendˈaːbm̩t
nieniː
gewesenɡəˈveːzn̩
!
Dasdas
hathat
keineˈkaɪ̯nə
Prophetinpʁoˈfeːtɪn
unsʊns
vorausgesagtfoˈʁaʊ̯sɡəˌzaːkt
!
fest
WALDNER
Wasvas
jetztjɛt͡st
nochnɔx
kommtkɔmt
,
dasdas
istɪst
ganzɡant͡s
klarklaːɐ̯
1
Er tut einen entschlossenen Schritt, mit einem Blick auf die Pistolen
zu Zdenka
ARABELLA
Wasvas
immerˈɪmɐ
kommtkɔmt
,
ichɪç
binbɪn
beibaɪ̯
dirdiːɐ̯
!
den Blick auf Arabella, gepresst
MANDRYKA
Wasvas
jetztjɛt͡st
nochnɔx
kommtkɔmt
-
angstvoll
ZDENKA
Papaˈpapa
!
MATTE0
Engelˈɛŋl̩
vomfɔm
Himmelˈhɪml̩
,
dadaː
seizaɪ̯
Gottɡɔt
vorfoːɐ̯
,
dassdas
dichdɪç
diedaɪ
Weltvɛlt
beschmutzenbəˈʃmʊt͡sn̩
dürfeˈdʏʁfə
!
noch gepresster
Was jetzt noch kommt - er wendet sich zum Gehen
leise, über Zdenkas Schulter hin
ARABELLA
Mandryka
!
Sie hält ihre Hand über Zdenka hin in die Luft
stürzt sich auf die Hand
MANDRYKA
Ichɪç
binbɪn
nichtnɪçt
wertveːɐ̯t
solcheˈzɔlçə
Verzeihungfɛɐ̯ˈt͡saɪ̯ʊŋ
!
ARABELLA
Stillʃtɪl
Mandryka
!
Wirviːɐ̯
sprechenˈʃpʁɛçn̩
jetztjɛt͡st
nichtsnɪçt͡s
mehrmeːɐ̯
.
Wirviːɐ̯
habenˈhaːbm̩
jetztjɛt͡st
vergessenfɛɐ̯ˈɡɛsn̩
,
wasvas
unsʊns
hierhiːɐ̯
geschehenɡəˈʃeːən
istɪst
!
Eseːs
warvaːɐ̯
nichtnɪçt
unsereˈʊnzəʁə
Schuldʃʊlt
.
Wirviːɐ̯
wollenˈvɔlən
allenˈælən
gutenˈɡuːtn̩
Willenˈvɪlən
habenˈhaːbm̩
,
fürfyːɐ̯
dasdas
wasvas
jetztjɛt͡st
nochnɔx
kommtkɔmt
!
MANDRYKA
Fürfyːɐ̯
dasdas
wasvas
jetztjɛt͡st
nochnɔx
kommtkɔmt
?
Er ergreift schnell entschlossen Matteo's Hand und führt diesen auf Waldner zu
MANDRYKA
Brautwerbungˈbʁaʊ̯tˌvɛʁbʊŋ
kommtkɔmt
!
Mitmɪt
diesemˈdiːzm̩
Herrnhɛʁn
dadaː
treteˈtʁeːtə
ichɪç
vorfoːɐ̯
Ihnenˈiːnən
,
hochgeborener
Herrhɛʁ
,
verneigefɛɐ̯ˈnaɪ̯ɡə
michmɪç
undʊnt
bitteˈbɪtə
vorfoːɐ̯
fürfyːɐ̯
ihniːn
alsals
meinenˈmaɪ̯nn̩
Freundfʁɔɪ̯nt
,
dassdas
Sieziː
diedaɪ
Handhant
nichtnɪçt
weigernˈvaɪ̯ɡɐn
ihmiːm
vonfɔn
diesemˈdiːzm̩
jungenˈjʊŋən
Fräuleinˈfʁɔɪ̯laɪ̯n
.
Waldner macht eine abwehrende Gebärde
MANDRYKA
Nichtnɪçt
weigernˈvaɪ̯ɡɐn
ihmiːm
wasvas
grosseˈɡʁɔsə
Liebeˈliːbə
ihmiːm
verliehenfɛɐ̯ˈliːən
hathat
!
schwach
ZDENKA
Matteo
!
oh
,
Papaˈpapa
!
wasvas
istɪst
dasdas
allesˈaləs
?
mussmʊs
ichɪç
nichtnɪçt
fortfoːɐ̯
?
ARABELLA
Duduː
musstmʊst
jetztjɛt͡st
glücklichˈɡlʏklɪç
seinzaɪ̯n
wieviː
dusduːs
verdienstfɛɐ̯ˈdiːnst
!
ist gerührt, küsst sie
WALDNER
Sozoː
weinvaɪ̯n
nichtnɪçt
,
Kleineˈklaɪ̯nə
.
Reichenˈʁaɪ̯çn̩
Sieziː
mirmiːɐ̯
Ihreˈiːʁə
Handhant
,
meinmaɪ̯n
Herrhɛʁ
.
Er reicht Matteo die Hand
ADELAIDE
Oh
Theodorˈteːodoːɐ̯
,
welchvɛlç
eineˈaɪ̯nə
Wendungˈvɛndʊŋ
!
WALDNER
Colossal
!
in Tränen
ADELAIDE
Oh
Theodorˈteːodoːɐ̯
!
umarmt Adelaide flüchtig, wendet sich dann gleich zu den Spielern
WALDNER
Ichɪç
steheˈʃteːə
zurt͡suːɐ̯
Verfügungfɛɐ̯ˈfyːɡʊŋ
,
meineˈmaɪ̯nə
Herrnhɛʁn
!
Eilig ab in den Wintergarten, die Spieler mit ihm
murmeln
DIE GÄSTE
Wirviːɐ̯
gehenˈɡeːən
schlafenˈʃlaːfn̩
.
jetztjɛt͡st
passiertpaˈsiːɐ̯t
nichtsnɪçt͡s
mehrmeːɐ̯
.
Verschwinden
ARABELLA
Führfyːɐ̯
sieziː
hinaufhɪˈnaʊ̯f
,
Mamaˈmama
.
Mandryka tritt einen Schritt auf Arabella zu
ARABELLA
Wirviːɐ̯
sprechenˈʃpʁɛçn̩
jetztjɛt͡st
nichtsnɪçt͡s
mehrmeːɐ̯
,
bisbɪs
wiederˈviːdɐ
hellerˈhɛlɐ
Tagtaːk
istɪst
!
Meinenˈmaɪ̯nn̩
Sieziː
nichtnɪçt
auchaʊ̯x
?
Adelaide und Zdenka steigen die Stiege hinauf in den ersten Stock
zärtlich
ZDENKA
Matteo
!
ARABELLA
Gehɡeː
nurnuːɐ̯
,
ereːɐ̯
kommtkɔmt
morgenˈmɔʁɡn̩
frühfʁyː
.
Danndan
hasthast
duduː
ihniːn
fürfyːɐ̯
immerˈɪmɐ
.
Matteo verschwindet. Mandryka steht ängstlich gespannt da
zu Mandryka hin, sehr leicht
ARABELLA
Kannkan
Ihriːɐ̯
Dienerˈdiːnɐ
imiˈʔɛm
Hofhoːf
zumt͡sʊm
Brunnenˈbʁʊnən
gehnɡeːn
undʊnt
mirmiːɐ̯
einaɪ̯n
Glasɡlaːs
rechtʁɛçt
frischesˈfʁɪʃəs
Wasserˈvasɐ
bringenˈbʁɪŋən
dortdɔʁt
hinaufhɪˈnaʊ̯f
?
Welko eilt ab
ARABELLA
Ichɪç
glaub'
eseːs
täteˈtɛːtə
mirmiːɐ̯
ganzɡant͡s
gutɡuːt
!
Sie geht die Stiege hinauf
sieht ihr nach, bis sie oben ist. Jemand muss noch eine Lampe ausgedreht haben, es ist jetzt merklich finsterer
MANDRYKA
Sieziː
gibtɡiːpt
mirmiːɐ̯
keinenˈkaɪ̯nən
Blickblɪk
,
sieziː
sagtzaːkt
nichtnɪçt
Guteˈɡuːtə
Nachtnaxt
,
sieziː
lässtlɛst
michmɪç
stehnʃteːn
undʊnt
gehtɡeːt
.
Habhaːp
ichɪç
wasvas
anderesˈandəʁəs
verdientfɛɐ̯ˈdiːnt
?
Wasvas
istɪst
verdientfɛɐ̯ˈdiːnt
aufaʊ̯f
dieserˈdiːzɐ
Weltvɛlt
?
Verdientfɛɐ̯ˈdiːnt
istɪst
nichtsnɪçt͡s
,
Stockprügel
sindzɪnt
verdientfɛɐ̯ˈdiːnt
fürfyːɐ̯
einenˈaɪ̯nən
Kerlkɛʁl
wieviː
michmɪç
-
aberˈaːbɐ
g
e
s
c
h
e
n
k
t
hätt
ichɪç
gernɡɛʁn
einenˈaɪ̯nən
Blickblɪk
genommenɡəˈnɔmən
-
sozoː
einenˈaɪ̯nən
halbenˈhalbn̩
Blickblɪk
!
Welko erscheint, mit einem Glas Wasser auf einem Tablett, sieht Mandryka fragend an
MANDRYKA
Gehɡeː
nurnuːɐ̯
hinaufhɪˈnaʊ̯f
!
Welko geht hinauf
traurig vor sich
MANDRYKA
Sieziː
hathat
garɡaːɐ̯
nichtsnɪçt͡s
gemeintɡəˈmaɪ̯nt
,
alsals
einaɪ̯n
Glasɡlaːs
Wasserˈvasɐ
habenˈhaːbm̩
undʊnt
Ruhʁuː
vorfoːɐ̯
meinemˈmaɪ̯nəm
Anblickˈanˌblɪk
.
Oderˈoːdɐ
spottenˈʃpɔtn̩
hathat
sieziː
wollenˈvɔlən
,
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
-
?
Wennvɛn
sieziː
nurnuːɐ̯
spottetˈʃpɔtət
wenigstensˈveːnɪkstn̩s
,
istsɪst͡s
dochdɔx
schonʃoːn
eineˈaɪ̯nə
Gnadeˈɡnaːdə
,
eineˈaɪ̯nə
unverdiente
,
dasdas
weissvaɪ̯s
Gottɡɔt
!
Er wendet sich zum Gehen, zögert, wendet sich wieder, schwer, zum Gehen. Arabella erscheint oben, sieht hinunter, ob er da ist, ihr Gesicht leuchtet auf. Sie nimmt das Glas, und steigt mit dem Glas langsam hinunter. Welko hinter ihr. Mandryka schon fast nicht mehr da, wendet sich, sieht Arabella mit dem Glas, das sie mit beiden Händen auf dem Tablett trägt, langsam und feierlich herunterkommen. Vor freudigem Schrecken tritt er hinter sich
von der letzten Stufe
ARABELLA
Dasdas
warvaːɐ̯
sehrzeːɐ̯
gutɡuːt
,
Mandryka
,
dassdas
Sieziː
nochnɔx
nichtnɪçt
fortgegangenˈfɔʁtɡəˌɡaŋən
sindzɪnt
-
Mandryka Schritt für Schritt näher
ARABELLA
Dasdas
Glasɡlaːs
dadaː
habeˈhaːbə
ichɪç
austrinkenˈaʊ̯sˌtʁɪŋkn̩
wollenˈvɔlən
ganzɡant͡s
alleinaˈlaɪ̯n
aufaʊ̯f
dasdas
Vergessenfɛɐ̯ˈɡɛsn̩
vonfɔn
demdeːm
Bösenˈbøːzn̩
,
wasvas
gewesenɡəˈveːzn̩
istɪst
undʊnt
stillʃtɪl
zut͡suː
Bettbɛt
gehnɡeːn
,
undʊnt
nichtnɪçt
denkenˈdɛŋkn̩
mehrmeːɐ̯
anaːˈʔɛn
Sieziː
undʊnt
michmɪç
,
undʊnt
anaːˈʔɛn
dasdas
Ganzeˈɡant͡sə
wasvas
dadaː
zwischenˈt͡svɪʃn̩
unsʊns
gewesenɡəˈveːzn̩
istɪst
bisbɪs
wiederˈviːdɐ
hellerˈhɛlɐ
Tagtaːk
gekommenɡəˈkɔmən
wäreˈvɛːʁə
überˈyːbɐ
unsʊns
,
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
-
vielleichtfiˈlaɪ̯çt
auchaʊ̯x
nichtnɪçt
.
Dasdas
warvaːɐ̯
iniˈʔɛn
Gottesˈɡɔtəs
Handhant
.
Danndan
aberˈaːbɐ
,
wieviː
ichɪç
Sieziː
gespürtɡəˈʃpyːɐ̯t
habhaːp
hierhiːɐ̯
imiˈʔɛm
Finsternˈfɪnstɐn
stehnʃteːn
hathat
eineˈaɪ̯nə
grosseˈɡʁɔsə
Machtmaxt
michmɪç
angerührtˈanɡəˌʁyːɐ̯t
vonfɔn
obenˈoːbm̩
bisbɪs
ansans
Herzhɛʁt͡s
dassdas
ichɪç
michmɪç
nichtnɪçt
erfrischenɛɐ̯ˈfʁɪʃn̩
mussmʊs
anaːˈʔɛn
einemˈaɪ̯nəm
Trunktʁʊŋk
:
neinnaɪ̯n
,
michmɪç
erfrischtɛɐ̯ˈfʁɪʃt
schonʃoːn
dasdas
Gefühlɡəˈfyːl
vonfɔn
meinemˈmaɪ̯nəm
Glückɡlʏk
,
dassdas
ichɪç
gefundenɡəˈfʊndn̩
habhaːp
dendeːn
,
derdeːɐ̯
michmɪç
angebundenˈanɡəˌbʊndn̩
hathat
anaːˈʔɛn
seinzaɪ̯n
Geschickɡəˈʃɪk
michmɪç
angebundenˈanɡəˌbʊndn̩
dassdas
ichɪç
michmɪç
nichtnɪçt
mehrmeːɐ̯
losmachenˈloːsˌmaxn̩
kannkan
-
undʊnt
diesenˈdiːzn̩
unberührtenˈʊnbəˌʁyːɐ̯tn̩
Tranktʁaŋk
credenz
ichɪç
meinemˈmaɪ̯nəm
Freundfʁɔɪ̯nt
,
dendeːn
Abendˈaːbm̩t
,
wovoː
diedaɪ
freieˈfʁaɪ̯ə
Mädchenzeitˈmɛːtçənˌt͡saɪ̯t
zut͡suː
Endeˈɛndə
istɪst
fürfyːɐ̯
michmɪç
.
Sie steigt von der Stufe und reicht ihm das Glas hin. Welko nimmt ihr geschickt das leere Tablett aus der Hand und verschwindet
indem er schnell in einem Zug austrinkt und das Glas hoch in seiner Rechten hält
MANDRYKA
Sozoː
wahrvaːɐ̯
ausaʊ̯s
diesemˈdiːzm̩
Glasɡlaːs
dadaː
keinerˈkaɪ̯nɐ
trinkenˈtʁɪŋkn̩
wirdvɪʁt
nachnaːx
mirmiːɐ̯
,
sozoː
bistbɪst
duduː
meinmaɪ̯n
undʊnt
ichɪç
binbɪn
deindaɪ̯n
fürfyːɐ̯
ewigeˈeːvɪɡə
Zeitt͡saɪ̯t
!
Er schmettert das Glas auf die Steinstufen
steht wieder auf der Stufe und legt ihm die Hand auf die Schulter
ARABELLA
Undʊnt
sozoː
sindzɪnt
wirviːɐ̯
Verlobtefɛɐ̯ˈloːptə
undʊnt
Verbundenefɛɐ̯ˈbʊndənə
aufaʊ̯f
Freudfʁɔʏ̯t
undʊnt
Leidlaɪ̯t
,
undʊnt
Wehtunˈveːˌtuːn
undʊnt
Verzeihn
!
MANDRYKA
Aufaʊ̯f
immerˈɪmɐ
,
duduː
meinmaɪ̯n
Engelˈɛŋl̩
,
undʊnt
aufaʊ̯f
allesˈaləs
wasvas
dadaː
kommenˈkɔmən
wirdvɪʁt
!
ARABELLA
Undʊnt
duduː
wirstvɪʁst
glaubenˈɡlaʊ̯bn̩
-
?
MANDRYKA
Duduː
wirstvɪʁst
bleibenˈblaɪ̯bm̩
wieviː
duduː
bistbɪst
?
ARABELLA
Ichɪç
kannkan
nichtnɪçt
andersˈandɐs
werdenˈveːɐ̯dn̩
,
nimmnɪm
michmɪç
wieviː
ichɪç
binbɪn
!
Sie sinkt ihm in die Arme, er küsst sie, sie macht sich schnell los und läuft die Stiege hinauf. Er sieht ihr nach
Vorhang
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