SONG
Das gestörte Glück
text by Körner, Theodor
music by Franz Peter Schubert
Franz Peter Schubert
Das gestörte Glück
Full Lyrics
Source
Ichɪç
hab'
einaɪ̯n
heisses
jungesˈjʊŋəs
Blutbluːt
,
Wieviː
ihriːɐ̯
wohlvoːl
alleˈalə
wißt
,
Ichɪç
binbɪn
demdeːm
Küssenˈkʏsn̩
garɡaːɐ̯
zut͡suː
gutɡuːt
,
Undʊnt
hab'
nochnɔx
nieniː
geküßt
;
Denndɛn
istɪst
mirmiːɐ̯
auchaʊ̯x
meinmaɪ̯n
Liebchenˈliːpçən
holdhɔlt
'S
warvaːɐ̯
dochdɔx
,
alsals
ob's
nichtnɪçt
werdenˈvɛʁdn̩
sollt'
,
Trotztʁɔt͡s
allerˈalɐ
Mühmyː
undʊnt
allerˈalɐ
Listlɪst
Hab'
ichɪç
dochdɔx
niemahls
nochnɔx
geküßt
.
Desdɛs
Nachbarsˈnaxˌbaːɐ̯s
Röschenˈʁœʃn̩
istɪst
mirmiːɐ̯
gutɡuːt
,
Sieziː
gingɡɪŋ
zurt͡suːɐ̯
Wieseˈviːzə
frühfʁyː
,
Ichɪç
liefliːf
ihriːɐ̯
nachnaːx
,
undʊnt
faßte
Muth
,
Undʊnt
schlangˈʃlaŋ
dendeːn
Armaʁm
umʊm
sieziː
,
Dadaː
stachʃtaːx
ichɪç
anan
demdeːm
Miederband
Mirmiːɐ̯
eineˈaɪ̯nə
Nadelˈnaːdl̩
inɪn
diediː
Handhant
;
Dasdas
Blutbluːt
liefliːf
starkʃtaʁk
,
ichɪç
sprangʃpʁaŋ
nachnaːx
Haushaʊ̯s
,
Undʊnt
mitmɪt
demdeːm
Küssenˈkʏsn̩
warvaːɐ̯
esɛs
ausaʊ̯s
.
Jüngstjʏŋst
gingɡɪŋ
ichɪç
sozoː
zumt͡sʊm
Zeitvertreibˈt͡saɪ̯tfɛɐ̯ˌtʁaɪ̯p
,
Undʊnt
traftʁaːf
sieziː
dortdɔʁt
amam
Fluß
,
Ichɪç
schlangˈʃlaŋ
dendeːn
Armaʁm
umʊm
ihrenˈiːʁən
Leiblaɪ̯p
,
Undʊnt
batbaːt
umʊm
einenˈaɪ̯nən
Kuß
;
Sieziː
spitzteˈʃpɪt͡stə
schonʃoːn
dendeːn
Rosenmund
,
Dadaː
kamkaːm
derdeːɐ̯
alteˈaltə
Kettenhundˈkɛtn̩ˌhʊnt
,
Undʊnt
biß
michmɪç
wüthend
inɪn
dasdas
Beinbaɪ̯n
,
Dadaː
ließliːs
ichɪç
wohlvoːl
dasdas
Küssenˈkʏsn̩
seyn
.
Draufdʁaʊ̯f
saßzaːs
ichɪç
einstaɪ̯nst
vorfoːɐ̯
ihrerˈiːʁɐ
Thür'
Inɪn
stillerˈʃtɪlɐ
Freud'
undʊnt
Lustlʊst
,
Sieziː
gabɡaːp
ihriːɐ̯
liebesˈliːbəs
Händchenˈhɛntçən
mirmiːɐ̯
,
Ichɪç
zogt͡soːk
sieziː
anan
diediː
Brustbʁʊst
;
Dadaː
sprangʃpʁaŋ
derdeːɐ̯
Vaterˈfaːtɐ
hinter'm
Thortoːɐ̯
,
Wovoː
ereːɐ̯
unsʊns
längstlɛŋst
belauschtbəˈlaʊ̯ʃt
,
hervorhɛɐ̯ˈfoːɐ̯
,
Undʊnt
wieviː
gewöhnlichɡəˈvøːnlɪç
warvaːɐ̯
derdeːɐ̯
Schluß
,
Ichɪç
kamkaːm
auchaʊ̯x
umʊm
dendeːn
drittenˈdʁɪtn̩
Kuß
.
Ersteːɐ̯st
gesternˈɡɛstɐn
traftʁaːf
ichɪç
sieziː
amam
Haushaʊ̯s
,
Sieziː
riefʁiːf
michmɪç
leis'
hereinhɛˈʁaɪ̯n
:
"
Meinmaɪ̯n
Fensterˈfɛnstɐ
gehtɡeːt
inɪn
Hofhoːf
hinaushɪˈnaʊ̯s
Heut'
Abendˈaːbm̩t
wart'
ichɪç
deindaɪ̯n
."
Dadaː
kamkaːm
ichɪç
denndɛn
imɪm
Liebeswahn
,
Undʊnt
legteˈleːktə
meineˈmaɪ̯nə
Leiterˈlaɪ̯tɐ
anan
;
Dochdɔx
unterˈʊntɐ
mirmiːɐ̯
brachbʁaːx
sieziː
entzwey
,
Undʊnt
mitmɪt
demdeːm
Küssenˈkʏsn̩
war's
vorbey
.
Undʊnt
allemahl
gehtɡeːt
mir's
nunnuːn
sozoː
,
O
!
daß
ich's
leidenˈlaɪ̯dn̩
muß
!
Meinmaɪ̯n
Lebtagˈleːpˌtaːk
werd'
ichɪç
nimmerˈnɪmɐ
frohfʁoː
,
Krieg'
ichɪç
nichtnɪçt
bald'nen
Kuß
.
Dasdas
Glückɡlʏk
siehtziːt
michmɪç
sozoː
finsterˈfɪnstɐ
anan
,
Wasvas
hab'
ichɪç
armerˈaʁmɐ
Wichtvɪçt
gethan
?
Drumdʁʊm
,
werveːɐ̯
esɛs
hörthøːɐ̯t
,
erbarmeɛɐ̯ˈbaʁmə
sichzɪç
,
Undʊnt
sey
sozoː
gutɡuːt
undʊnt
küsseˈkʏsə
michmɪç
.