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Schubert, Franz · song

Abendlied für die Entfernte

Abendlied für die Entfernte Schubert, Franz · song
SONG

Abendlied für die Entfernte

text by August Wilhelm Schlegel music by Schubert, Franz
Schubert, Franz

Abendlied für die Entfernte

Full Lyrics
Source
Hinaushɪˈnaʊ̯s
,
meinmaɪ̯n
Blickblɪk
!
hinaushɪˈnaʊ̯s
insɪns
Thaltaːl
!
Dadaː
wohntvoːnt
nochnɔx
Lebensfülle
;
Dadaː
labeˈlaːbə
dichdɪç
imiˈʔɛm
Mondenstrahl
Undʊnt
anaːˈʔɛn
derdeːɐ̯
heil'gen
Stilleˈʃtɪlə
.
Dadaː
horchhɔʁç
nunnuːn
ungestörtˈʊnɡəˌʃtøːɐ̯t
,
meinmaɪ̯n
Herzhɛʁt͡s
,
Dadaː
horchhɔʁç
dendeːn
leisenˈlaɪ̯zn̩
Klängenˈklɛŋən
,
Diedaɪ
,
wieviː
vonfɔn
fernfɛʁn
,
zut͡suː
Wonn'
undʊnt
Schmerzʃmɛʁt͡s
Sichzɪç
dirdiːɐ̯
entgegenɛntˈɡeːɡn̩
drängenˈdʁɛŋən
.
Sieziː
drängenˈdʁɛŋən
sichzɪç
sozoː
wunderbarˈvʊndɐbaːɐ̯
,
Sieziː
regenˈʁeːɡn̩
allaːʔɛlˈʔɛl
meinmaɪ̯n
Sehnenˈzeːnən
.
O
sagzaːk
mirmiːɐ̯
,
Ahndungˈaːndʊŋ
,
bistbɪst
duduː
wahrvaːɐ̯
?
Bistbɪst
duduː
einaɪ̯n
eitlesˈaɪ̯tləs
Wähnenˈvɛːnən
?
Wirdvɪʁt
einstaɪ̯nst
meinmaɪ̯n
Aug'
iniˈʔɛn
hellerˈhɛlɐ
Lustluːst
,
Wieviː
jetztjɛt͡st
iniˈʔɛn
Thränen
,
lächelnˈlɛçl̩n
?
Wirdvɪʁt
einstaɪ̯nst
diedaɪ
oftɔft
empörteɛmˈpøːɐ̯tə
Brustbʁʊst
Mirmiːɐ̯
sel'ge
Ruhʁuː
umfächeln
?
Undʊnt
rief'
auchaʊ̯x
diedaɪ
Vernunftfɛɐ̯ˈnʊnft
mirmiːɐ̯
zut͡suː
:
Duduː
mußtmʊst
derdeːɐ̯
Ahndungˈaːndʊŋ
zürnenˈt͡sʏʁnən
,
Eseːs
wohntvoːnt
entzückteɛntˈt͡sʏktə
Seelenruh
Nurnuːɐ̯
überˈyːbɐ
dendeːn
Gestirnenɡəˈʃtɪʁnən
;
Dochdɔx
könnt'
ichɪç
nichtnɪçt
diedaɪ
Schmeichlerinˈʃmaɪ̯çləʁɪn
Ausaʊ̯s
meinemˈmaɪ̯nəm
Busenˈbuːzn̩
jagenˈjaːɡn̩
:
Oftɔft
hathat
sieziː
meinenˈmaɪ̯nn̩
irrenˈɪʁən
Sinnzɪn
Gestärktɡəˈʃtɛʁkt
emporɛmˈpoːɐ̯
getragenɡəˈtʁaːɡn̩
.
Wennvɛn
Ahndungˈaːndʊŋ
undʊnt
Erinnerungɛɐ̯ˈʔɪnəʁʊŋ
Vorfoːɐ̯
unsermˈʔʊnzɐ
Blickblɪk
sichzɪç
gattenˈɡatn̩
,
Danndan
mildertˈmɪldɐt
sichzɪç
zurt͡suːɐ̯
Dämmerungˈdɛməʁʊŋ
Derdeːɐ̯
Seeleˈzeːlə
tiefsterˈtiːfstɐ
Schattenˈʃatn̩
.
Achax
,
dürftenˈdʏʁftn̩
wirviːɐ̯
mitmɪt
Träumenˈtʁɔɪ̯mən
nichtnɪçt
Diedaɪ
Wirklichkeitˈvɪʁklɪçkaɪ̯t
verwebenfɛɐ̯ˈveːbn̩
,
Wieviː
armaʁm
anaːˈʔɛn
Farbeˈfaʁbə
,
Glanzɡlant͡s
undʊnt
Lichtlɪçt
Wärstvɛːɐ̯st
[
danndan
duduː
]
Menschenlebenˈmɛnʃn̩ˌleːbn̩
!
Sozoː
hoffetˈhɔfət
treulich
undʊnt
beharrtbəˈhaʁt
Dasdas
Herzhɛʁt͡s
bisbɪs
hinhɪn
zumt͡sʊm
Grabeˈɡʁaːbə
;
Mitmɪt
Lieb'
umfaßt's
diedaɪ
Gegenwartˈɡeːɡn̩ˌvaʁt
,
Undʊnt
dünktdʏŋkt
sichzɪç
reichʁaɪ̯ç
anaːˈʔɛn
Habeˈhaːbə
.
Diedaɪ
Habeˈhaːbə
,
diedaɪ
eseːs
selbstzɛlpst
sichzɪç
schafftʃaft
,
Magmaːk
ihmiːm
keinkaɪ̯n
Schicksalˈʃɪkˌz̥aːl
raubenˈʁaʊ̯bm̩
:
Eseːs
lebtleːpt
undʊnt
webtveːpt
iniˈʔɛn
Wärm'
undʊnt
Kraftkʁaft
,
Durchdʊʁç
Zuversichtˈt͡suːfɛɐ̯ˌzɪçt
undʊnt
Glaubenˈɡlaʊ̯bn̩
.
Undʊnt
wärvɛːr
iniˈʔɛn
Nachtnaxt
undʊnt
Nebeldampf
Auchaʊ̯x
allesˈaləs
ringsʁɪŋs
erstorbenɛɐ̯ˈʃtɔʁbn̩
,
Dieß[ˈdiːs]
Herzhɛʁt͡s
hathat
längstlɛŋst
fürfyːɐ̯
jedenˈjeːdn̩
Kampfkamp͡f
Sichzɪç
einenˈaɪ̯nən
Schildʃɪlt
erworbenɛɐ̯ˈvɔʁbn̩
.
Mitmɪt
hohemˈhoːəm
Trotztʁɔt͡s
imiˈʔɛm
Ungemachˈʊnɡəˌmaːx
Trägttʁɛːkt
eseːs
,
wasvas
ihmiːm
beschiedenbəˈʃiːdn̩
.
Sozoː
schlummr'
ichɪç
einaɪ̯n
,
sozoː
werd'
ichɪç
wachvax
,
Iniˈʔɛn
Lustluːst
nichtnɪçt
,
dochdɔx
iniˈʔɛn
Friedenˈfʁiːdn̩
.
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